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	<title>E V I L I Z E D &#187; INTERVIEWS</title>
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		<title>Glutwind Black Metal Veranstaltungen &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 11:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[INTERVIEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Glutwind]]></category>
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		<category><![CDATA[Konzert]]></category>

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		<description><![CDATA[Für gewöhnlichen werden in Interviews Musikern die unterschiedlichsten Informationen zu ihren aktuellen Veröffentlichungen oder Aktivitäten entlockt. EVILIZED möchte in diesem Artikel jedoch einmal Menschen hinter den Kulissen zu Worte kommen lassen. Nämlichen diejenigen Personen, die mit Eifer und Herzblut dafür Sorge tragen, dass den stetig zahlreicher werdenden Gruppierungen weiterhin eine Möglichkeit geboten wird, ihr Liedgut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Für gewöhnlichen werden in Interviews Musikern die unterschiedlichsten Informationen zu ihren aktuellen Veröffentlichungen oder Aktivitäten entlockt. EVILIZED möchte in diesem Artikel jedoch einmal Menschen hinter den Kulissen zu Worte kommen lassen. Nämlichen diejenigen Personen, die mit Eifer und Herzblut dafür Sorge tragen, dass den stetig zahlreicher werdenden Gruppierungen weiterhin eine Möglichkeit geboten wird, ihr Liedgut auch vor Publikum zu präsentieren. Anlässlich des ersten Aktes der GLUTWIND Black Metal Veranstaltungsreihe schildert uns Initiator J.D. seine Sicht zur momentanen Konzertsituation und dem Ziel, welches mit GLUTWIND erreicht werden soll.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>I. Wie seht ihr die allgemeine Veranstaltungssituation im Black Metal?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">J.D.: Da muss sicherlich unterschieden werden zwischen der Situation für eine Band und einem „normalen“ Fan. Eine deutliche Zunahme an Black Metal Veranstaltungen ist in den letzten Jahren auf jeden Fall zu beobachten gewesen, was meiner Meinung nach ganz einfach daran liegt, dass der Black Metal wie auch der Metal im Allgemeinen (leider) sehr populär geworden ist und heute eine große Anzahl vor allem Jugendlicher und junger Erwachsener erreicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz dieser Zunahme an Veranstaltungen ist jedoch auch zu beobachten, dass es gerade für junge Bands schwierig ist Auftrittsmöglichkeiten zu finden, was uns in Gesprächen mit befreundeten Bands aus dem Umkreis immer wieder bestätigt wurde. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass jeder, der eine Gitarre in der Hand halten kann, anscheinend der Meinung ist sofort eine Band gründen zu müssen, aber offensichtlich gibt es trotz der Zunahme an Veranstaltungen immer noch eine große Divergenz zwischen dem bestehenden Angebot und der Nachfrage nach Auftrittsmöglichkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>II. Hat sich der Charakter schwarzmetallischer Veranstaltungen in den letzten Jahren eurer Meinung nach verändert?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">J.D.: Eine Veranstaltung welcher Richtung auch immer ist zunächst einmal die Summe aus Veranstalter-Input, den auftretenden Bands sowie dem Publikum. Mit der eben angesprochenen Zunahme an Veranstaltungen und der nach subjektiver Wahrnehmung noch größeren Zunahme an neuen Bands besteht natürlich die Gefahr, dass die Qualität des Dargebotenen erheblich leidet, weil aus der Masse der zur Verfügung stehenden Bands nicht mehr sorgfältig genug ausgewählt wird. Inwieweit dies tatsächlich zutrifft möchte ich nicht kommentieren; meiner Meinung nach gibt es unabhängig vom quantitativen Niveau an Bands immer eine Handvoll wirklich guter Bands und einen ganzen Haufen Schrott. Dies scheint eine Gesetzmäßigkeit zu sein, die sich durch nahezu alle Bereiche des Lebens zieht&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Zurück zum, ich nenne es mal Dreiklang aus Veranstalter, Bands und Publikum: Von Veranstalterseite wird verständlicherweise häufig nur auf die „Trends“ innerhalb der Szene reagiert und sobald kommerzielle Absichten hinter einem Konzert stehen wird natürlich die Band eingeladen, die gerade angesagt ist und von vielen Fans gesehen werden will. Darüber hinaus gibt es wenige Veranstalter, die dieses Konzept noch durch eigene Ideen und Anregungen ergänzen wollen oder auch können.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bands sind zu einem nicht unerheblichen Teil ebenfalls Reaktionen aus der eigentlichen Szene heraus und wie wenig sich seit zwanzig Jahren im Black Metal getan hat sieht man schon an solchen Tatsachen, dass jede zweite neue Band „den Geist der frühen 90-er Jahre“ beleben will und krampfhaft versucht genauso zu klingen und noch extremer gegen das Christentum zu sein, ohne natürlich jemals hinterfragt zu haben, warum das denn so sein muss&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Das bestimmende Element ist also das Publikum; hier muss sich jeder Einzelne, der sich dem Black Metal verbunden fühlt, fragen, was der Black Metal für ihn bedeutet und wo er den Black Metal sehen will.</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten hat sich meiner Meinung nach in den letzten Jahren aber relativ wenig geändert, die Black Metal Anhänger von früher sind größtenteils erwachsen geworden, die Bands der ersten Stunden zum Großteil ebenso, nur der Black Metal als Solches ist leider nicht erwachsen geworden und stagniert auf einem Niveau, das weit unter den eigentlich erreichbaren Möglichkeiten liegt; hier herrscht an allen Ecken und Enden immer noch dieser jugendliche Übermut voller Provokation, unüberlegter Freund-Feind-Bilder und einer Jugendkultur, die mehr Interesse an Bier als an persönlicher Entwicklung zu haben scheint. An diese Stelle tritt GLUTWIND, um die in der oberflächlichen Asche verborgenen Funken eine Möglichkeit zu geben, den Black Metal weiterzuentwickeln und zu einer Flamme der menschlichen Entwicklung werden zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>III. Es existiert nach wie vor ein großes Angebot an Veranstaltungen im Black Metal. Warum seid ihr der Meinung, mit GLUTWIND eine weitere Konzertreihe ins Leben rufen zu müssen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">J.D.: Interessant, in der ersten Frage eine subjektive Antwort haben wollen und die objektive Antwort dann in Frage 3 vorgeben hehehe&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Aber zurück zum Thema: Wie ich in der vorangegangenen Frage erläutert habe sehe ich abseits der privaten Kontakte im Freundeskreis keine Plattform, die sich ernsthaft mit dem Black Metal auseinandersetzt. Der Black Metal ist ein machtvolles Instrument in der persönlichen Entwicklung; wer sich darauf einlässt wird eine ganze Menge über sich selber, über die in jedem Menschen wohnenden negativen Emotionen und auch über den Menschen im Allgemeinen lernen; diese Ebene wird sträflich vernachlässigt und so sind Black Metal Veranstaltungen zum großen Teil nichts weiter als eine Ansammlung von Bands, die meinen Black Metal spielen zu müssen. Diesem Trend möchte sich GLUTWIND entgegenstellen; wir akzeptieren es nicht, dass der Black Metal auf seine musikalische Ebene reduziert wird und möchten den Interessierten einen Einblick geben, welche Bedeutung und Stärke das Individuum hat und wozu es in der Lage ist, wenn es konsequent seinen eigenen Weg geht. Der Black Metal kann in diesem Zusammenhang als Wegweiser gesehen werden. So wie die Wolke auf den kommenden Regen hindeutet, soll GLUTWIND auf diesen Wegweiser hindeuten.</p>
<p style="text-align: justify;">Uns ist bewusst, dass sich ein solches Ziel nicht von heute auf morgen umsetzen lassen wird und das das Erreichen oder Scheitern dieses Zieles auch von der Resonanz abhängen wird, die wir erfahren. Nicht jeder Mensch ist zum Black Metal geboren und wer ganz einfach einen guten Abend verbringen will, ein paar Bier trinken will und sich gute Bands anhören will ist natürlich genauso eingeladen, uns auf unserem Weg zu begleiten, aber grundsätzlich möchten wir eine Ebene tiefer gehen und nicht nur an der Oberfläche kratzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die Antwort zusammenzufassen: GLUTWIND ist in erster Linie eine Veranstaltungsreihe für hoffnungsvolle Black Metal Bands mit großem oder auch geringerem Bekanntheitsgrad, die unserer Meinung nach eine Entwicklung im Black Metal forcieren können. Darüber hinaus arbeiten wir an einem thematischen Unterbau, der den Black Metal wieder von Klischees und Oberflächlichkeiten befreit.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht muss der heutige Black Metal erst einmal brennen, um die Asche von der Glut zu trennen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>IV. Einige Veranstalter versuchen ihre Konzerte mit möglichst exklusiven Shows aufzuwerten. Dem Besucher werden einmaligen Auftritte von Gruppierungen geboten, die über lange Zeit vollständig in der Versenkung verschwunden waren oder schlicht und ergreifend seit Jahren keine Bühne mehr betreten haben. Auch lediglich eine spezielle Songsauswahl oder der Gebrauch von Blut und Innereien scheinen neuerdings auszureichen, um die Präsenz einer Band auf dem Billing zu rechtfertigen. Nach welchen Kriterien habt ihr die Auswahl für eure erste Veranstaltung gewählt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">J.D.: Haha, in Bezug auf das Blut und die Innereien weiss ich, auf welches Konzert du anspielst&#8230;Einen solchen Quatsch haben wir bei GLUTWIND allerdings nicht nötig, wir wählen unsere Bands sehr sorgfältig aus, sind von ihrer Qualität zu 100 Prozent überzeugt und müssen dies dann entsprechend nicht noch künstlich aufbessern. Die Beobachtung, die du gemacht hast, ist aber vollkommen richtig und ist meiner Meinung nach ein eindeutiges Zeichen, dass die Konsumgesellschaft den Black Metal für sich entdeckt hat. Die Mystik einer Live-Darbietung sowie die Atmosphäre eines Black Metal Konzertes haben ihren Wert verloren, wenn sich das Publikum in einer Welt zuhause fühlt, die von konsumgesteuerter Mittelmäßigkeit gekennzeichnet ist, wo das minderwertige Produkt eben noch durch das „Special“ aufgebessert werden muss, um das Gefühl des „Besonderen“ hervorzurufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Auswahl der bei GLUTWIND auftretenden Bands folgt natürlich zunächst einmal unserem eigenen subjektiven Geschmack; eine Band, mit der wir nichts anfangen können wird selbstverständlich auch nicht eingeladen! Darüber hinaus legen wir großen Wert darauf, dass eine Band auch etwas zu sagen hat und das lyrische Konzept nicht schon durch Themen über Wald/ Winter und Satan ausgeschöpft ist. Mit diesem Hintergrund sind wir sehr froh, dass wir entsprechende Bands verpflichten konnten; IRRLYCHT haben mit ihrem Text beispielsweise zu „Urangst“ ein wahres Meisterwerk über die Tiefen dieser im Menschen verankerten Emotion geschaffen und RABENHOLZ erarbeiten für ihr nächstes Album gerade ein Konzept um „die göttliche Kömödie“ von Dante; immerhin ein wahrer Klassiker der Menschheitsgeschichte, der viele Parallelen zum Black Metal aufweist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/11.10.29_Wetzar_neu.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2578" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Glutwind_ErsterAkt" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/11.10.29_Wetzar_neu.jpg" alt="" width="377" height="537" /></a>V. Was dürfen Besucher des ersten Aktes von GLUTWIND erwarten?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">J.D.: Wenn du schon so fragst, dann natürlich einmalige Auftritte, eine spezielle Songauswahl bei jeder Band und natürlich der massenhafte Gebrauch von Blut und Innereien hehehe.</p>
<p style="text-align: justify;">Nein, im Ernst; was die Besucher erwarten können ist unserer Internetpräsenz auf <a href="http://www.myspace.com/glutwind" target="_blank">www.myspace.com/glutwind</a> zu entnehmen; alle Informationen werden dort veröffentlicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VI. Auf eurer Internetpräsenz sprecht ihr davon mit GLUTWIND eine Plattform zur Diskussion und Auseinandersetzung schwarzmetallischer Thematiken zu bieten. Bislang konnten sich diesbezüglich noch keine Aktivitäten erkennen lassen. Wie soll die Umsetzung diesbezüglich aussehen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">J.D.: Das ist richtig, und auch wenn bisher keine Aktivitäten in dieser Richtung wahrzunehmen sind, so heisst das nicht, dass diesbezüglich keine Aktivitäten stattfinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ausarbeitung dreier verschiedener Themen ist bereits relativ weit fortgeschritten und zwar habe ich mir für den Anfang die Misanthropie, das Verhältnis von Christentum und Satanismus sowie das leidige Thema des NSBM vorgenommen. Ich werde versuchen, die Bedeutung bzw. die Relevanz (so sie denn gegeben ist) dieser Themen für den Black Metal zu beleuchten, ihren „historischen“ Kontext über die letzten zwei Dekaden zu umreissen und auch den Einfluß herausstellen, den sie jeweils auf die Entwicklung des Black Metal genommen hat. Besonders der Einfluß ist meiner Meinung nach ein ganz zentrales Thema, da der Black Metal hier teilweise über Dinge definiert wird, die wenig bis gar nichts mit seinem eigentlichen Kern zu tun haben. Dies ist eine Entwicklung, der Glutwind entgegensteuern will; das Wesen des Black Metal muss wieder in den Mittelpunkt gerückt werden und dazu gehört es für uns dann eben auch, dass die Heuchelei und Unvereinbarkeit von gängigen Phrasen im Black Metal mit diesem Wesen aufgezeigt werden müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass du nach der Umsetzung fragst ist ein berechtigter Einwand. Wir hatten anfangs überlegt, dass wir unsere Gedanken zu Papier bringen, diese mit ausgewählten Bands und ihren Individuen diskutieren und das Ergebnis in einem Blog auf unserer Internetpräsenz für eine interessierte Leserschaft zugänglich machen, die dann ihrerseits Anmerkungen und Kommentare dazu einfließen lassen können. Von diesem Konzept haben wir mittlerweile aber Abstand genommen; man muss sich bewusst sein, dass das Internet als Kommunikationsmedium ein Medium der Beliebigkeit ist. Jeder kann seine Meinung, so nichtssagend und irrelevant sie auch sein mag, anonymisiert verbreiten und dies spiegelt sich natürlich auch in der Qualität der Beiträge wider. Jeder, der einmal in einem Forum gelesen hat, wird das bestätigen können. Der Zielsetzung einer ernsthaften und qualitativ hochwertigen Diskussion steht dies im Wege.</p>
<p style="text-align: justify;">Intern werden bei uns aus diesem Grund gerade verschiedene andere Möglichkeiten diskutiert, wie wir die Auseinandersetzung und die Diskussion über ausgewählte Themen vorantreiben werden; spruchreife Details werde ich dazu jedoch noch nicht preisgeben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VII. Wie sieht die Zukunft von GLUTWIND aus? Gibt es bereits konkrete Pläne?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">J.D.: Der erste Akt der GLUTWIND Konzertreihe wird ein Gradmesser sein, in welchem Bereich sich unsere Aktivitäten in Zukunft konzentrieren werden. Bands für zwei bis drei weitere Akte haben wir bereits zusammen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Die von uns in der vorangegangenen Frage kommunizierte inhaltliche Auseinandersetzung wird ein weiteres Gebiet erschließen, auf das ich an dieser Stelle jedoch noch nicht eingehen möchte; wir stehen am Anfang einer Entwicklung in diesem Bereich und im Oktober wird sich entscheiden, ob und in welchem Umfang wir uns weiter aufstellen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VIII. Die letzten Worte gehören euch&#8230;.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die letzten Worte sind noch nicht gesprochen; an dieser Stelle erst einmal vielen Dank für das Interview und euch weiterhin viel Erfolg mit EVILIZED!</p>
<p><a title="Heimseite" href="http://www.myspace.com/glutwind" target="_blank">Heimseite</a></p>
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		<title>An Autumn For Crippled Children &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 18:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfsblut</dc:creator>
				<category><![CDATA[INTERVIEWS]]></category>
		<category><![CDATA[An autumn For Crippled Children]]></category>
		<category><![CDATA[Everything]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>

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		<description><![CDATA[AN AUTUMN FOR CRIPPLED CHILDREN über das neue Album &#8220;EVERYTHING&#8221;, Inspiration und deren Versiegen. Deutsche Übersetzung: I. Grüß euch. AN AUTUMN FOR CRIPPLED CHILDREN ist ein eher seltsamer Bandname. Könnt ihr uns etwas über den Namen und seine Bedeutung berichten. Es ist ein geänderter Songtitel von der britischen Band EBONY LAKE. Uns gefiel das Bild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">AN AUTUMN FOR CRIPPLED CHILDREN über das neue Album &#8220;EVERYTHING&#8221;, Inspiration und deren Versiegen.<span id="more-2504"></span></p>
<p><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/An-Autumn-For-Crippled-Children-Logo.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2505" title="An Autumn For Crippled Children - Logo" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/An-Autumn-For-Crippled-Children-Logo.jpg" alt="" width="394" height="56" /></a></p>
<p>Deutsche Übersetzung:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>I. Grüß euch. AN AUTUMN FOR CRIPPLED CHILDREN ist ein eher seltsamer Bandname. Könnt ihr uns etwas über den Namen und seine Bedeutung berichten.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist ein geänderter Songtitel von der britischen Band EBONY LAKE. Uns gefiel das Bild das es in unsren Köpfen hervorrief. Es [der Bandname; Anmerkung der Redaktion] passt sehr gut zur Musik, denke ich. Es ist ein außergewöhnlicher Name der die Leute (hoffentlich) fasziniert, sodass sie uns anchecken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>II. Euer neues Album „EVERYTHING” ist seit wenigen Tagen erhältlich. Wie fühlt es sich an? Wie würdet ihr die Musik und die Atmosphäre des Albums beschreiben? Seid ihr mit den Reaktionen der Press zufrieden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Presse-[Reaktionen] waren bisher gut. Wir sind sehr zufrieden wie die Musik geworden ist. Wir würden es als ehrliche, emotionale Musik mit Wurzeln im Black- und Doom/Death Metal beschreiben. Die Atmosphäre ist Hoffnungslosigkeit und Hoffnung zur gleichen Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>III. Die Musik auf “EVERYTHING” unterscheidet sich von den Songs auf “LOST”. Es scheint als ob die Stücke „fröhlicher“ sind, auch wenn „fröhlich“ es sicherlich nicht komplett trifft und möglicherweise das falsche Wort ist. Wisst ihr was ich meine? Was denkt ihr über diese These?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich würde sagen reifer und reiner. Negative und positive Seiten sind enthalten, wie im echten Leben gibt es Höhen und Tiefen. Ich stimme allerdings zu, dass die Stücke moralisch aufrichtender sind. Es gibt aber auch genügend depressive Songs.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>IV. Die Musik von AN AUTUMN FOR CRIPPED CHILDREN ist, meiner Meinung nach, in irgendeiner Weise eingeständig und verstörend zugleich. Was sind euer Hauptquellen (musikalischer) Inspiration?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir alle lieben den Black- und Doom/Death Metal der frühen Neunziger und sind damit aufgewachsen. Bands wie ANATHEMA und MY DYING BRIDE und Sachen wie SATYRICON UND EMPEROR haben bei uns großen Eindruck hinterlassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>V. Gab es einen speziellen Grund zur Gründung der Band, abgesehen von der Absicht Musik zu machen? Gab es einen Moment der als Auslöser fungierte?</strong></p>
<p>Nichts wirklich Anderes außer die Musik zu machen die wir mögen und uns in einer persönlichen Art und Weise auszudrücken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VI. Für Viele ist Musik nur ein Unterhaltungsmittel. Andere vereinen ihr Leben mit ihrer Kunst. Welche Rolle spielt Musik für euch?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Musik ist ein Möglichkeit gute und schlechte Gefühle zu kanalisieren. Eine großartige Möglichkeit und schlechte Gefühle loszuwerden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VII. Was würde euch dazu bringen eure musikalischen Aktivitäten einzustellen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mangel an Interesse, eine ausgetrocknete Inspirationsquelle oder der Tod.</p>
<p><strong>VIII. Gibt es Pläne für die Zukunft z.B. Konzerte, eine Tour etc.?</strong></p>
<p>Im Moment nicht. Das normale Leben lastet uns alle aus.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>IX. Welche Frage wollte ihr schon immer einmal gefragt werden? (Bitte beantwortet sie, wenn es seine gibt)</strong></p>
<p>Wie kann jemands Kleid ein Gedicht sein? Wenn du es nicht weißt, warst du nie verliebt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>X. Das wars für heute. Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt meine Fragen zu beantworten. Die letzen Worte gehören euch …</strong></p>
<p>Danke</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.myspace.com/crippledchildren2009" target="_blank">Heimseite</a></p>
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		<title>Ave Maria &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 15:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfsblut</dc:creator>
				<category><![CDATA[INTERVIEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Ave Maria]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Chapter I]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufschlussreiches Interview mit &#8220;A.&#8221; von AVE MARIA. I. Grüß euch. Sowohl das Internet als auch das Beiblatt zu euerem ersten Full-Length geben nicht viele Informationen preis. Könnt ihr die Eckpunkte eurer Entstehungsgeschichte und Entwicklung kurz darstellen? AVE MARIA wurde 2005 von C. und mir ins Leben gerufen. An der Besetzung hat sich bis heute nichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufschlussreiches Interview mit &#8220;A.&#8221; von AVE MARIA.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2328"></span><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Ave-Maria-Logo.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2329" title="Ave Maria - Logo" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Ave-Maria-Logo.jpg" alt="" width="400" height="100" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>I. Grüß euch. Sowohl das Internet als auch das Beiblatt zu euerem ersten Full-Length geben nicht viele Informationen preis. Könnt ihr die Eckpunkte eurer Entstehungsgeschichte und Entwicklung kurz darstellen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">AVE MARIA wurde 2005 von C. und mir ins Leben gerufen. An der Besetzung hat sich bis heute nichts geändert und das ist auch in Zukunft nicht zu erwarten. Unser Ziel war es seit jeher die dunklen Gefilde der Religion, egal ob deren Ursprung nun esoterischer oder exoterischer Natur ist, aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Abgesehen von der diesjährigen Veröffentlichung von &#8220;CHAPTER I&#8221; über Kult of Nihilow (LP) und AAP (CD) haben wir mit AVE MARIA im Jahr 2009 ein exklusives Two-Track-Tape (ebenfalls über Kult of Nihilow) hervorgebracht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>II. Wie kam es zur Wahl des Namens „AVE MARIA“? Welche Bedeutung hat er für euch und in welcher Weise steht er für die lyrische Ausrichtung der Band?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nun, AVE MARIA stellt für einige Millionen Menschen ein elementares Bekenntnis zu ihrem Glauben dar. Da wir uns lyrisch mit dem Thema Religion teilweise auch kritisch auseinandersetzen, stehen solche Bekenntnisse und deren Auswirkungen auf den Einzelnen, aber auch die Gesamtheit in einem zunächst nicht offensichtlichen Kontext betrachtet natürlich auch im Fokus unserer Texte. Wir selbst zählen uns allerdings nicht zu den Menschen die dem christlichen Kult frönen, stattdessen ist es uns wichtiger die Liberalisierung des eigenen Geistes voranzutreiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>III. „CHAPTER I“ ist ein vielschichtiges Werk mit einer Vielzahl interessanter Wendungen und einer besonders präsenten atmosphärischen Komponente. Wie gestaltete sich der Entstehungsprozess des Werkes? Habt ihr ein bestimmtes Schema oder passiert der kreative Prozess eher intuitiv?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir treffen uns sehr unregelmäßig, dafür sind unsere Zusammenkünfte aber immer sehr energiegeladen. Wir greifen die vorherrschende Atmosphäre einfach auf und transformieren sie in Musik. Es hat nie ein festes Schema gegeben, alles passiert einfach so, als wäre es schon lange vorbestimmt gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>IV. Das Artwork eures Erstlingswerkes sorgt, neben der Musik, für einen weiteren „Aha-Moment“. Welche Verbindung gibt es zwischen Cover-Motiv und Musik?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte hier nicht alles aufschlüsseln. Soviel kann ich aber sagen: Auf dem Cover der CD-Version handelt es sich bei der Abbildung um eine Sphinx, genauer gesagt um eine Auffassung Nuns (eine Gottheit aus dem heliopolitischen Reich Ägyptens), in dessen Brust sich das Portal der Trance befindet. Zum Cover der LP gibt es nicht viel zu sagen. Die zum Gebet aneinander gelegten Handflächen und der Rosekranz sind ein Verweis auf unsere lyrische Thematik, ein Sinnbild des Glaubens und der Idee des in Kontakttretens des Menschen zu einer höheren Wesenheit. Außerdem symbolisiert es etwas tief trauriges, wie zum Beispiel die teilweise schon krankhafte Abhängigkeit des Gläubigers zu Gott. Ich könnte an dieser Stelle noch weiter ausholen, denke aber, dass unsere Texte ausreichen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>V. „CHAPTER I“ bietet viele Facetten, die weitab vom üblichen schwarzmetallischen Standard liegen. Wie würdet ihr eure Musik beschreiben? Seht ihr euch als Black Metal Band im klassischen Sinne oder widerstrebt euch das Gehabe der Szene?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind uns durchaus darüber bewusst, dass unsere Musik einige Facetten des Black Metals in sich vereint und das ist auch in Ordnung. Wir haben uns nie festgelegt welche Musikrichtung wir nun spielen möchten. Wie bereits erwähnt, passiert AVE MARIA einfach, was dazu führt das wir verschiedene Stile miteinander verknüpfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VI. Wie fielen die bisherigen Reaktion der Presse auf „CHAPTER I“ aus und inwiefern beeinflussen euch die Worte der Redakteure? Seid ihr zufrieden mir der Art und Weise wie ihr in der Öffentlichkeit dargestellt werdet?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dazu kann ich ehrlich gesagt noch nicht viel sagen. Wir haben nicht den Anspruch irgendwelchen szeneorientierten Standards gerecht zu werden, deshalb müssen wir uns wohl darauf einstellen, dass &#8220;CHAPTER I&#8221; den Erwartungen einiger musikalisch einschlägig vorbelasteter Leute nicht gerecht wird. Die bisherigen Reviews sind zwar zur Kenntnis genommen worden, werden aber auf unser Schaffen keinerlei Einfluss haben, zumal die Wenigsten bislang überhaupt begriffen haben was wir sind. Wir sehen es allerdings nicht als unsere Aufgabe an, Licht ins Dunkel zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VII. Musik ist heutzutage für Viele nur eine Art Produkt vergleichbar mit anderen Konsumgütern. Welchen Stellenwert hat Musik und musikalische Aktivität für euch? Was würde euch dazu bringen euer Musikerdasein aufzugeben?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt nichts was uns davon abhalten könnte Musik zu machen. In uns steckt so viel Kreativität die es in unserer Musik zu kanalisieren gilt, so viele Emotionen die durch Musik zum Ausdruck gebracht werden müssen. Die von dir angesprochene Entwicklung ist allerdings zu bedauern. Was mir allerdings am meisten aufstößt sind die ständigen Vergleiche, leider meist auf total flacher Ebene. Es kommt mir so vor, als würde es grundsätzlich jeder neu erscheinenden Band unterstellt nur eine Kopie von etwas bereits da gewesenem zu sein, so als wäre es ein Verbrechen Musik zu machen. Zum Thema Konsumgut muss ich noch sagen, dass die Allerwenigsten wissen wie man ein Album salonfähig verspeist und wiederum noch weniger Leute wissen, dass man ein Stück Fleisch gut kauen sollte und nicht direkt runterschluckt, bevor man es letztlich im Lokus runterspült. Grundsätzlich ist aber doch klar, dass man Musik erst gar nicht als Konsumgut verstehen sollte, auch wenn die Anzahl an überflüssigen Bands dazu verleitet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VIII. War es eine bewusste Entscheidung, eure Präsenz im Internet auf ein Minimum (ein Profil bei BandCamp) zu beschränken?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin kein Freund des Internets. Außerdem finde ich persönlich Bands, die in erster Linie versuchen Aufmerksamkeit durch Profile im Internet und nicht etwa durch die Qualität ihrer Musik zu erhaschen, außerordentlich nervig. Da liegt es doch auf der Hand, dass es nicht etwa um den Prozess des kreativ seins geht, sondern darum, die Personen die hinter dem Projekt stehen, in den Vordergrund zu rücken. Der Profilierungsdrang des Einzelnen obsiegt über die Bedeutung der Musik.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>IX. Wie sieht die Zukunft von „AVE MARIA“ aus? Gibt es schon konkrete Pläne (Konzerte, Tour, etc.)?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind gerade dabei zwei Songs für eine EP zu manifestieren. Wir wissen noch nicht genau wo es hin führt, aber es wird für uns und später dann auch für den Zuhörer sehr intensiv. Konzerte wird es vorerst nicht geben. Wir brauchen Zeit und die nehmen wir uns auch, wir sind schließlich nicht in Eile. Es wird nicht einfach passende Live-Musiker für AVE MARIA zu finden, aber der Tag wird kommen. Unser Fokus ist aber vorerst nur auf die EP und &#8220;CHAPTER II&#8221; gerichtet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>X. Die letzten Worte gehören euch …</strong></p>
<p style="text-align: justify;">…</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://airameva.bandcamp.com/" target="_blank">Heimseite</a></p>
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		<title>Vae Tertium &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Apr 2011 13:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[INTERVIEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Vae Tertium]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem die mittelhessische Schwarzstahlgruppierung VAE TERTIUM in den letzten Monaten bereits mit einigen Konzertauftritten auf sich aufmerksam machen konnten, wurde am 19. März nun die EP &#8220;ZWEITAUSENDZEHN &#8220;veröffentlicht. EVILIZED ließ es sich nicht nehmen, der Band einige Gedanken über das aktuelle Werk, seine Lyrik und die Entstehung zu entlocken. I. Vielen Dank, dass ihr euch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem die mittelhessische Schwarzstahlgruppierung VAE TERTIUM in den letzten Monaten bereits mit einigen Konzertauftritten auf sich aufmerksam machen konnten, wurde am 19. März nun die EP &#8220;ZWEITAUSENDZEHN &#8220;veröffentlicht. EVILIZED ließ es sich nicht nehmen, der Band einige Gedanken über das aktuelle Werk, seine Lyrik und die Entstehung zu entlocken.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/l.png" target="_blank"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1781" title="Vae_Tertium_Logo" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/l-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a><span id="more-1779"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>I. Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt, einige Fragen von EVILIZED zu beantworten. Praetor, Du hast VAE TERTIUM bereits im Jahr 2006 als Soloprojekt gegründet. Wie kommt es, dass die erste Veröffentlichung von Material so lange auf sich warten ließ?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Praetor:</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Hallo Urkraft! Danke, dass Du uns eingeladen hast, von Dir interviewt zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, es stimmt: Ich habe VT schon vor einiger Zeit gegründet, aber so ganz ohne Material ist die Zeit bis 2008 ja nicht verlaufen. Damals hatte ich drei Songs der Demo &#8220;Reverentia&#8221; veröffentlicht. Allerdings war Material bis auf &#8220;Prophetia&#8221; recht symphonisch aufgemacht, da ich viele Synthie-Passagen eingearbeitet hatte. Und weil ich als letztes Gründungsmitglied von CURSED ANGUISH sechs Jahre dort in der Band gespielt hatte (1998 bis 2004) und VT nicht als Dosenprodukt weiterführen wollte, suchte ich nach Musikern, die sich mit der musikalischen und inhaltlichen Richtung identifizieren können. Mir fehlte es nach langjährigem Bandleben, mit anderen zu proben, aufzutreten, Songs im Studio einzuspielen und sich an der einen oder anderen Stelle zu reiben. <span class="pullquote">Musik ist meiner Meinung nach nur dann gut, wenn sie sich entwickelt</span>. Und das klappt mit mehreren Leuten wohl besser als durch ein Soloprojekt. Und siehe da: Die Band, die du vor dir siehst, ist entstanden! Eine gute Entscheidung, wie wir alle finden. Und seitdem die jetzige Besetzung gefunden ist, geht&#8217;s sehr gut voran! Wir erhalten richtig gute Kritiken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>II.Welche Bedeutung steckt hinter VAE TERTIUM? Warum ist Deine Wahl damals auf diesen Namen gefallen?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Praetor:</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das wird wohl der detaillierteste Teil des Interviews werden. Nun, dann will ich mal ansetzen:</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz vorweg: Es ist lateinisch und bedeutet &#8220;das Dritte Wehe&#8221;. Zur Bedeutung will ich mal versuchen, eine Kurzfassung zu entwickeln: Ich hatte mich damals ein bisschen über die Entwicklung in der Black Metal-Szene gewundert. Als &#8220;alter BM-Hase&#8221; haben mich die frühen Bands meine Jugend lang begleitet. Deshalb hatte ich mich etwas mit den typischen Symbolen und Themen befasst, die Bands damals wie heute verwenden, als da wären Satan, Hass, Christenverfolgung, Neu-Heidentum und Finsternis, die sich wohl aus jugendlicher Rebellion und der kritisch-feindlichen Haltung dem Christentum gegenüber entwickelt haben. Und es bleibt seitdem ein ständiges Rauf- und Runtergedudel alter Phrasen. Nur wenn man Glück hat, dann findet man auch Musiker, die über das Selbst und das Böse an sich (in doppelter Hinsicht) schreiben, dabei aber einen gewissen Tiefgang erreichen. Aber die Tendenz heutzutage ist doch eher das Wandeln auf plattgetrampelten Pfaden. So habe ich mich also auf den Weg gemacht, ein klassisches Thema im BM, die Johannesapokalypse, zu durchforsten, denn schließlich finden viele Texte und Namen bekannter Bands dort ihren Ursprung, man denke nur an die Zahl 666. Mir ist dabei aufgefallen, dass der auf das Wesentliche heruntergebrochene Inhalt dieses Textes ein einziges Gerichtswort an die Menschen ist, das Jüngste Gericht. Und da musste ich schon etwas schmunzeln, wenn Bands durch die Verwendung diverser Bilder der Apokalypse indirekt das Weltgericht unbewusst anmahnen, obwohl man im Black Metal doch eher auf die Macht Satans hindeuten möchte, wenn es religiös werden soll. Deshalb habe ich mir den Namen VAE TERTIUM ausgesucht, denn er trifft das ganze Zuvorgesagte doch sehr gut. Es ist der Ausspruch eines Racheengels, der die Ankunft des Antichristen ankündigt. Im Zusammenhang meiner Gedanken soll es heißen: Ich habe im übertragenen Sinne das Prinzip entdeckt, dass sich der Einzelne wie auch die Menschheit an sich in einer Entwicklung befindet, die er/sie selber beeinflussen kann, es aber nicht tut. Und eben da setzt der „Antichrist“ an und nutzt den Stillstand aus. Der Mensch wird fremdgesteuert, denn er will seine Bedürfnisse sichern und schließt sich jedem Angebot an, das ihm die Angst nimmt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>III.Eure EP trägt den Namen ZWEITAUSENDZEHN, ist jedoch erst im März 2011 veröffentlicht worden. Besitzt das vergangene Jahr für VAE TERTIUM einen besonderen Stellenwert oder bezieht ihr euch mit diesem Titel lediglich auf die Entstehungszeit des Materials?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Blitz:</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nein, wir beziehen uns nicht lediglich auf die Entstehungszeit des Materials. Die Songs sind größtenteils auch schon eher entstanden. Ihnen wurde 2010, durch die Neubesetzung von Bass, Gesang und 2. Gitarre, aber sozusagen neues Leben eingehaucht – und nicht nur den Songs, sondern der Band an sich. Nach einer Zeit des Suchens und der Orientierung hat Vae Tertium das Gesuchte gefunden. Deswegen trägt die EP den Namen „Zweitausenzehn“ eher als Symbol für die „Renaissance“ von Vae Tertium.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>IV. Wie kommt es zu der strengen Limitierung von lediglich 50 Exemplaren eurer ersten Veröffentlichung? Ihr verhindert auf diesem Weg gewissermaßen, dass eure EP einem größeren Publikum zugänglich gemacht wird.</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Praetor:</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben uns entschieden, die Auflage klein zu halten, weil sie nur einen Auszug unseres bisherigen Schaffens darstellt. Die EP soll ein leiser Ruf aus dem Untergrund sein, der einigen Auserwählten zukommen soll und vielleicht noch der einen oder anderen Person auf unseren Konzerten. Ist die EP ausverkauft, hat man später immer noch die Möglichkeit, auf das laute Rufen unseres Albums zu achten. Denn wir arbeiten bereits an einem Album und denken, dass sich besser dieses Stück an ein breites Publikum richten soll.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>V. Könnt ihr unseren Lesern etwas über die Lyrik eurer Werkes berichten? Wenngleich der Titel &#8221;In den Wäldern&#8221; die übliche Thematik des Genres vermuten lässt, deutet &#8221;Sturm und Drang&#8221; jedoch auf einen deutlich tiefgründigeren Inhalt hin.</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Aiolos:</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Lyrik des Titels &#8220;In den Wäldern&#8221; ist der  Feder meines Vorgängers  entsprungen, der Name an sich ist auch  tatsächlich recht klischeebehaftet. Auf den Inhalt selbst trifft das teilweise zu. Da die lyrische  Konzeption allerdings nicht in unser Konzept passt, ist der bisherige Text  praktisch schon ersetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei &#8220;Sturm und Drang&#8221; ist der Name tatsächlich Programm: Die literarische Epoche des Sturm und Drangs. Auch thematisiert wird hierbei die Aufklärung, welche unserer Ansicht nach auch heute noch im Gange ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Allgemein kann zur Lyrik von Vae Tertium gesagt werden, dass <span class="pullquote">Selbsterkenntnis vermischt mit der obligatorischen Gesellschaftskritik</span> maßgeblich den Inhalt bestimmen. Ich als Freund der Lyrik der Epoche der Romantik, orientiere mich ein stückweit an dieser. Zu viel verraten will ich an dieser Stelle allerdings nicht, der Kreis der Songtext-Philosophen soll noch Arbeit und Spaß haben!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VI. Dem Booklet von &#8221;ZWEITAUSENDZEHN&#8221; ist die Aussage &#8221;Der Geist ist verzerrt, ist das mein Weg?&#8221; zu entnehmen. Welche Bedeutung messt ihr dieser bei und wie lässt sie sich auf das Schaffen der Band projizieren?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Aiolos:</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wie bereits von mir angedeutet, ist der Hauptaspekt der Lyrik Selbsterkenntnis. Jeder Mensch trifft in seinem Leben auf Herausforderungen, die ihn an sich selbst zweifeln lassen oder anscheinend ausweglos zurücklassen. Es ist am Betroffenen, nach vorne zu blicken, egal wie schwer es erscheinen mag.</p>
<p style="text-align: justify;">Bezogen auf die Arbeit mit Vae Tertium lässt sich sagen, dass wir unser Herzblut in das Projekt stecken und versuchen werden, neue Herausforderungen anzunehmen und zu meistern. Wofür der genannte Vers tatsächlich steht, ist nun auch der Fantasie/Philosophie des Lesers überlassen!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VII. Pflegt ihr einen intensiveren Kontakt zu anderen hessischen Bands? Wie wichtig ist euch eine regionale Szenenzugehörigkeit?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Vinterbarn:</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Szenenzugehörigkeit&#8221; ist im Black Metal immer ein etwas heikler Begriff, der vielerlei Interpretationsmöglichkeiten offen lässt und leicht in eine falsche Kerbe schlagen kann. Ich würde mal sagen, dass es uns dabei hauptsächlich um Gigaustausch oder auch einfach den Austausch an Erfahrungswerten geht. Wir bemühen uns, stets neue Kontakte in der Schwarzmetall-Szene zu knüpfen. Dabei ist es uns zunächst mal am wichtigsten, es mit interessanten und ernsthaften Musikern zu tun zu haben und nicht mit jenen, die sich damit zufriedengeben, alte Klischees aufzuwärmen. Die Gesinnung der Band steht also über dem regionalen Faktor. Aber natürlich sind wir auch sehr interessiert daran, ein Netzwerk in Hessen aufzubauen. Wir hoffen, dass es in Zukunft mehr Veranstaltungen für Anhänger der Untergrundszene hier in der Gegend gibt, und versuchen, das aktiv mit voranzutreiben. Und ich denke, es gibt hier einige Bands mit Potential, die das ebenso sehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VIII. Eurer Internetpräsenz ist zu entnehmen, dass es dieses Jahr noch einige Male die Möglichkeit geben wird, euch auf der Bühne zu sehen. Was darf ein Besucher eurer Konzerte erwarten?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><em>Vinterbarn:</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich eben schon angedeutet habe, sind uns Liveauftritte sehr wichtig. <span class="pullquote">Ein Konzert ist einfach die intensivste Art, Musik zu erleben</span> &#8211; sowohl für die Musiker, als auch für das Publikum. Wir geben darum jede Sekunde auf der Bühne alles, um unsere Zuhörerschaft in die düstere Welt unserer Musik zu entführen und die Kraft derer zu entfesseln.</p>
<p><strong>IX. Wie sehen die Zukunftspläne von VAE TERTIUM aus? Werdet ihr euch sofort wieder der Arbeit von neuem Material widmen?</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Blitz:</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Vinterbarn hat schon deutlich gemacht, welchen Stellenwert Liveauftritte für uns haben und dass wir versuchen, Austragungsmöglichkeiten für Black Metal-Bands aktiv voranzutreiben. Dieses &#8211; in Zusammenarbeit mit Glutwind &#8211; zu realisieren, ist ein Ziel, das wir uns gesetzt haben. Natürlich versuchen wir, Liveauftritte von Vae Tertium auch generell fortlaufend zu realisieren. Und nach den Aufnahmen für unsere EP sind auch schon neue Songs entstanden. Wir sind eigentlich kontinuierlich dabei, neue Songs zu entwickeln, einzustudieren und ihnen den letzten Schliff zu verleihen. Wir haben auch noch unveröffentlichtes, „altes“ Material. Also mehr als genug Material für ein Album, und das ist auch erst mal das nächstgrößere primäre Ziel, auf das wir hinarbeiten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Praetor:</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Und natürlich eröffnet sich auch die Frage nach einem Label, das uns weitere Möglichkeiten der Arbeit in der Öffentlichkeit bietet. Aber das Thema Plattenvertrag steht bei uns nicht an erster Stelle, vielmehr denken wir an das Album, das wir nach abgeschlossenem Schreiben und Einüben auch live präsentieren werden. Letztlich machen wir Musik, weil wir sie leben</p>
<p><strong>X. Ich bedanke mich für das Interview und übergebe die letzten Worte an euch&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><em>Blitz:</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Danke! Unsere letzten Worte sind allerdings noch nicht gesprochen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><em>Praetor:</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ihr werdet wieder von uns hören.</p>
<p><a title="Heimseite" href="http://www.vaetertium.de" target="_blank">Heimseite</a></p>
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		<title>The Royal Arch Blaspheme &#8211; Interview</title>
		<link>http://www.evilized.de/2010/interviews/the-royal-arch-blaspheme-interview</link>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 10:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfsblut</dc:creator>
				<category><![CDATA[INTERVIEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[John Gelso]]></category>
		<category><![CDATA[The Royal Arch Blaspheme]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[THE ROYAL ARCH BLASPHEME Mastermind John Gelso über Einflüsse, Pläne &#38; persönliche Wurzeln. Deutsche Übersetzung (English Version below): I. Grüß dich. THE ROYAL ARCH BLASHPEME ist ein mehr oder weniger neues Projekt. Kannst du uns einen kurzen Überblick über die Band-Geschichte geben? Was war die Intention hinter der Bandgründung? THE ROYAL ARCH BLASAPHEME wurde Mitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">THE ROYAL ARCH BLASPHEME Mastermind John Gelso über Einflüsse, Pläne &amp; persönliche Wurzeln.<span id="more-648"></span><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Royal-Arch-Blaspheme-Logo.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-649" title="Royal Arch Blaspheme - Logo" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Royal-Arch-Blaspheme-Logo.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Deutsche Übersetzung (English Version below):</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx }</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" mce_style="margin-bottom: 0cm;"-->
<p style="text-align: justify;"><strong>I. Grüß dich. THE ROYAL ARCH BLASHPEME ist ein mehr oder weniger neues Projekt. Kannst du uns einen kurzen Überblick über die Band-Geschichte geben? Was war die Intention hinter der Bandgründung?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">THE ROYAL ARCH BLASAPHEME wurde Mitte 2008 erdacht. Sie (die Band) wurde ins Leben gerufen um meinen Wunsch ein Ventil zu haben, bei dem ich die volle künstlerische Kontrolle besitze, zu erfüllen. Das Projekt gibt mir die Freiheit neue Dinge auszuprobieren und auszubauen was ich kreativ erreichen kann, während ich mit verschiedenen Musikern meiner Wahl zusammenarbeite. Meine Absicht ist mich mit jeder Veröffentlichung akustisch und textlich zu entdecken und zu entwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>II. Kannst du mir bitte etwas über den Bandnamen und seine Bedeutung erzählen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Name stammt von Aleister Crowley’s “Energized Enthusiasm : A Note On Theurgy“ das er für die Frühjahrsausgabe von „The Equinox“ schrieb (1913)</p>
<p style="text-align: justify;">„<em>Let us therefore invoke Him by that name which the Companions of </em><em><span style="text-decoration: underline;">the royal arch blaspheme</span></em><em> to aid us in the essay to declare the means which He has bestowed upon us!&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>III. Ich habe den Eindruck, dass die Musik von THE ROYAL ARCH BLASPHEME euren musikalischen Hintergrund von KRIEG einerseits und PROFANATICA andererseits widerspiegelt. War es deine Absicht die Charakteristiken beider Gruppen miteinander zu kombinieren und ein neues Klang-Agglomerat zu erschaffen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist nicht meine Absicht PROFANATICA und KRIEG zu mischen. Es geht mehr darum etwas Neues zu erschaffen, obwohl der Einfluss beider Gruppen auf  natürliche Weise erfolgt. Viel von meinem Stil ist von der Band POSSESSED abgeleitet. Man kann es im Lied „THE EXORSIST“ feststellen. Andere Gruppen, die mir geholfen haben meinen Stil zu formen, sind frühe BATHORY-Aufnahmen, HELLHAMMER, NME und die ersten beiden DEATH-Alben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>IV. Wie würdest du die Musik &amp; Atmosphäre eurer Scheibe „THE ROYAL ARCH BLASPHEME“ beschreiben?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Düster, verschlossen und kraftvoll.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>V. Verfolgst du die europäische Black Metal Szene? Bist du dir irgendwelcher Unterschiede bewusst?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe die europäische Szene in den frühen Jahren mit VENOM, HELLHAMMER, BATHORY &amp; frühen CELTIC FROST verfolgt. Heute beobachte ich die europäische Szene nicht mehr sehr. Ich würde sagen USBM hatte eher agressive Wurzeln, während der europäische Black Metal mehr melodisch mit starkem BATHORY-Einfluss war.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VI. Für viele Menschen ist Musik nur ein Instrument ihrer Unterhaltung. Andere vereinen ihr Leben mit ihrer Kunst. Welche Rolle spielt Musik für dich?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei Musik geht es um das Freilegen der echten eigenen Schwingung, Energie. Wenn man mit anderen Künstlern zusammenarbeitet ist das Ergebnis Alchemie, wahre Magie. Ich könnte mich nicht von der Musik trennen. Sie ist der Ausdruck meines wahren Ichs.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VII. Welche Umstände würden dazu führen, dass du deine musikalische Aktivität aufgibst?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich mache schon seit jungen Jahren Musik, summte Riffs im Alter von Fünf. Ich glaube der Tod wäre der einzige Grund. Musik ist mein kraftvollstes Mittel des Ausdrucks &#8211; Ich denke nicht, dass Aufhören möglich wäre. Ich würde weitermachen, auch wenn sich dessen niemand bewusst wäre.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VIII. Welches sind die Haupt-Quellen deiner (musikalischen) Inspiration?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich grabe einfach tief im Inneren. Da ist der Ursprung der Quelle. Es ist die Anhäufung meiner sich kontinuierlich entwickelnden Gedanken &amp; Erfahrungen, meiner tiefsten Gefühle, Dunkelheit &amp; Licht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>IX. Es gibt fast keine Informationen über THE ROYAL ARCH BLASPHEME im Internet (abgesehen von einer kurzen Vorstellung auf der Label-Seite). Basiert dieser Umstand auf einer bewussten Entscheidung oder auf einem Mangel an Zeit, Geld oder Willen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da es ein neues Projekt ist, würde ich sagen, auf einem Mangel an Informationen. Mit dem Wachsen und der Entwicklung des Projekt entsteht mehr Information.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>X. Gibt es Pläne für die Zukunft von THE ROYAL ARCH BLASPHEME (Konzerte, ein neues Album etc.)?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist geplant die Aufnahmen für das nächste Album diesem Herbst zu beginnen und ein Konzert hier in Atlanta zu spielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>XI. Welche Frage wolltest du schon immer einmal gestellt bekommen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt wirklich keine Frage, die noch nicht gestellt wurde, die mir in den Sinn kommt. Ich verwende Musik um auszudrücken was ich vermitteln möchte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>XII. Das war&#8217;s für heute. Danke, dass du dir Zeit genommen hast um meine Fragen zu beantworten. Die letzen Worte gehören dir &#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;The Bible is not my book, and Christianity is not my religion. I could never give assent to the long, complicated statements of Christian dogma.&#8221; </em></p>
<p style="text-align: justify;">- Abraham Lincoln -</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">English Version:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> I. Greetings. THE ROYAL ARCH BLASPHEME is a more or less new project. Can you give us a short summary of the band history? What was the intetion for founding the band?</strong></p>
<p>THE ROYAL ARCH BLASAPHEME was conceived in mid 2008. It was created to satisfy my desire to have an outlet where I would have full artistic control. This project gives me the freedom to try new things and explore what I can do creatively while working with various musicians of my choosing. My intent is to explore and expand sonically and lyrically with each release.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>II. Can you please tell me something about the band name and its meaning? </strong></p>
<p>The name was taken from Aleister Crowley’s “Energized Enthusiasm : A Note On Theurgy“ written for his Spring issue of The Equinox (written in 1913):</p>
<p>„<em>Let us therefore invoke Him by that name which the Companions of <span style="text-decoration: underline;">the royal arch blaspheme</span> to aid us in the essay to declare the means which He has bestowed upon us!“</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>III. I&#8217;ve got the impression that the music of THE ROYAL ARCH BLASPHEME reflects your musical background from KRIEG on one hand and PROFANATICA on the other hand. Was it your intention to „mix up“ both bands characteristics and create an new agglomerate of sound out of it?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">It’s not my intent to mix PROFANATICA and KRIEG together. It’s more to create something new. Although, the influence of  both bands will occur naturally. A lot of my style is derived from the band POSSESSED. You can trace it to the song „THE EXORSIST“. Other bands that have helped forge my style are early recordings from BATHORY, HELLHAMMER, NME, and the first two albums by DEATH.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>IV. How would you describe the music and atmosphere of your record „THE ROYAL ARCH BLASPHEME“?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dark, inward, and powerful.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>V. Do you follow the European Black Metal scene? Are you aware of any difference which you can tell about?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">I followed the European scene during the early years with VENOM, HELLHAMMER, BATHORY, early CELTIC FROST. I don’t follow the European scene as much these days. I’d say USBM had more aggressive roots while the European was more melodic with a heavy BATHORY influence.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VI. For many people music is just an instrument for their amusement. Others align their life with their art. Which role does music play for you?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Music is about exposing the authentic self using vibration, energy. When working with other artists, the result is alchemy, true magick. I couldn’t separate myself from my music. It’s the expression of my true self.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VII. Which circumstances would lead you to stop your musical activity?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">I’ve been creating music since a very early age, humming riffs at age 5. I believe death would be the only circumstance. Music is my most powerful means of self-expression. I don’t think ceasing to create would be possible. I  would continue even if no one was aware of it.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>VIII. What are the main sources of your (musical) inspiration?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">I just dig deep within. That’s where the source dwells. It’s the accumulation of my evolving thoughts and experiences, my deepest feelings, dark and light.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>IX. There is nearly no information about THE ROYAL ARCH BLASPHEME on the internet (besides a short briefing on the page of your label). Is this circumstance based on a  conscious decision or just on a lack of time, money or volition?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Since this is a new project, I’d say lack of information. As the project evolves and grows more info will be created</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>X. Are there any plans for the future of THE ROYAL ARCH BLASPHEME (live gigs, new album etc.)?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Plans are to start recording the next full length this fall with one show here in Atlanta.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>XI. Which would be a question you always wanted to be asked (please answer it if there is one)?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">There really isn’t a question I can think of that’s not been asked. I use music to express what I want to communicate.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>XII. Ok, that&#8217;s it for today. Thanks for taking time to answer my questions. The last words are yours&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;The Bible is not my book, and Christianity is not my religion. I could never give assent to the long, complicated statements of Christian dogma.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: justify;">- Abraham Lincoln -</p>
<p style="text-align: justify;">Heimseite: <a href="http://theroyalarchblaspheme.hellsheadbangers.com/" target="_blank">http://theroyalarchblaspheme.hellsheadbangers.com/</a></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
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		<title>Sado Sathanas &#8211; Interview</title>
		<link>http://www.evilized.de/2010/interviews/saso-sathanas-interview</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 16:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfsblut</dc:creator>
				<category><![CDATA[INTERVIEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Opus Diaboli]]></category>
		<category><![CDATA[Sado Sathanas]]></category>

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		<description><![CDATA[SADO SATHANAS Schlagzeuger Sebastian S. über „OPUS DIABOLI“, Inspiration &#38; die „Arschbombe des Monats“. I. Grüß euch. 14 Jahre sind ins Land gezogen bis euer erstes Album veröffentlicht wurde. Trotzdem finden sich auf „OPUS DIABOLI“ viele Stücke die bereits auf euren Demos vertreten waren. Wie kann es dazu? Lag euch das alte Material besonders am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="text-align: justify;">SADO SATHANAS Schlagzeuger Sebastian S. über „OPUS DIABOLI“, Inspiration 	&amp; die „Arschbombe des Monats“.</p>
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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Sado-Sathanas-Logo.jpg"><img class="size-full wp-image-519 aligncenter" title="Sado Sathanas - Logo" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Sado-Sathanas-Logo.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>I. Grüß euch. 14 Jahre sind ins 	Land gezogen bis euer erstes Album veröffentlicht wurde. Trotzdem 	finden sich  auf „OPUS DIABOLI“ viele Stücke die bereits auf 	euren Demos vertreten waren. Wie kann es dazu? Lag euch das alte 	Material besonders am Herzen oder gibt es andere Gründe?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Servus! Die älteren Stücke, die wir nochmal aufgenommen haben, sind mit auf dem Album, weil wir mit den Demoaufnahmen unzufrieden waren. Im Nachhinein waren wir mit dem Sound der ursprünglichen Aufnahmen alles andere als zufrieden. Außerdem sind die Kompositionen über die Jahre hinweg gereift, was man als Außenstehender wahrscheinlich auf den ersten Blick gar nicht wahrnimmt. Aber es sind Melodien dazugekommen, einige Breaks und Beats wurden verändert, Gesangseinsätze optimiert und so weiter. Außerdem repräsentieren die Aufnahmen unseren heutigen Sound, mit dem aktuellen Line-Up.</p>
<p style="text-align: justify;">Ursprünglich hatten wir vor, „Opus Diaboli“ als Doppelalbum aufzunehmen. Auf die erste CD sollten die älteren Stücke drauf, und auf die zweiten die „neueren“. Jede Scheibe wäre inklusive einiger Zwischensequenzen auf ca. 40 Minuten gekommen. Auf eine CD passen aber 74 Minuten. Also war es auch eine ökonomische Entscheidung. Was wir – im Nachhinein betrachtet – unterschätzt haben, ist, dass es für viele Hörer offenbar langwierig bzw. anstrengend ist, die CD an einem Stück durchzuhören. Da haben wir wohl die Kompetenz der Hörer, notfalls die Skip-Taste zu betätigen, unterschätzt.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>II. Seit ihr mit den Reaktionen die 	ihr auf „OPUS DIABOLI“ erhaltet zufrieden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt schon. Überwiegend waren die Resonanzen ja durchaus positiv, auch wenn einige Verrisse dabei waren. Kritik geht ja immer vom Standpunkt des Hörers aus, und vielfach ist unsere Musik auch eine Frage der Präferenz. Wer Black Metal mit Dauergeknüppel assoziiert wird mit uns wahrscheinlich nicht glücklich, wir haben da eben unseren eigenen Ansatz. Was nervt sind Vergleiche, in etwa „die klingen wie frühe DIMMU BORGIR“, nur weil wir Synthesizer einsetzen. Teilweise zweifelt man auch an der Kompetenz der Rezensenten, wenn es z.B. heißt „SADO SATHANAS sind die deutsche Antwort auf IMMORTAL“. So ein Unsinn! Interessant ist, dass die Favoriten der Hörer völlig unterschiedlich sind, während einige auf Titel wie „Herrschaft“ oder „Im Schlund“ abgehen, finden andere z.B. Stücke wie „Apokalypse“ bahnbrechend. Insofern gibt uns das Recht, dass wir soviel Material auf das Album draufgepackt haben</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>III. Für euer Album habt ihr 	durchaus nicht nur positive Kritiken erhalten. Besonders ein 	gewisser Herr Mühlmann, hat sich, wie auf eurer Myspace Seite 	nachzulesen ist, deutlich im Ton vergriffen. Wie steht ihr zu 	solchen Äußerungen? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nun ja, die „Arschbombe des Monats“ ist ja eigentlich eher ein Prädikat. Wir sind da ja in bester Gesellschaft, SUFFOCATION und HAEMORRHAGE, und, unerreicht: BELMEZ haben die auch schon abgefasst. Verkaufsstrategisch ist das immerhin besser, als irgendeine durchschnittliche Bewertung zu bekommen. Auf die vorderen Plätze im Rock Hard Ranking schafft man es mit einer Underground-Produktion sowieso nicht, denn da muss man mindestens eine Anzeige oder einen Platz auf der beigelegten CD kaufen. Ich denke aber ohnehin, dass die durchschnittlichen Leser dieser Gazette nicht unsere Zielgruppe sind. Andererseits kenne ich einige, die speziell die Arschbomben kaufen. Wir sehen das sportlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Und zu diesem Müllmann: Der hat in erster Linie unsere Myspace-Seite kritisiert, eigentlich sollte er die Platte besprechen. Andererseits: Was juckt es die Eiche, wenn sich eine Sau dran reibt? Ich meine, der kommt aus Aue, ist also ein uranverstrahlter Schachtscheißer… Wesentlich fieser war die Kritik eines Leichtmatrosen namens Florian „Alboin“ Dammasch von der Band GEIST auf „metal.de“, aber der wird uns früher oder später über den Weg laufen. Ansonsten ist es für uns absolut okay, dass die CD polarisiert.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>IV. „</strong><strong>OPUS DIABOLI“ ist ein 	opulentes Werk voller verschiedener Facetten und Klangeindrücke, 	welches dem Hörer viel abverlangt aber auch viel bietet. Wie seht 	ihr die Scheibe und was bedeutet sich für euch?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach 14 Jahren Bandexsistenz ist das Album so etwas wie ein Zwischenfazit oder ein erster Meilenstein. Wir haben uns ja mit dem Debut relativ viel Zeit gelassen. Das hat natürlich den Vorteil, dass wir mittlerweile unseren eigenen Ansatz gefunden haben – ganz unabhängig davon, wie andere das sehen. Die Platte repräsentiert die Quintessenz der ersten Phase des Bestehens der Band und beinhaltet Kompositionen, die zwischen 1998 und 2009 entstanden sind. Insofern ist die CD ein Wegpunkt, die nächste CD wird wahrscheinlich noch etwas intensiver, aber auch sperriger. Ich meine, wir lernen ja kontinuierlich dazu, und gerade im Hinblick auf die Aufnahmen haben wir Erfahrungen gesammelt, die in das nächste Album einfließen werden.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>V. Ihr zieht Aleister Crowley, 	Friedrich Nietzsche und Niccolo Machiavelli als Inspirationsquelle 	für eure Texte heran. Versucht ihr das textliche Konzept, sprich 	die  Stimmung der Texte, auch instrumental umzusetzen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es geht eigentlich weniger darum, Texte instrumental umzusetzen, da die Stücke meistens zuerst musikalisch ausgearbeitet werden und der Text in der Regel erst später dazukommt. Allerdings gibt es Ausnahmen. Wir arrangieren im Normalfall die Kompositionen meistens so, dass die Texte zu den jeweiligen Stücken passen. Für die jeweilige Interpretation ist größtenteils Giacomo als Sänger verantwortlich, auch wenn der Rahmen natürlich durch die jeweiligen Komponisten definiert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Es besteht auch ein Unterschied zwischen meinen Texten und denen von Giacomo. Während ich mich in der Tat von Autoren wie Crowley, Nietzsche und Machiavelli inspirieren lasse, thematisiert Giacomo Emotionen, Ereignisse, Dunkelheit und Chaos. Wenn ich mich beim Verfassen der Texte auf die genannten Autoren beziehe kommt es mir nicht darauf an, tote Philosophen zu paraphrasieren, sondern ihre Werke als Quelle der Inspiration für eigenständige Reflexionen zu nutzen, die ihrerseits raum-zeitliche Grenzen überwinden. Es geht dabei um Themen wie Macht, Gewalt, geistige Evolution und dergleichen. Das auszuführen würde aber an dieser Stelle zu weit führen.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>VI. Musik ist heutzutage für Viele 	nur eine Art Produkt vergleichbar mit anderen Konsumgütern. Wie 	seht ihr diese Entwicklung und welche Rolle spielt Musik für euch?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist uns einerseits egal, da die Basis unseres Schaffens nicht auf Außenwirkung abzielt, sondern es geht uns um Selbstverwirklichung und die Umsetzung unserer musikalischen Vorstellungen. Wir spielen die Musik, die wir spielen wollen und mit der wir uns identifizieren. So gesehen ist und der Business-Aspekt egal. Ich meine, wir haben immerhin 14 Jahre existiert, ohne dass wir öffentlich wahrnehmbar waren. Andererseits sind wir natürlich an der Verbreitung unserer Musik interessiert. Das ist halt immer ein Kompromiss.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>VII. Habt ihr mit der Gründung von 	SADO SATHANAS ein bestimmtes Ziel verfolgt, abgesehen davon Musik zu 	machen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nein, beziehungsweise war das unspektakulär: Wir wollten mit den Freunden abhängen, high sein und möglichst viele Mädels ficken – wovon wahrscheinlich jeder Teenager träumt.  Ich meine, wir waren damals zwischen 15 und 18 Jahren alt. Die Weltherrschaft hätten wir natürlich in Kauf genommen, aber sie wurde uns bisher noch nicht angetragen.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>VIII. Inwiefern beeinflusst das 	„weltliche Geschehen“ das Schaffen und die Musik von SADO 	SATHANAS? Wie seid ihr davon betroffen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich bewegen wir uns nicht ausschließlich in einer eigenen Sphäre. Wir leben nicht von Tantiemen oder Erbschaften, sodass wir arbeiten gehen müssen, um unsere Kühlschränke zu füllen. Aber das hat nur bedingt Einfluss auf SADO SATHANAS – im Gegenteil: dadurch, dass wir nicht vom Musikbusiness abhängig sind, haben wir in Bezug auf die Band vollkommene Entscheidungsfreiheit. Wir müssen nicht jede Show spielen, die uns angeboten wird, und können soviel Zeit im Studio oder im Proberaum verbringen wie wir es für richtig halten.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>IX. Welche Pläne stehen bei SADO 	SATHANAS für die Zukunft an? Wann werdet ihr mit der Arbeit für 	ein neues Album beginnen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Jahr werden wir noch einige Konzerte in Deutschland spielen. Außerdem planen wir Einzelshows in Polen und Tschechien. Auf Tour werden wir dieses Jahr nicht gehen, stattdessen ist für die zweite Jahreshälfte geplant an neuem Material zu arbeiten. Der Titel des nächsten Albums steht bereits fest und lautet „MORS VULGARIS“, die Aufnahmen sind für die erste Jahreshälfte 2011 anberaumt. Anschließend werden wir mal wieder durch Rumänien touren und in der zweiten Jahreshälfte unser 15-Jähriges Bandjubiläum zelebrieren. Dafür befinden wir uns gerade in der Planungsphase.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>X. Die letzten Worte gehören 	euch </strong>…</p>
<p style="text-align: justify;">Danke für das Interview.</p>
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<p style="text-align: justify;">Heimseite: <a href="http://www.sadosathanas.de/" target="_blank">http://www.sadosathanas.de/</a></p>
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