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	<title>E V I L I Z E D &#187; KONZERTE</title>
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		<title>Black Metal Fest &#8211; 21.01.2012 &#8211; Hünfeld</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 19:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[KONZERTE]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Metalforum Osthessen e.V.]]></category>
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		<description><![CDATA[Klirrende Kälte, eisiger Frost und die mächtigen Schneemassen eines unbarmherzigen Winters bieten bekanntlich das perfekte Ambiente für den Genuss schwarzmetallischer Klänge. Ein flüchtiger Blick aus dem Fenster genügt dieser Tage jedoch um festzustellen, dass der diesjährige Januar kein Freund dieser extremen Klangkunst zu sein scheint. Begrub noch im Vorjahr die weiße Pracht Häuser und Wälder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/12.01.21_Huenfeld.jpg" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-2907" style="margin: 0px 5px; border: 0pt none;" title="12.01.21_Huenfeld" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/12.01.21_Huenfeld.jpg" alt="" width="316" height="422" /></a>Klirrende Kälte, eisiger Frost und die mächtigen Schneemassen eines unbarmherzigen Winters bieten bekanntlich das perfekte Ambiente für den Genuss schwarzmetallischer Klänge. Ein flüchtiger Blick aus dem Fenster genügt dieser Tage jedoch um festzustellen, dass der diesjährige Januar kein Freund dieser extremen Klangkunst zu sein scheint. Begrub noch im Vorjahr die weiße Pracht Häuser und Wälder unter seinem Gewicht, reihen sich nunmehr trostlose Regentage mit milden Temperaturen aneinander und lassen die Hoffnung auf einen verspäteten Wintereinbruch allmählich schwinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Von dieser Witterung unbeeindruckt zeigte sich das METALFORUM OSTHESSEN e.V und eröffnete die neue Konzertsaison am 21.Januar mit einer zünftigen Veranstaltung unter dem Banner BLACK METAL FEST. Vier Bands wurden von den Veranstaltern geladen, um die Stammlocation &#8221;Kornhaus&#8221; im hessischen Hünfeld erneut zum Zittern zu bringen</p>
<p style="text-align: justify;">Die Besucher, die auch an diesem Abend wieder zahlreich den Weg in die gemütlichen Räumlichkeiten des Austragungsortes fanden, wurden jedoch bereits am Eingang durch ein Hinweisschild darauf aufmerksam gemacht, dass die Formation RABENHOLZ ihren Auftritt auf Grund einer Verletzung eines Bandmitgliedes leider noch kurzfristig absagen musste. Wenngleich auf die Schnelle kein Ersatz mehr organisiert werden konnte, ließen die Eintrittskosten von lediglich 5€ für verbleibende drei Kapellen absolut keinen Grund zu Beanstandung.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor knapp 70 Zuschauern starten die aus Hammelburg stammenden Mannen von VEHEMENZ um 21:05 Uhr ihr Set. In<a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/P1000959.jpg" target="_blank"><img class="alignright  wp-image-2912" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Vehemenz" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/P1000959.jpg" alt="" width="226" height="301" /></a> ein dezentes rötliches Scheinwerferlicht gehüllt präsentierte das Quintett ihr treibendes Liedgut, das sich vor allem durch facettenreiche Saitenarbeit auszeichnete. Trotz des Einsatzes von drei Gitarristen sorgte der klare und druckvolle Sound für ein differenziertes Hören des griffigen Riffings. Unterlegt von der wuchtigen Bedienung des Schlagwerkes spielten sich VEHEMENZ souverän durch ihr Set aus zügigen Kompositionen, die immer wieder Platz für Akustikarrangements und Melodielinien boten. Lediglich die etwas unspektakuläre Bühnenpräsenz der Gruppe minderte die Qualität des Auftrittes etwas. Zwar bedachten die Bayern durch den Einsatz von Mehl, das über Köpfe und Kleidung gestreut wurde, auch den optischen Faktor ihrer Performance, zeigten aber zu wenig Bewegung auf der Bühne und wirkten auf Grund dessen etwas teilnahmslos. Insgesamt wurde jedoch ein mehr als solider Gig geboten, der von der wachsenden Zuschauerzahl mit ordentlichem Beifall honoriert wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">In der folgenden Umbaupause nutzten drei junge Herren, denen ein beachtlicher Ansatz von erstem Flaum im Gesicht nicht mehr aberkannt werden kann, die frei gewordene Fläche vor der Bühne um den restlichen Besuchern, unterlegt von CRADLE OF FILTH – Songs, unter Beweis zu stellen, dass es auch mit kurzen und blau gefärbten Haaren möglich ist ordentlich abzumoshen! Wild gebärdend ließen die übermütigen Recken die Köpfe kreisen oder streckten die Pommesgabel gen Holzdecke, sehr zum Amüsement der übrigen Gäste. Doch wie das Leben nun mal spielt, machten die Gesetze der Physik dem bunten Treiben einen fetten Strich durch die Rechnung und so purzelte einer nach dem anderen &#8211; in Stühle oder Personen krachend &#8211; von der Schwerkraft überwältigt bald in diese und bald in jene Richtung. Nach einer guten halben Stunden räumten die tapferen Rodeoclowns das Feld und das perfekt unterhaltene Publikum konnte seinen Blick wieder auf die Bühne und somit den nächsten musikalischen Beitrag richten.</p>
<p style="text-align: justify;">Begleitet von einem theatralischen Intro betraten nun TIMOR ET TREMOR, die ihre Kreationen selbst als Chattic Black Metal bezeichnen die Bühne. Wie bereits VEHEMENZ vor ihnen, absolvierte der Vierer seinen Auftritt ohne Bass und verließ sich auf die Wirkung der Gitarrenarbeit. <span class="pullquote">Die zumeist in sehr flottem Tempo gehaltenen Songs zeigten sich geprägt von kernigen Riffs</span> und einer sehr melodischen Schlagseite, die einen dezenten Pagan-Einfluss erkennen ließ. Dem Publikum sagte das Material von TIMOR ET TREMOR sehr zu und so wehte in den dicht gedrängten ersten Reihe das ein oder andere Haupthaar. In bester Laune spendierten die Nordhessen den fleißigen Unterstützern als kleine Belohnung drei Tabletts mit Schnäpsen. Leider mussten TIMOR ET TREMOR mit einem deutlich unausgeglichenerem Sound als VEHEMENZ vor und VARGSHEIM nach ihnen vorlieb nehmen. Etwas zu präsent drängten sowohl Schlagzeug als auch Gesang die Gitarrenlinien zu sehr in den Hintergrund. Hinzukamen einige unsauber gespielte Parts, die besonders bei den Breaks deutlich Tightness vermissen ließen. Angesichts der Tatsache, dass die Truppe an diesem Abend ihren zweiten Auftritt in der Bandgeschichte ablieferte, konnte sie dennoch überzeugen und sollte sicherlich den ein oder anderen Fan dazugewonnen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die letzte Darbietung an diesen Abend sorgten die drei Herren von VARGSHEIM, die aus Würzburg anreisten und den <a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/P1000996.jpg" target="_blank"><img class="alignleft  wp-image-2915" style="margin: 0px 5px; border: 0pt none;" title="Vargsheim" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/P1000996.jpg" alt="" width="226" height="301" /></a>meisten wohl eher auf Grund ihrer Tätigkeit bei IMPERIUM DEKADENZ bekannt sein sollten. Fast ausschließlich im Schein zweier an den Mikroforständern befestigter Kerzen zelebrierten VARGSHEIM ihren Auftritt, der nach dem bisher eher heftigeren Material ihrer Vorgänger des Öfteren in ruhigere Gefilde abdriftete. Unterstützt von wummernden Bassläufen gestaltete der 6-Saiter die Songs sehr melodisch und agierte hierbei auch ab und an unverzerrt. Spielsicher und leidenschaftlich wurden Stücke wie &#8220;Führ mich zum Grund&#8221; von der aktuellen Splitveröffentlichung mit IMPERIUM DEKADENZ vorgestellt. Das Fehlen einer zweiten Gitarre machte sich allerdings an nicht wenigen Stellen bemerkbar. Eine solche würde den Songs live sicherlich eine nicht ganz unnötige zusätzliche Portion Druck verleihen. Gegen 0:20 Uhr beendeten VARGSHEIM ihren gelungene Auftritt, nachdem sie vom Publikum zu einer Zugabe überredet werden konnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Anschluss an die durchweg positiv aufgenommenen Konzerte folgte eine Aftershow-Party, die nach Verklingen der letzten Töne von VARGSHEIM, etwas klischeebehaftet, mit &#8221;Black Metal ist Krieg&#8221; eingeläutet wurde. Die in der Zwischenzeit zu neuen Kräften erlangten drei jungen Wilden, von denen seit geraumer Zeit nicht mehr viel zu sehen oder hören war, sahen nun ihre Stunde gekommen. Wie ein Orkan fegten sie auf das sich leerende Parkett und begannen ihr munteres Spielchen von vorne. Gleich jungen Welpen, die untereinander die Grenzen ihre Kräfte auszutesten versuchen, balgten sie sich vor einigen wenigen verbleibenden Zuschauern, deren einziger Grund nicht abzureisen offensichtlich sein sollte. In ihrem Übermut stürmten sie alsbald auch die abgeräumte Bühne, um halb kniend, halb stehend ihre Nackenmuskulatur einem Härtetest zu unterziehen. Ohne die geringsten Anzeichen von Scham oder Müdigkeit erkennen zu lassen, erraufften sich die tollkühnen Mannen unbewusst den wahren Headlinerslot des Abends.</p>
<p style="text-align: justify;">Erneut gelang es dem METALFORUM OSTHESSEN e.V eine straff organisierte Veranstaltung auf die Beine zu stellen, die an diesem Abend keinen der knapp 120 Gäste enttäuscht nach Hause entlassen haben sollte. <span class="pullquote">Für wenig Geld wurde dem Gast qualitativ hochwertige Musik ohne technische Pannen oder sonstige Zwischenfälle geboten</span>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorbereitungen für das nächste Konzert laufen bereits auf Hochtouren und so können die Veranstalter im März unter dem Motto PAGAN METAL FEST die namhaften Gruppen XIV DARK CENTURIES und FIMBULVET im Kornhaus begrüßen, die von der lokalen Band BUCHONIA supportet werden. Alle weiteren Infos zu dieser Veranstaltung und rund um das METALFORUM OSTHESSEN e.V. finden sich auf deren Internetseite.</p>
<p><a title="Heimseite" href="http://www.metalforum-osthessen.com" target="_blank">Heimseite</a></p>
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		<title>Unholy Congregation &#8211; 12.11.2011 &#8211; Speyer</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 11:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[KONZERTE]]></category>
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		<description><![CDATA[Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr wurde am 12.November von den Machern der NACHT DER DROHENDEN SCHATTEN in die Halle 101 in Speyer geladen. Nach exklusiven Auftritten von Gruppierungen wie NEHЁMAH, STRID, ANGANTYR oder SETH lockten die Veranstalter an diesem Tag im Spätherbst mit einer der rar gesäten Shows der norwegischen Kult-Formation HADES. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/UnholyFlyer_kl.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2604" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="UnholyCongregation_Flyer" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/UnholyFlyer_kl.jpg" alt="" width="321" height="456" /></a>Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr wurde am 12.November von den Machern der NACHT DER DROHENDEN SCHATTEN in die Halle 101 in Speyer geladen. Nach exklusiven Auftritten von Gruppierungen wie NEHЁMAH, STRID, ANGANTYR oder SETH lockten die Veranstalter an diesem Tag im Spätherbst mit einer der rar gesäten Shows der norwegischen Kult-Formation HADES. Doch auch das restliche Aufgebot mit Kappellen wie MERRIMACK oder VORKREIST sorgte für eine hohe Erwartungshaltung an diesen Abend. Die Ankündigung von zwei Guests führte zudem im Vorfeld mancherorts zu heißen Spekulation über einen möglichen weiteren Headliner. Grund genüg für EVILIZED sich auf den Weg nach Speyer zu machen, um nun an dieser Stelle eine ausführliche Berichterstattung der UNHOLY CONGREGATION folgen zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein gähnend leerer Parkplatz ließ bei Ankunft gegen 16:45 Uhr nicht vermuten, dass in weniger als einer knappen halben Stunde bereits der Startschuss für die erste Band an diesem noch sehr frühen Abend fallen sollte. Mit leichter Verspätung wurden schließlich um 17:15 Uhr die Türen geöffnet, um den bislang nur wenigen, wartenden Gästen Eintritt zu gewähren. Im inneren der Halle, in der zu Beginn scheinbar die selben Temperaturen herrschten wie unter freiem Himmel, hatten bereits einige Merchandisestände Posten bezogen und sorgten mit etlichen Kisten gefüllt mit CDs, Vinyl und Shirts für ein reichhaltiges Angebot. Für das Durchstöbern dieser blieb jedoch zunächst nur kurze Zeit, da das musikalische Programm bereits wenige Minuten nach Einlass gestartet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Wolfsblut:</p>
<p style="text-align: justify;"><span class="pullquote">Hinter dem ersten der mysteriösen Guests verbarg sich das das Duo TYR VASUUL</span>, das den meisten Anwesenden wohl unbekannt gewesen sein dürfte. Vor spärlich versammelter Menge holzten sich die beiden Mannen durch ihr, von verwaschenem Sound gezeichnetes Set ohne spürbar Stimmung aufkommen zu lassen. Dies mag wohl nicht zuletzt an dem eher missmutig wirkenden Auftreten der Gruppe gelegen haben, die sich zur keinerlei Interaktion mit dem Publikum herabließ und auf jegliche Elemente einer überzeugenden Bühnenshow verzichtete.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Image000121.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2773 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="Iperyt" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Image000121.jpg" alt="" width="432" height="324" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Urkraft:</p>
<p style="text-align: justify;">Nach diesem ernüchternden Auftakt kündigten die in der Halle aushängenden Spielfolgen IPERYT aus Polen als zweiten Guest an. Den nun etwas zahlreicher versammelten Besuchern sollte jedoch keine wirkliche Qualitätssteigerung geboten werden. Mit schwarzen Sturmmasken vermummt, erstürmten fünf Herren die Bühne, von denen jedoch keiner den Sitz hinter den Fellen einzunehmen gedachte. Wie sich zeigen sollte, wäre ein Schlagzeuger aus Fleisch und Blut auch schlicht und ergreifend nicht in der Lage gewesen, die nun von einem Drumcomputer erzeugten Industrialbeats umzusetzen, die zu keiner Sekunde zu einem harmonisches Zusammenspiel mit den größtenteils unsauber bedienten Gitarren fähig waren. Die zwischen den einzelnen Stücken eingespielten Noise-Samples unterstrichen die Bizarrheit dieses Auftrittes, der zumindest noch lange in der Erinnerung der Anwesenden bleiben dürfte.</p>
<p style="text-align: justify;">Wolfsblut:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Image000274.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2794 alignright" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Pestnebel" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Image000274.jpg" alt="" width="321" height="430" /></a>Weiter ging es mit PESTNEBEL, die die Halle 101 bereits bei der NACHT DER DROHENDEN SCHATTEN im Jahre 2008 beschallten. Im Vergleich zur damaligen Performance hat sich bei den Herren einiges getan. Die Band wirkt eingespielter und agiert wesentlich stimmiger als damals. Erstmals kommt an diesem Abend Stimmung auf, was sich auch an der deutlich dichter stehenden Fanmenge vor der Bühne zeigt. Aber auch bei PESTNEBEL stört der matschige Sound das Gesamtbild und sorgt schnell für Ermüdungserscheinungen. Dennoch überzeugt die Truppe anno 2011 deutlich mehr als noch vor ein paar Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Urkraft:</p>
<p style="text-align: justify;">Um 20:35 Uhr starteten VORKREIST ihren Auftritt mit erheblichen Soundproblemen, in Form von übertriebenen Halleffekten und schrillen Rückkopplungen, die jedoch zügig behoben werden konnten. Mit viel Bewegung und Spielfreude ackerte sich das französische Quintett durch sein Set aus thrashlastigen Schwarzstahlkompositionen mit häufig verwendeten zweistimmigen Gesangslinien. Unter den nun deutlich zahlreicher versammelten Zuschauern konnten schließlich die ersten wehenden Haarschöpfe gesichtet werden, die VORKREIST in den vorderen Reihen die ihnen gebührende Unterstützung lieferten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die stets kurzen Umbaupausen wurden von vielen Anwesenden genutzt sich an der gut besetzten Theke kostengünstig mit Getränken zu versorgen oder sich einen kleinen Snack im Eingangsbereich der Halle zu genehmigen. Wenngelich der dort stationierte Imbisswagen nicht mit den besten Preisen überzeugte, wurden doch ordentliche Portionen Pommes Frites, Steaks, Würstchen oder auch Frikadellen gereicht, die geschmacklich keinerlei Beanstandung zuließen.</p>
<p style="text-align: justify;">Samt einem sichtlich schlecht gelaunten Frontmann eröffneten WITCHMASTER ihren Auftritt, mit deutlich besserem Sound als noch kurz zuvor VORKREIST. Die sauber gespielten Songs und das lockere Agieren des Quartetts fanden guten Anklang beim Publikum, dass sich vor der Bühne in bester Stimmung zeigte. Zunehmend entspannter, allerdings mit stets grimmiger Miene keifte sich Sänger &#8220;Bastis&#8221; durch das brachiale Reportoir bestehend aus Stücken wie &#8220;Infernal Storm&#8221; und &#8220;Satanic Metal Attack&#8221; vom Debütwerk oder &#8220;Blood Bondage Flagellation&#8221;, die mit einer beachtlichen Schlagzeugleistung vorgetragen wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wolfsblut:</p>
<p style="text-align: justify;"><span class="pullquote">Die heimlichen Headliner des Abends waren MERRIMACK</span>. Bei dem Quintett aus Frankreich fanden sich von Beginn der Show an die meisten Gäste vor der Bühne ein. Mit klarerem Sound und ordentlicher Lichtshow arbeiteten sich die Mannen um Neu-Fronter &#8220;Vestal&#8221; durch ihr knapp einstündiges Set. Letzterer konnte seine Performance im Vergleich zum PartySan-Auftritt im vergangenen Jahr deutlich verbessern und fügt sich nun nahtlos in die Gruppe ein. MERRIMACK präsentierten eine ausgewogene Setlist deren Focus verstärkt auf den letzen beiden Alben der Gruppe lag. Ein rundum gelungener Auftritt der Franzosen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Image000651.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2797 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="Hades" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Image000651.jpg" alt="" width="323" height="432" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Urkraft:</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer deutlich längeren Umbaupause als bisher war es schließlich an der Zeit für HADES die letzten Reserven aus der Zuschauermenge zu locken. Das norwegische Trio um &#8220;Jørn Inge Tunsberg&#8221;, der bereits den kompletten Abend mit einer dicken Wollmütze durch die Halle geirrt war, begann seinen Auftritt allerdings unter denkbar ungüstigen Bedingungen. Ein übermächtig wummernder Bass, sowie ein nicht minder laut polterndes Schlagzeug ließen der Saitenarbeit &#8220;Tunsbergs&#8221; kaum eine Chance die Hörer zu erreichen und erstickten sie nahezu vollständig im Keim. Dies schmälerte den Genuss von Klassikern wie &#8220;The Awakening Of Kings&#8221;, dem diesem Konzert namensgebenden &#8220;Unholy Congregation&#8221; oder auch jüngeren Titeln vom Album THE PULSE OF DECAY leider drastisch. Dies zeigte sich allmählich auch an der Reaktion des Publikums, das trotz einer überzeugenden Bühnenpräsenz von HADES nach und nach einen Schlussstrich zog und den Ort des Geschehens verließ. Eine kleine aber treue Fanschar ließ sich jedoch ihren Spaß nicht nehmen und feierte HADES euphorisch und konnte das Black Metal Urgestein zu guter Letzt zu einer Zugabe überreden, die den Abend mit &#8220;The Dawn Of The Dying Sun&#8221; beendete.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span></p>
<p style="text-align: justify;">Urkraft:</p>
<p style="text-align: justify;"><span class="pullquote">Eine straffe Organisation, faire Preise und ein Line-Up, das sich mit einigen exklusiven Auftritten eindeutig von anderen Veranstaltungen abhebt</span>, lassen kaum einen Grund zur Beanstandung an der UNHOLY CONGREGATION. Abseits der in keinster Weise sehens- noch hörenswerten Guests überzeugten vor allem die Shows von MERRIMACK und WITCHMASTER. Leider wurde ein Großteil der Beiträge mit einem mehr als grenzwertigen Sound vorgetragen – insbesondere sei hier der Auftritt vo HADES genannt &#8211; sodass die Qualität des Abends hierunter leider immer wieder litt. So stellt der größte Wehmutstropfen dieses Abend die Gewissheit dar, dass der Soundtechniker ohne die ihm zustehende Tracht Prügel davongekommen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Wolfsblut:</p>
<p style="text-align: justify;">Die Veranstaltungen unter Regie der Macher der NACHT DER DROHENDEN SCHATTEN warten von je her mit außergewöhnlichen und starken Lineups auf. Auch beim diesjährigen UNHOLY CONGREGATIONS wurde nicht an Highlights gespart; HADES sind sicherlich nicht alle Tage zu sehen. Die Co-Headliner überzeugten ebenfalls mit energiereichen Shows und viel Spielfreude. Einziges Manko des Abends war der bereits mehrfach angesprochene schlechte Sound und die absolut verzichtbaren Opener-Bands.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Heimseite" href="http://www.drohende-schatten.de" target="_blank">Heimseite</a></p>
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		<title>Melodic Metal Night &#8211; 22.10.2011 &#8211; Hünfeld</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 15:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[KONZERTE]]></category>
		<category><![CDATA[Hünfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic]]></category>
		<category><![CDATA[Mercury Falling]]></category>
		<category><![CDATA[Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reaper]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Sommer ist vorbei &#8211; der Herbst bereits in vollem Gange. Nachdem in den vergangenen Monaten unzählige Open Air Veranstaltungen, verstreut über die gesamte Republik, Äcker und Wiesen gleich einem Schwarm Heuschrecken überfallen haben, ist nun endlich wieder etwas Ruhe eingekehrt. Höchste Zeit für das METALFORUM OSTHESSEN e.V. seine Arbeit wieder aufzunehmen. Unter dem Motto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Melodic_Metal_Night.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2556" style="margin: 0px 5px; border: 0pt none;" title="Melodic Metal Night" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Melodic_Metal_Night.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a>Der Sommer ist vorbei &#8211; der Herbst bereits in vollem Gange. Nachdem in den vergangenen Monaten unzählige Open Air Veranstaltungen, verstreut über die gesamte Republik, Äcker und Wiesen gleich einem Schwarm Heuschrecken überfallen haben, ist nun endlich wieder etwas Ruhe eingekehrt. Höchste Zeit für das METALFORUM OSTHESSEN e.V. seine Arbeit wieder aufzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Unter dem Motto MELODIC METAL NIGHT wurde am 22. Oktober die erste Veranstaltung der neuen Saison abgehalten. Als Austragungsort diente erneut der Musikkeller Kornhaus im osthessischen Hünfeld. Nach längerer Zeit der Abstinenz gaben auf dessen Bühne MERCURY FALLING eines ihrer rar gesäten Konzerte zum Besten. Unterstützt wurde das Quintett dabei von den Kollegen REAPER aus Kassel, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiern können. Eröffnet wurde der Abend jedoch zunächst von der Nachwuchsgruppe THE HAILSTONES aus der schönen Barockstadt Fulda.</p>
<p style="text-align: justify;">Pünktlich um 21:45 Uhr enterten diese, bewaffnet mit Gitarren und Drumsticks, die Bretter des Kornhauses, dessen Räumlichkeit zu diesem Zeitpunkt bereits angenehm gefüllt war. Die recht spärliche Beleuchtung der Akteure wurde durch einen einwandfreien Sound ausgeglichen, der die rifflastigen Songs von THE HAILSTONES druckvoll aus der P.A. schallen ließ. Der Gig startete zunächst mit einer technischen Panne, in Form einer gerissenen Saite, sowie erheblichen textlichen Defiziten bei einem mäßig begeisternden Cover des Klassikers &#8220;For Whom The Bell Tolls&#8221;. Glücklicherweise gelang es den jungen Recken jedoch noch, das Ruder herumzureißen und mit ihren eingängigen Kompositionen <span class="pullquote">eine mehr als solide Darbietung</span> abzuliefern. Mit einer tollen Instrumentalarbeit und einer aufwendigen Bühnenshow erspielten sich THE HAILSTONES den Applaus des Publikums. Lediglich die Präsenz des Sängers wirkte stellenweise etwas unbeholfen, was sich inbesondere während der ausgedehnten Instrumentalpassagen bemerkbar machte. Dieser Mangel sollte jedoch mit dem Fortschreiten der Bühnenerfahrung ebenfalls behoben werden können, wenngleich die von ihm angestrebte Reibeisenstimme noch einige Jahre der Bearbeitung mit Zigarren und Whiskey bedarf.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Image00017.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2687" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Reaper_Live" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Image00017.jpg" alt="" width="388" height="291" /></a>Nach dieser sehr jungen Formation betrat mit REAPER ein wahres Urgestein der hessischen Szene die Bühne. Bereits seit 1986 existiert diese Truppe und kann mittlerweile drei Full-Length Alben, sowie diverse Demoveröffentlichungen vorweisen. Mit klassischen Heavy Metal Songs im Gepäck, die neben knackigen Riffs auch schöne Melodien nicht vermissen ließen, spielte sich der Vierer durch sein knapp einstündiges Set. Trotz der offensichtlichen Routine, die sich bei den Mannen um den charismatischen Fronter &#8220;Daniel Zimmermann&#8221; im Laufe der Zeit eingestellt hat, agierten sie mit einer Spielfreudigkeit, die ihnen zu jeder Sekunde ihres Auftrittes anzusehen war. Eines der Highlights der Show stellte ohne Zweifel die REAPER`sche Interpretation des IRON MAIDEN Klassikers &#8220;The Trooper&#8221; dar, die sich mit ihrem vollkommen eigenen Charakter nicht vor dem Original verstecken muss. Versehen mit mehrstimmigem Gesang und insgesamt im Midtempo gehalten, konnte dieser Song auf ganzer Linie überzeugen. Um 24:10 Uhr verabschiedeten sich die Kasseler nach einer sehr unterhaltenden und abwechslungsreichen Darbietung vom Publikum, das leider seit Beginn des Abends kaum noch Zuwachs verzeichnen konnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/MercuryFalling_Live.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2690" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="MercuryFalling_Live" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/MercuryFalling_Live.jpg" alt="" width="219" height="370" /></a>Mit einiger Verspätung auf Grund technischer Schwierigkeiten und Soundproblemen konnten um 1:00 Uhr schließlich MERCURY FALLING ihren Auftritt als Headliner beginnen, der direkt mit dem Titeltrack des aktuellen Albums &#8220;INTO THE VOID&#8221; eingeläutet wurde. Unbeeindruckt von den anfänglichen Pannen präsentierten sich die Fuldaer in bester Laune und boten den Besuchern des Kornhauses melodischen Power Metal auf hohem Niveau. Während ihres Sets arbeiteten sich MERCURY FALLING durch sämtliche Schaffensphasen und boten neben Stücken wie &#8220;Undertow&#8221; oder &#8220;Sacred Love&#8221; vom 2006er Output &#8220;HUMAN NATURE&#8221; auch Material aus früheren Tagen. Die dynamischen, zum Teil düster angehauchten Kompositionen konnten sofort Anklang beim Publikum finden und ernteten den ihn gebührenden Beifall. Trotz eines klaffenden Loches vor der Bühne ließen sich MERCURY FALLING nicht entmutigen und versuchten die letzten Reserven aus der leider schrumpfenden Zuschauermenge zu locken. Mit dem grandiosen Stück &#8220;Pandora&#8217;s Box&#8221; beendeten die Mannen ihren Auftritt und bewiesen einmal mehr, dass sie zweifellos die Speerspitze der lokalen Musikszene bilden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wieder einmal gelang dem METALFORUM OSTHESSEN e.V. <span class="pullquote">ein bestens umgesetzter Konzertabend</span>, bei dem durchweg hochwertige Musik im angenehmen Ambiente des Musikkellers geboten wurde. Zwar fielen die Umbaupausen etwas länger aus als üblich, was aber den Gesamteindruck des Abends zu fairen Preisen jedoch nicht im geringsten nachteilig beeinflussen kann. Lediglich die sehr überschaubare Anzahl der Besucher hinterlässt einen etwas fahlen Nachgeschmack und kann an dieser Stelle nur mit Unverständnis gegenüber der Hard n´ Heavy Szene Osthessens bedacht werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Heimseite des METALFORUM OSTHESSEN e.V. sind bereits die ersten Informationen zum nächsten Event zu finden, bei dem wieder deutlich härtere Klänge angeschlagen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Heimseite" href="http://www.metalforum-osthessen.com" target="_blank">Heimseite</a></p>
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		<title>Unholy Congregation &#8211; Vorbericht</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 15:50:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Veranstaltungsreihe NACHT DER DROHENDEN SCHATTEN ist seit ihrem Auftakt im Jahre 2002 ein fester Bestandteil der schwarzmetallischen Szene. Die regelmäßig abgehaltenen Konzerte können stets mit sowohl heimischen als auch internationalen Hochkarätern glänzen, die sonst nur selten auf deutschen Bühnen zu sehen sind. Neben der NACHT DER DROHENDEN SCHATTEN präsentieren die Veranstalter seit einiger Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Veranstaltungsreihe NACHT DER DROHENDEN SCHATTEN ist seit ihrem Auftakt im Jahre 2002 ein fester Bestandteil der schwarzmetallischen Szene. Die regelmäßig abgehaltenen Konzerte können stets mit sowohl heimischen als auch internationalen Hochkarätern glänzen, die sonst nur selten auf deutschen Bühnen zu sehen sind. Neben der NACHT DER DROHENDEN SCHATTEN präsentieren die Veranstalter seit einiger Zeit unter anderen Namen weitere Konzerte, wie etwa das SINISTER HOWLING oder auch das in diesem Herbst stattfindende UNHOLY CONGREGATION.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 12. November werden in der Halle 101 zu Speyer sieben Gruppierungen mit ihrem Liedgut für einen abwechslungsreichen Konzertabend sorgen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/UnholyFlyer_kl.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2604" style="margin: 0px 5px; border: 0pt none;" title="UnholyCongregation_Flyer" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/UnholyFlyer_kl.jpg" alt="" width="285" height="402" /></a>Als Headliner für das Spektakel konnte die norwegische Kultformation HADES gewonnen werden, die mit ihren beiden Werken &#8220;&#8230;AGAIN SHALL BE&#8221; und &#8220;DAWN OF THE DYING SUN&#8221; auf erstklassiges Material aus den 90iger Jahren zurückgreifen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus Frankreich werden neben MERRIMACK, die mit ihrem noch immer aktuellen Album &#8220;GREY RIGORISM&#8221; im Gepäck unterwegs sind, auch VORKREIST anreisen. Diese werden zusammen mit ihren polnischen Kollegen WITCHMASTER für eine deftige Ladung thrashigen Black Metal sorgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Heimat wird an diesem Abend von der hessisch/thüringischen Koalition PESTNEBEL vertreten, die in Kürze ihr viertes Full-Lenght Album unter dem Namen &#8220;NECRO&#8221; veröffentlichen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Komplettiert wird das Line-Up von zwei, derzeit lediglich als GUESTS titulierten Kapellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Karten für das Konzert können im Vorverkauf für 22€ und an der Abendkasse für 25€ erworben werden. Weitere Informationen sind der Internetpräsenz der NACHT DER DROHENDEN SCHATTEN zu entnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.drohende-schatten.de" target="_blank">Heimseite</a></p>
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		<title>Melodic Metal Night &#8211; Vorbericht</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 16:26:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Metalforum Osthessen e.V.]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Heavy Metal Szene in Osthessen lebt! Einen nicht geringen Beitrag zur Erhaltung und Unterstützung der musikbegeisterten Gemeinschaft leistet hierbei das METALFORUM OSTHESSEN e.V., das mit regelmäßigen Live-Veranstaltungen für ausreichend frischen Wind in der sonst so kargen Konzertlandschaft Fuldas sorgt. Die Macher sind dabei sehr darauf bedacht, dem Publikum eine ordentliche Portion Abwechslung zu bieten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Die Heavy Metal Szene in Osthessen lebt!</p>
<p style="text-align: justify;">Einen nicht geringen Beitrag zur Erhaltung und Unterstützung der musikbegeisterten Gemeinschaft leistet hierbei das METALFORUM OSTHESSEN e.V., das mit regelmäßigen Live-Veranstaltungen für ausreichend frischen Wind in der sonst so kargen Konzertlandschaft Fuldas sorgt. Die Macher sind dabei sehr darauf bedacht, dem Publikum eine ordentliche Portion Abwechslung zu bieten und lassen so vom alt eingesessenen Hard Rocker bis hin zum Black Metal Jünger niemanden unbedacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ende der diesjährigen Sommerpause wird am 22.10.2011 im Kornhaus/Hünfeld mit der MELODIC METAL NIGHT eingeläutet, für die das METALFORUM OSTHESSEN e.V. erneut ein ansprechendes Line-Up verpflichten konnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Melodic_Metal_Night.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2556" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Melodic Metal Night" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Melodic_Metal_Night.jpg" alt="" width="302" height="403" /></a>Die aus Kassel stammende Formation REAPER feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bandjubiläum und dürfte damit ohne Weiteres zu einer der dienstältesten Heavy Metal Bands aus Hessen gehören. Mit ihren drei Vollwerken und dem Material diverser Demoveröffentlichung sorgt das Quartett für eine geballte Ladung Teutonen Metal.</p>
<p style="text-align: justify;">Lange war es still um MERCURY FALLING. Nun, ganze fünf Jahre nach ihrem letzten Album &#8220;HUMAN NATURE&#8221; melden sich die Jungs aus Fulda zurück und präsentieren sich mit ihrem aktuellen Output &#8220;INTO THE VOID&#8221; in neuem Glanz. Mit ihrem progressiven Power Metal sind MERCURY FALLING ein Garant für energiegeladene Live-Shows und somit der perfekte Headliner für die MELODIC METAL NIGHT.</p>
<p style="text-align: justify;">Eröffnet wird das Event von der lokalen Nachwuchsgruppierung THE HAILSTONES, die bereits mit einigen Auftritten in der Umgebung auf sich aufmerksam machen konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen zu allen auftretenden Bands, der Anfahrt zur Location und den Preisen sind der Internetpräsenz des METALFORUM OSTHESSEN e.V. zu entnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Heimseite" href="http://www.metalforum-osthessen.com" target="_blank">Heimseite</a></p>
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		<title>Grill `Em All Festival – 22./23.07.2011 – Flieden/Rückers</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 15:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[KONZERTE]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Grill `Em All]]></category>
		<category><![CDATA[Lay Down Rotten]]></category>
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		<description><![CDATA[Dunkle Wolkenberge zogen in den vergangenen Tagen über das Land und entledigten sich in zum Teil sintflutartigen Regenfällen ihrer schweren Last. Ungewöhnlich kühle Temperaturen und tiefendurchnässte Wiesen standen dem gemeinen Festivalbesucher plötzlich als ernstzunehmender Widersacher gegenüber. Im Gästebuch des osthessischen GRILL &#8216;EM ALL Festivals wurde gar der Ruf nach Schwimmflügeln laut, da der Wetterbericht auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Grill_Em_All_Banner1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2303" title="Grill_Em_All_Banner" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Grill_Em_All_Banner1.jpg" alt="" width="469" height="61" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Dunkle Wolkenberge zogen in den vergangenen Tagen über das Land und entledigten sich in zum Teil sintflutartigen Regenfällen ihrer schweren Last. Ungewöhnlich kühle Temperaturen und tiefendurchnässte Wiesen standen dem gemeinen Festivalbesucher plötzlich als ernstzunehmender Widersacher gegenüber. Im Gästebuch des osthessischen GRILL &#8216;EM ALL Festivals wurde gar der Ruf nach Schwimmflügeln laut, da der Wetterbericht auch kurz vor Veranstaltungsbeginn kein Ende der Schlechtwetterperiode in Aussicht stellen konnte. Erst am Donnerstag schien sich der Himmel eine kleine Verschnaufspause von seinem heftigen Treiben zu gönnen, sodass die Anreise zum Festival am Freitag sogar unterstützt von vereinzelten Sonnenstrahlen angetreten werden konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie bereits in den letzten beiden Jahren diente als Veranstaltungsort eine kleine Waldlichtung unweit des Örtchens Rückers. Der Aufteilung des Geländes treu geblieben, erstreckte sich hinter der Bühne, umringt von Fichten und Buchen, der Campingplatz, der in diesem Jahr einige Zelte mehr beherbergen durfte als noch im Vorjahr. Doch zunächst zeigte sich der Platz am frühen Freitag Abend nur sehr spärlich besucht, sodass zum angedachten Startschuss um 19:30 Uhr fast ausschließlich Musiker oder Helfer die Lichtung bevölkerten. Angesichts eines Technikproblemes an dem noch eifrig gewerkelt wurde, erwies sich diese Tatsache als nicht weiter schlimm und so verstrich eine weitere Stunde bis mit der ersten Darbietung die fünfte Ausgabe des GRILL &#8216;EM ALL eingeläutet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Um 20:35 Uhr eröffneten ONE STEP FURTHER aus Limburg schließlich das Festival mit ihren eingängigen Hard Rock Kompositionen. Wenngleich sich vor der Bühne nur wenige Zuschauer versammelten, ließ sich das Trio die gute Laune nicht verderben und sorge mit einigen lässigen Sprüchen und knackigen Riffs für einen gelungenen Auftakt, der mit einer Coverversion des MOTÖRHEAD-Klassikers &#8220;Iron Fist&#8221; beschlossen wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><span class="pullquote">Deutlich heftigere Töne folgten nun mit dem Auftritt von RUSTED CHAINS</span>, die sich bereits zum dritten Mal die Ehre auf dem GRILL &#8216; EM ALL gaben. Mit ihrer Mischung aus Death Metal und Hardcore konnten die Herren aus dem Sinntal einige Leute mehr vor die Bühne locken und der Stimmung einen kräftigen Schub verleihen. Sänger &#8220;Roman&#8221; kündigte zudem eine Pause der Bühnenaktivitäten auf unbestimmte Zeit an, sodass die Festivalshow die vorerst letzte Gelegenheit bot, sich von den Livequalitäten des Quintetts zu überzeugen.</p>
<p style="text-align: justify;">Traditionsgemäß wurde <a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/DSCF4806.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2262" style="margin: 0px 5px; border: 0pt none;" title="Lagerfeuer" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/DSCF4806.jpg" alt="" width="285" height="213" /></a>mit Einbruch der Dunkelheit in der Mitte des Platzes wieder ein großes Lagerfeuer entzündet, um das sich ein Großteil der Besucher scharrte, um der allmählich aufkommenden Kälte zu entfliehen. Wer diese Variante der Temperaturregulierung allerdings als zu passiv empfand, hatte wenige Meter weiter im Partyzelt die Möglichkeit sich bei Heavy Metal Klassikern von IRON MAIDEN oder EXODUS mit Bier oder &#8220;Jack Daniel&#8217;s&#8221; von innen heraus zu wärmen. Mit 3€ für einen Hut und 2€ für ein Pils lagen die Preise hier auch absolut im grünen Bereich. Käufer antialkoholischer Getränke konnte sich sogar über Softdrinks und Apfelschorle für 1€ freuen.</p>
<p style="text-align: justify;">Frisch von ihrer Tour aus dem Vereinigten Königreich zurückgekehrt, betraten nun A MILLION MILES aus Hamburg die Bretter der GRILL &#8216;EM ALL Bühne. Die Mannen um Frontfrau &#8220;Mona&#8221; boten <span class="pullquote">eine explosive Mischung aus harten Metalriffs und groovigen Rock-Elementen</span>. Nicht zuletzt auf Grund der zwischen Screams und klarem Gesang pendelten Vocals ließen sich deutliche Parallelen zu den kürzlich wiederbelebten GUANO APES erkennen. Beim Publikum stießen die dynamischen Kompositionen auf viele positive Resonanzen, wie nach Beendigung des Auftrittes aus einigen Gesprächen herausgehört werden konnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/DSCF48331.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2310" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Undertow" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/DSCF48331.jpg" alt="" width="337" height="253" /></a>Mit erheblicher Verspätung war es schließlich um exakt 0:00 Uhr Zeit für den ersten Headliner des Festivals. Mit einer Biographie bis ins Jahr 1993 zurückreichend, können UNDERTOW bereits auf zahlreiche Konzerte mit Bands wie CROWBAR, DANZIG oder gar ALICE COOPER verweisen. Für den ganz großen Wurf sollte es an diesem Abend jedoch nicht reichen. Mit wummernden Bassläufen und fetten Gitarrenriffs konnte das Trio zwar einen dichten Klangteppich erzeugen, scheiterte jedoch etwas an der Präsentation des Materials. Nach den sehr überzeugenden Darbietungen der bisherigen Gruppen wirkte das Trio etwas unscheinbar, sodass es ihm nicht gelang wirklich herauszustechen. Trotz alledem wurden die zähen Doomstücke mit Hardcoreeinschlag einwandfrei vorgetragen und von einigen Besuchern in der ersten Reihe gebührend gefeiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit DEFORMED folgten nun die Mitveranstalter und gleichzeitig Gewinner des Festivals, denn, soviel sei verraten, ein größeres Publikum sollte an diesem Wochenende keine andere Band mehr vor der Bühne versammeln können. Den Heimvorteil nutzend, feuerte der Fünfer neben Stücken wie &#8220;Dispatching The Half-Assed Ones&#8221; oder &#8220;Concealed Alterations&#8221; vom aktuellen Langspieler auch neues Material in die feiernde Menge. Als kleines Schmankerl wurde eine, mit ihrer vollständigen Junggesellenabschiedsgesellschaft angereisten, Dame auf die Bühne gebeten, um ein letztes Mal in Freiheit den Kopf zu einer gehörigen Portion <span class="pullquote">Todesblei der alten Schule</span> kreisen zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Da ein flüchtiger Blick auf die Uhr offenbarte, dass 2:00 Uhr bereits weit überschritten wurde und Kälte sowie Müdigkeit schon bis tief in die Glieder vorgedrungen waren, musste der Auftritt der Death/Thrash Kapelle FRAGMENTORY, der an dieser Stelle den ersten Festivaltag beenden sollte, leider zu Gunsten der Heimfahrt ausfallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Samstag startete zunächst sonnig und nur vereinzelt irrten graue Wolkenfetzen über den ansonsten blauen Himmel. Trotz des sehr angenehmen Wetters ließ auch der zweite Tag des GRILL &#8216;EM ALLs ein erhöhtes Besucheraufkommen schmerzlich vermissen. So zeigte sich bei Ankunft am Gelände gegen 14:45 Uhr ein recht ähnliches Bild wie schon am vergangenen Abend.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Bühne befand sich derweil die aus Baden-Württemberg stammende Gruppierung NIGHTTRAIN mitten in ihrem Set. Den wenigen Zuhörern wurden klassische Rock Kompositionen präsentiert, die mit schönen Gitarrensoli und stellenweise etwas raueren Gesangseinlagen ausgeschmückt wurden. Für ihrer sehr solide Leistung zur noch so frühen Festivalzeit wurden die jungen Recken mit ausgiebig Applaus der Anwesenden entlohnt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Image000011.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2307" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Schistosoma" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Image000011.jpg" alt="" width="227" height="302" /></a>Mit der Show von SCHISTOSOMA wurde nun wieder etwas deftigere Kost serviert. Spielfreudig ackerte sich das Quintett durch das aus treibenden Death Metal Stücken bestehende Material. Den vor der Bühne lauschenden Fans spendierten die Franken zudem großzügig eine Kiste mit ihren CDs. Eine Geste, die mit lauten Forderungen nach einer Zugabe gewürdigt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus der hintersten Ecke des Festivalgeländes erfüllte ein Imbissstand die Luft mit dem Duft nach würzigem Grillgut. Für 2€ wechselte eine Bratwurst samt Brötchen den Besitzer und der Teller Pommes wurde sogar für nur einen Euro auf der Speisekarte angeboten. Wem am Nachmittag der Sinn allerdings noch nicht nach Fleisch stand, konnte sich stattdessen auch bei einem Becher Kaffee ein Stück Kuchen schmecken lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer gewohnt kurzen Umbaupause regierte erneut Death Metal den Platz. Mit groovigen Riffs und einem sympathischen Frontmann brachten HAILSTONE die Köpfe des Publikums zum rotieren. Einzig die etwas schiefe Leadgitarre wirkte stellenweise etwas störend, beeinflusste den soliden Gesamteindruck des Auftrittes jedoch nicht wesentlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Image000021.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2305" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Trinity Site" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Image000021.jpg" alt="" width="227" height="302" /></a>Ein plötzlich aufkommender Regenschauer vertrieb die mittlerweile etwas zahlreicher versammelten Zuschauer unter die auf dem Platz verteilten Sonnenschirme oder ins Partyzelt. Für TRINITY SITE aus Franken bedeutete dies einen Auftritt vor einer nahezu menschenleeren Bühne. Sehr schade, da die melodischen Death Metal Stücke des Gespanns professionell und perfekt inszeniert wurden. Ausgestattet mit verspielten Gitarrenspuren erinnerte das Material der noch sehr jungen Formation an vergangene Glanztage des schwedischen Death Metal.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Auftritt von SYNASTHASIA wurde zu Gunsten einer kleinen Verschnaufspause nur am Rande verfolgt. Mit einer sehr experimentellen Mischung aus progressiven Elementen und Death Metal und den dazu zweistimmigen Vocals die zwischen Growls und klarem Gesang wechselten, schienen die Duisburger allerdings den Geschmack des Publikums nicht wirklich treffen zu können, sodass die Stimmung eher verhalten ausfiel.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz der Bemühung das kreative Schaffen von Musikern unabhängig und vorurteilsfrei zu bewerten, existieren immer wieder Gruppierungen, denen ein Stempel der nachgeeiferten Vorbilder aufgedrückt worden zu sein scheint. Im Falle der Melodic Death Metal Kappelle LEVIATHAN fühlte sich der Zuschauer sowohl akustisch als auch optisch an die Frickler von CHILDREN OF BODOM erinnert. Doch abgesehen von der technischen Perfektion, mit der die pfeilschnellen Leadspuren und Riffs dargeboten wurden, scheint das junge Quintett auch die komplette Unfähigkeit zur sinnvollen Kommunikation mit dem Publikum von den finnischen Idole übernommen zu haben. Mit lächerlichen Kommentaren stolperten LEVIATHAN durch ihr Set vollkommen überladener Kompositionen, in denen die, zugegebenermaßen beachtliche, Fingerakrobatik kein Ende nehmen wollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie sehr ein erster Eindruck täuschen kann, bewiesen einmal mehr die Herrschaften von PATH OF DESTINY. In schwarze, mit Nieten und Ösen verzierte Kleidung gehüllt und zu einem orchestralen Intro aufmarschierend, überraschten die Thüringer mit einer drückenden Ladung Death Metal. Mit ihrer lockeren Performance gelang es PATH OF DESTINY schließlich auch einige Zuschauer mehr vor die Bühne zu locken.</p>
<p style="text-align: justify;">Von mittlerweile kompletter Dunkelheit umhüllt, wurde der Platz nun von einer sehr gelungen Lichtshow auf der Bühne erhellt. In einen blauen Schein getaucht, wütete das Abrisskommando RESISTANCE OF YIELD über die Bretter und beschallte das Publikum mit brachialen Death Metal Attacken. Die aus dem Saarland mitgereiste Fanschar unterstützte die Gruppe dabei mähneschüttelnd und durfte sich zudem über eine Coverversion des KATAKLYSM Songs &#8220;As I Slither&#8221; freuen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/P1000286.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2298 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="P1000286" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/P1000286.jpg" alt="" width="332" height="245" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Langsam aber sicher neigte sich der Tag seinem Ende zu und auf Grund der kurzfristigen Absage von CRAVING stand nun mit NEVERLAND IN ASHES die letzte Band vor dem Headliner auf dem Spielplan. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass deren Kompositionen sich keinesfalls als Futter für die breite Masse erweisen konnte. Mit einer sehr speziellen Melangé aus Death Metal, Hardcore und elektronischen Anleihen zauberte die Akteure das ein oder andere Fragezeichen in die anwesenden Gesichter. Ein erneut einsetzender Regenschauer sorgte zudem bei vielen Besuchern für einen Rückzug ans Lagerfeuer oder unter das schützende Zelt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/P1000341.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2299" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Lay Down Rotten" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/P1000341.jpg" alt="" width="242" height="320" /></a>Um 24:45 Uhr war es dann schließlich soweit. LAY DOWN ROTTEN gaben sich die Ehre die fünfte Ausgabe des GRILL &#8216;EM ALL zu headlinen und gleichzeitig zu beschließen. Trotz Nässe und Kälte konnte der seit 1999 bestehende Fünfer noch einmal die letzten Kräfte mobilisieren und die Zuschauertraube vor der Bühne zum wachsen bringen. Mit viel Energie spielten sich die Hessen durch ihr Set, bestehend aus Stücken wie &#8220;Swallow In Bitterness&#8221;, &#8220;He Who Sows Hate&#8221; oder &#8220;Within The Veil &#8211; The Antidote&#8221;. Ein gelungener Abschluss, der vom Publikum mit entsprechendem Applaus und Forderungen nach einer Zugabe gewürdigt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie bereits im Vorjahr haben DEFORMED &amp; MOURNING DAY in einer Gemeinschaftsarbeit <span class="pullquote">ein erstklassiges Open Air</span> auf die Beine gestellt. Angefangen bei der stimmungsvollen Location, über die amtliche Bühne mit durchgehend gutem Sound und einer sehr schönen Lichtshow bis hin zu den sehr annehmbaren Preisen hat hier wieder alles gestimmt. Neuerungen wurde unter anderem mit der Anwesenheit des Roten Kreuzes und einiger Securities eingeführt, die die Sicherheit während der Veranstaltung gewährleisteten.</p>
<p style="text-align: justify;">Kritik muss leider erneut bezüglich der Bandauswahl ausgesprochen werden. Konnte der unter dem Motto &#8220;Local Hero Night&#8221; laufenden Freitag noch mit ausreichend Abwechslung glänzen, zeigte sich der Samstag übersättigt von zu viel Death Metal. Obwohl das GRILL &#8216;EM ALL in diesem Jahr als Death &amp; Thrash Festival beworben wurde, fehlte eine wirkliche Thrash Band auf dem Billing komplett. Mit einem ausgewogenerem Line-Up und dem Mut, auch Bands aus den Bereichen Power, Black oder Doom Metal eine Chance zugeben, könnten die Veranstalter in Zukunft weitere Punkte sammeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf die Entscheidung, ob auch im nächsten Jahr wieder ein GRILL &#8216;EM ALL stattfinden wird, darf in jedem Falle gespannt gewartet werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Grill ' Em All" href="http://www.grill-em-all.com" target="_blank">Heimseite</a></p>
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		<title>Grill &#8216;Em All &#8211; Vorbericht</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 16:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[KONZERTE]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Grill `Em All]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Rückers]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Festivalsaison ist dieser Tage bereits in vollem Gange und allwöchentlich strömen massenweise Musikliebhaber quer durch die ganze Republik, um den Veranstaltungen ihres Vertrauens beizuwohnen. Wer bei der Wahl des richtigen Open Airs bis jetzt noch unentschieden ist oder seine Festivaltour erweitern möchte, sollte seine Aufmerksamkeit einem kleinen Event in Osthessen schenken. Bereits zum 5. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Grill_Em_All_Banner.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-2200" title="Grill_Em_All_Banner" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Grill_Em_All_Banner.jpg" alt="" width="469" height="61" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Festivalsaison ist dieser Tage bereits in vollem Gange und allwöchentlich strömen massenweise Musikliebhaber quer durch die ganze Republik, um den Veranstaltungen ihres Vertrauens beizuwohnen. Wer bei der Wahl des richtigen Open Airs bis jetzt noch unentschieden ist oder seine Festivaltour erweitern möchte, sollte seine Aufmerksamkeit einem kleinen Event in Osthessen schenken.</p>
<p style="text-align: justify;">Bereits zum 5. Mal eröffnet das GRILL &#8216;EM ALL Festival in diesem Juli seine Pforten, um mit Freunden metallischer Klänge zwei Tage lang handgemachter Musik zu frönen. Um dieses kleine Jubiläum gebührend zu feiern, präsentieren die veranstaltenden Bands DEFORMED &amp; MOURNING DAY am 22./23. Juli in der Steinkammer Flieden/Rückers ein Line-Up, das mit einigen hochkarätigen Formationen glänzen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Für eine deftige Ladung Death Metal sorgen unter anderem die Kapellen HAILSTONE, NEVERLAND IN ASHES und die aus Bonn stammenden LEVIATHAN. Abwechslung wird in Form der Hamburger Stoner A MILLION MILES und den aus Süddeutschland stammenden Rockern NIGHT TRAIN geboten. Auch die heimische Riege kommt nicht zu kurz und so entern am Freitag unter dem Motto &#8221;LOCAL HERO NIGHT&#8221; RUSTED CHAINS, FRAGMENTORY und schließlich auch die Mitveranstalter DEFORMED selbst die Bretter. Als Headliner konnten UNDERTOW und LAY DOWN ROTTEN verpflichtet werden, sodass ein amtlicher Beschluss der jeweiligen Festivalabende erwartet werden darf.</p>
<p>Das komplette Bandaufgebot in alphabetischer Reihenfolge liest sich wie folgt:</p>
<p><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Grill_Em_All_Flyer.gif" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2198" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Grill_Em_All_Flyer" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Grill_Em_All_Flyer.gif" alt="" width="426" height="606" /></a>A MILLION MILES</p>
<p>CRAVING</p>
<p>DEFORMED</p>
<p>FRAGMENTORY</p>
<p>HAILSTONE</p>
<p>LAY DOWN ROTTEN</p>
<p>LEVIATHAN</p>
<p>NEVERLAND IN ASHES</p>
<p>NIGHT TRAIN</p>
<p>PATH OF DESTINY</p>
<p>RESISTANCE OF YIELD</p>
<p>RUSTED CHAINS</p>
<p>SCHISTOSOMA</p>
<p>SYNASTHASIA</p>
<p>TRINITY SITE</p>
<p>ONE STEP FURTHER</p>
<p>UNDERTOW</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Karten sind noch in ausreichender Menge vorhanden und können auf der Heimseite des GRILL &#8216;EM ALL bestellt, oder im Falle Kurzentschlossener, reserviert werden. Neben den Tages- und Wochenendtickets gibt es auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit Gruppentickets zu vergünstigten Konditionen zu erwerben. Park- und Campingplätze finden sich in großer Anzahl in unmittelbarer Nähe des Geländes und können kostenfrei genutzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Freunde saftiger Steaks und Würstchen können sich über einen großen Schwenkgrill direkt auf dem Festivalgelände freuen, der für die Zubereitung eigenen Grillgutes zur Verfügung gestellt wird. Ein zusätzlicher Imbissstand sichert zudem die Versorgung aller Nicht-Griller.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausführliche Informationen zu Preisen, Anfahrt und den Bands sind auf der Internetpräsenz des Festivals zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Heimseite" href="http://www.grill-em-all.com" target="_blank">Heimseite</a></p>
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		<title>Deathkult Open Air &#8211; 3./4.06.2011 &#8211; Göllnitz</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 14:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[KONZERTE]]></category>
		<category><![CDATA[Archgoat]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Deathkult Open Air]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Göllnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Sargeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 3./4. Juni startete das DEATHKULT OPEN AIR in Thüringen mit seinem recht frühen Termin als eine der ersten Veranstaltungen in die diesjährige Festivalsaison. Gruppierungen wie ARCHGOAT, BLACK WITCHERY, ANTAEUS oder SARGEIST lockten die Anhänger schwarzmetallischer Klänge und sorgten für ein rasches Sold Out der Vorverkaufstickets. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen machte sich auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Deathkult_Open_Air_Header.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2159" title="Deathkult_Open_Air_Header" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Deathkult_Open_Air_Header.jpg" alt="" width="796" height="168" /></a>Am 3./4. Juni startete das DEATHKULT OPEN AIR in Thüringen mit seinem recht frühen Termin als eine der ersten Veranstaltungen in die diesjährige Festivalsaison. Gruppierungen wie ARCHGOAT, BLACK WITCHERY, ANTAEUS oder SARGEIST lockten die Anhänger schwarzmetallischer Klänge und sorgten für ein rasches Sold Out der Vorverkaufstickets. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen machte sich auch EVILIZED auf den Weg nach Göllnitz, gelegen im schönen Altenburger Land, um dieser Erstaufführung beizuwohnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Ankuft im Gewerbegebiet Göllnitz gegen 16:00Uhr zeigten sich noch ausreichend freie Parkplätze in unmittelbarer Nähe zum Festivalgelände. Wie bereits im Vorfeld vom Veranstalter angekündigt, wurden Camingbereich und KFZ-Stellplätze voneinander getrennt. Einige Besucher verzichteten jedoch darauf mit ihrem Gepäck in den dafür vorgesehen Bereich zu ziehen und platzierten Zelt, Stuhl und Grill kurzerhand neben dem Auto. Der Fußmarsch bis zum Festivalgelände konnte in nur wenigen Minuten zurückgelegt werden, egal von wo aus er auch angetreten wurde.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Freitag:</span></p>
<p style="text-align: justify;">Mit der aus Sachsen stammenden Kapelle EVIL WARRIORS startete pünktlich um 16:30 Uhr der erste Musikbeitrag dieses Wochenendes. Mit ihrer Mischung aus Thrash und Black Metal konnte die noch sehr kurzfristig ins Line-Up gerutschte Band die ersten Besucher vor die Bühne locken. Mit Blut und Farbe verschmiert, präsentierte die mittlerweile zum Quartett gewachsene Truppe Stücke ihrer beiden Demos, die in einem sehr ausgewogenen Klanggewand aus den Boxen schnellten. Lediglich die auf Dauer aufkommende Eintönigkeit der Songs minderte die Qualität dieses ansonsten sehr soliden Auftrittes.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer halbstündigen Umbaupause betraten DUSKEN die Bretter, vor denen sich nun schon einige Zuschauer mehr versammelten, als noch kurz zuvor bei EVIL WARRIORS. Zielstrebig arbeitete sich das ebenfalls aus Sachsen stammende Trio durch sein Liedgut und konnte dabei durchaus überzeugen. Trotz des weiterhin guten Sounds hatten DUSKEN während des kompletten Auftrittes über mit schrillen Rückkopplungen zu kämpfen, die einen leicht bitteren Beigeschmack nach Ablauf der knapp 30 minütigen Spielzeit hinterließen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die stets kurzen Umbaupausen wurden von vielen Besuchern genutzt, um sich direkt gegenüber der Bühne mit Getränken oder Essen zu versorgen. Mit 1,80€ für eine Rostbratwurst oder 2,50€ für ein Steak konnte der Hunger zu annehmbaren Preisen bekämpft werden. Zur Qualität des für unschlagbare 0,50€ angebotenen Becher Kaffees am Imbisstand kann an dieser Stelle keine Stellungnahme erfolgen. Die restlichen Getränke in Form von Bier, Cola und Wasser konnten nach dem Erwerb von Bons im Wert von 10,00€ an zwei Bierpavillons erstanden werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Irrlycht.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2161" style="margin: 0px 5px; border: 0pt none;" title="Irrlycht" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Irrlycht.jpg" alt="" width="180" height="285" /></a>Mit dem Stück &#8220;Sturmflut&#8221; vom aktuellen Album SCHATTEN DES GEWITTERS läuteten IRRLYCHT um 18:30 Uhr ihren dreiviertelstündigen Auftritt als dritte Band des Tages ein. Wild peitschend und heulend führte Sänger &#8220;Isegrimm&#8221; durch eine ausgewogenen Mischung neuer und alter Stücke. Spielfreudig wurden Songs wie &#8220;Black Wolfish Hate&#8221;, &#8220;Das Grauen&#8221; oder &#8220;Le Dernier Jugement&#8221; vorgetragen. Die bereits beim Soundcheck offen bekundete Unzufriedenheit mit dem auf der Bühne herrschenden Sound ließ sich das Quintett nicht anmerken und lieferte so einen soliden Auftritt der mit dem Song &#8220;Der Letzte Seiner Art&#8221; beschlossen wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Anschluss an IRRLYCHT wurde die Zeit zum Durchstöbern der wenigen, jedoch gut sortierten Merchandisestände auf dem Gelände genutzt. Eine große Auswahl an Tapes, Vinyl, CDs und Textilien sorgte für ein reges Treiben an den aneinander gereihten Pavillions.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine sich allmählich senkende Sonne kündigte vom bevorstehenden Ende des Tages, als ZARATHUSTRA vor dem nun deutlich gewachsenen Publikum ihren Auftritt anstimmten. Wohl verdient ernte die Formation Applaus und Zurufe für ihre sichere und agile Bühnenperformance. Sichtlich gut gelaunt präsentierte die Formation vornehmlich neuere Stücke wie &#8220;Of Serpents And Swords&#8221;, &#8220;Crown Of Creation&#8221; oder &#8220;Towards Perdition&#8221;. Einzig die über weite Teile sehr unsauber bediente Leadgitarre kann als negative Kritik an dieser sonst sehr guten Darbietung angebracht werden.<a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Zarathustra.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2164 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="Zarathustra" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Zarathustra.jpg" alt="" width="259" height="194" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der nachfolgende Auftritt von TRUPPENSTURM konnte nur fragmentarisch vom Zeltplatz aus wahrgenommen werden und findet auf Grund dessen hier keine weitere Beschreibung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die aus Frankreich stammenden Mannen von MERRIMACK konnten um 22:20Uhr als erste Band des Tages die mittlerweile von kompletter Dunkelheit umhüllte Bühne betreten. In dichte Nebelschwaden getaucht und von einer sehr gelungen Lichtshow unterstützt, lieferte das Quintett <span class="pullquote">eine intensive und atmosphärischen Performance</span>. Perfekt inszenierte Stücke wie &#8220;Seraphic Conspiracy&#8221; oder &#8220;In The Halls Of White Death&#8221; vom letzten Werk GREY RIGORISM wurden mit großer Begeisterung vom zahlreich erschienenen Publikum gefeiert. Auch Neuzugang &#8220;Vestal&#8221; agierte wesentlich sicherer und aktiver als noch im vergangenen Jahr, sodass nach 50 Minuten ein Auftritt zu Ende ging, der an diesem Abend nicht mehr überboten werden sollte. Stattdessen sollte mit den noch ausstehenden Bands BLACK WITCHERY und SARGEIST ein erheblicher Qualitätseinbruch erfolgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Präsenz von BLACK WITCHERY auf dem Festivalbilling dürfte bei vielen Anwesenden eine nicht unwichtige Rolle bei der Entscheidung über den Besuch des DEATHKULT OPEN AIRs gespielt haben. Was das US-Trio der versammelten Menge jedoch während ihres einstündigen Auftrittes präsentierten, lässt sich schlichtweg als Frechheit bezeichnen. Verloren im Wirrwarr des eigenen Schaffens, irrte die Saitenfraktion sichtbar hilflos durch ihr Liedgut. Neben kurzen Absprachen bezüglich der Riffabfolge, zu denen auch schon mal ein bereits angestimmter Song abgebrochen wurde, erhielten Stücke wie &#8220;Command Of The Iron Baphomet&#8221; oder &#8220;Antichrist Order Of Unholy Death&#8221; ein von jedem Musiker individuell gestaltetes Ende. Eine gehörige Portion Improvisation steuerte Frontmann &#8220;Impurath&#8221; auch bei der gesanglichen Darbietung der Songs bei, die ein unkontrolliertes Brüllen ins Mikrofon ermöglichte. Das Publikum ließ sich von diesen offensichtlichen Missständen die Laune allerdings nicht verderben und feierte BLACK WITCHERY mit empor gereckten Fäusten und schwingenden Matten.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Sargeist.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-2165" style="margin: 0px 5px; border: 0pt none;" title="Sargeist" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Sargeist.jpg" alt="" width="213" height="285" /></a>SARGEIST zogen mit ihrem Headlinerposten an diesem Abend ein wesentlich schwereres Los, als die noch kurz zuvor bejubelten BLACK WITCHERY. Gewandet in Mönchskutten und großzügig mit Blut übergossen, läutete das Quartett um 1:00 Uhr sein Ritual ein, dass jedoch jegliche Mystik und Atmosphäre vermissen lassen sollte. Es mag an der bereits fortgeschrittenen Uhrzeit und der Verausgabung bei den vorherigen Kapellen gelegen haben, dass sich die Zuschauertraube vor der Bühne deutlich ausgedünnt und teilnahmslos zeigte. Mit erheblichen Soundproblemen präsentierte die Truppe um Meister &#8220;Shatraug&#8221; aktuelles Futter in Form von &#8220;Empire Of Suffering&#8221; und &#8220;Let The Devil In&#8221;, als auch Klassiker wie &#8220;Black Fucking Murder&#8221; oder &#8220;Panzergod&#8221;, ohne dabei den kleinsten Funken Begeisterung im Publikum entfachen zu können. Die ruppige Bedienung des Sechssaiters und dessen sehr unausgegorener Klang in Verbindung mit der sehr zurückhaltenden Performance der Finnen ermunterte allerdings auch nur schwerlich zu Beifallsstürmen. Nachdem auch ein Ampwechsel keine Besserungen des Sounds hervorbrachte, verließen SARGEIST die Bühne nach nur etwa der Hälfte der Spielzeit wortlos und sichtlich enttäuscht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf diese Weise endete ein zunächst stark begonnener erster Festivaltag mit sehr mageren Leistungen von als Kultbands gehandelten Formationen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Samstag:</span></p>
<p style="text-align: justify;">Am Samstag machte sich EVILIZED um 15:00 Uhr und somit pünktlich zur zweiten Darbietung des Tages auf den Weg zum Festivalgelände.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gründ<a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Nuclear-Magick.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2170" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Nuclear Magick" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Nuclear-Magick.jpg" alt="" width="194" height="259" /></a>ung einer Black Metal Band in der heutigen Zeit stellt schon fast eine zu leichte Herausforderung dar. Benötigt werden lediglich zwei bis drei männliche, bevorzugt langhaarige Protagonisten, die gemeinsam ihrer Leidenschaft für aggressive Musik frönen möchten. Kryptische Pseudonyme und ein möglichst provokativer Bandname, wie beispielsweise NUCLEAR MAGICK sind ebenfalls schnell gefunden und stellen schon fast die halbe Miete dar. Dank der neuen Digicam sind auch die Bandfotos in Mönchskutte und Gasmaske schnell geschossen und in schwarz-weiß Optik auf der MySpace-Seite hochgeladen. Mit einer gehörigen Portion Glück gelingt nun sogar der Sprung in das Billing eines Festivals mit einer Vielzahl internationaler Gruppierungen. Gehüllt in die schwarzen Kutten und zusätzlich mit Ketten verziert, betreten NUCLEAR MAGICK so bereits nach wenigen Monaten der Existenz die Bühne einer Open Air Veranstaltung vor etwa 70 Besuchern. Während Schlagzeuger und Sänger in einer Variation eines IMPALED NAZARENE Klassikers das Publikum nach seiner Zustimmung zum nuklearen Krieg befragen, überkommt einen der Protagonisten plötzlich das nagenden Gefühl, etwas Entscheidendes vergessen zu haben. Und tatsächlich baumelt ihm da ein seltsames Holzkonstrukt um den Hals, das mit 6 Stahlsaiten bespannt zu sein scheint und über eine Art Stromkabel mit einer großen schwarzen Kiste verbunden ist. Da der Kollege in der Bühnenmitte ein ähnliches Gerät vor der Brust hängen hat, ist des Rätsels Lösung schnell gefunden: Es sind lediglich die Bewegungen der beiden Hände in etwa der selben Art nachzuahmen. Das Ganze funktioniert auch überraschend gut! Sollte die Abfolge der Handbewegungen zu schnell sein, wird einfach eine kurze Pause eingelegt oder der Versuch unternommen auf eigene Faust zu experimentieren. Ein kurzer Blick ins Publikum lässt freudig grinsende Menschen erkennen, die im Gras sitzen und applaudieren. Da die Darbietung allen Anscheines nach gefällt, muss von nun an nur noch darauf geachtet werden, zeitgleich mit dem Rest der Truppe zu beginnen und aufzuhören. Nach 30 Minuten ist das Spektakel überstanden und die Hoffnung bleibt, dass Dank der wehenden Haare und den düster geschminkten Augen das kleine bisschen Chaos niemandem aufgefallen ist&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Die brütende Mittagshitze sorgte für einen regen Betrieb an den Getränkepavillions und ließ auch das kleinste bisschen Schatten nicht ungenutzt. Quer über den Platz verstreut harrten die sonnenresistentesten Besucher auf den nächsten Auftritt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die nun auf dem Plan stehenden CHAOS INVOCATION wurden Opfer der viel zu übertriebenen Lautstärke, die außer einem mächtigen Dröhnen nicht viele Aspekte der melodischen Schwarzstahlkompostionen erkennen ließ. Optisch orientierte sich vor allem Sänger &#8220;M.&#8221; zu stark an den schwedischen Vorbildern WATAIN. In seiner Gestik und seinem Aussehen an deren Frontmann &#8220;Erik&#8221; erinnernd, fehlte hier eindeutig die eigenen Note.</p>
<p style="text-align: justify;">Gesundheitlich bedingt musste der Festivalaufenthalt an dieser Stelle leider vorzeitig abgebrochen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit Urkraft:</span></p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Premiere des DEATHKULT OPEN AIRs ist den Veranstaltern ein sehr guter Start in der hart umkämpften Festivalbranche geglückt. Die gekonnte Umsetzung und die abwechslungsreiche Bandauswahl sorgt für ein sehr annehmbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Lediglich die wenig professionellen Auftritte einiger Bands hinterließen enttäuschte Gesichter, können der Organisation jedoch selbstverständlich nicht angelastet werden. Auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr darf gehofft werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Fazit Wolfsblut:</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span class="pullquote">DEATHKULT OPEN AIR 2011 – ein gelungener Einstand</span>. Stattliche Ausmaße, mehr als amtliches Billing und straffe Organisation ohne großartige Mängel. Die großen Headliner (des ersten Tages) enttäuschten, doch der Untergrund sorgt für Wiedergutmachung. Für eine erneute Auflage der Veranstaltung wäre ein paar Schatten spendende bauliche Maßnahme und eine Homogenisierung der Beschallung dennoch wünschenswert – eine geeignetere Location könnte hier Abhilfe schaffen. Ansonsten bleibt zu hoffen, dass sich die Bandauswahl im kommenden Jahr ebenso erstklassig gestaltet.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.myspace.com/deathkultopenair" target="_blank">Heimseite</a></p>
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		<title>Deathkult Open Air &#8211; Vorbericht</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 12:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am ersten Juniwochenende diesen Jahres feiert eine neue Festivalveranstaltung im Osten der Republik ihre Premiere. Mit einigen besonderen Perlen, in dem aus 16 Bands bestehenden Line-Up, wird am 3./4. Juni zum ersten Mal das DEATHKULT OPEN AIR in Göllnitz/Thüringen abgehalten. Für eine exklusive Liveshow konnten die Veranstalter die Franzosen ANTAEUS gewinnen, die zusammen mit ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Deathkult-Open-Air.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1703 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="Deathkult Open Air" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Deathkult-Open-Air.jpg" alt="" width="426" height="90" /></a>Am ersten Juniwochenende diesen Jahres feiert eine neue Festivalveranstaltung im Osten der Republik ihre Premiere. Mit einigen besonderen Perlen, in dem aus 16 Bands bestehenden Line-Up, wird am 3./4. Juni zum ersten Mal das DEATHKULT OPEN AIR in Göllnitz/Thüringen abgehalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Für eine exklusive Liveshow konnten die Veranstalter die Franzosen ANTAEUS gewinnen, die zusammen mit ihren Landsmännern MERRIMACK &amp; HELL MILITIA anreisen werden. Mit den finnischen Kultbands ARCHGOAT und SARGEIST konnten zudem zwei weitere Hochkaräter verpflichtet werden, die eher seltene Gäste auf deutschen Bühnen sind. Als ein weiteres Highlight des DEATHKULT OPEN AIRs darf der Auftritt der US-Institution BLACK WITCHERY angesehen werden. Doch auch aus heimischen Gefilden wird das Festival durch interessante Gruppierungen verstärkt. Die Berliner NECROS CHRISTOS werden dem Publikum mit dem kürzlich erschienen Zweitwerk &#8220;DOOM OF THE OCCVLT&#8221; in der Hinterhand ihre Mixtur aus Death, Doom und Black Metal präsentieren. Der deutsche Untergrund wird zudem bestens durch die beiden Schwarzstahlkapellen IRRYLCHT und CHAOS INVOCATION vertreten.</p>
<p>Das komplette Bandaufgebot in alphabetischer Reihenfolge liest sich wie folgt:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Deathkult-Open-Air_Flyer.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1704" style="margin: 0px 5px; border: 0pt none;" title="Deathkult Open Air_Flyer" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Deathkult-Open-Air_Flyer.jpg" alt="" width="405" height="572" /></a>ANTAEUS</p>
<p style="text-align: left;">ARCHGOAT</p>
<p style="text-align: left;">BLACK WITCHERY</p>
<p style="text-align: left;">CHAOS INVOCATION</p>
<p style="text-align: left;">DEAD CONGREGATION</p>
<p style="text-align: left;">DUSKEN</p>
<p style="text-align: left;">ESSENZ</p>
<p style="text-align: left;">HELL MILITIA</p>
<p style="text-align: left;">IRRLYCHT</p>
<p style="text-align: left;">MERRICMACK</p>
<p style="text-align: left;">NECROS CHRISTOS</p>
<p style="text-align: left;">NUCLEAR MAGICK</p>
<p style="text-align: left;">SARGEIST</p>
<p style="text-align: left;">THORYBOS</p>
<p style="text-align: left;">TRUPPENSTURM</p>
<p style="text-align: left;">ZARATHUSTRA</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Die auf 400 Einheiten im Vorverkauf limitierten Wochenend-Tickets sind zu einem Preis von 40€ erhältlich und beinhalten zudem das Campen und Parken auf dem Gelände. Weiterhin können an der Abendkasse Tageskarten für 25€ erworben werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusätzliche Informationen zum Festival, der Anfahrt und Ticketreservierung sind der Internetpräsenz des DEATHKULT OPEN AIRs zu entnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Heimseite" href="http://www.myspace.com/deathkultopenair" target="_blank">Heimseite</a></p>
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		<title>Nacht der Verdammnis &#8211; 12.03.2011 &#8211; Aßlar</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 20:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[KONZERTE]]></category>
		<category><![CDATA[Aßlar]]></category>
		<category><![CDATA[Darkstorm HMC]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Irrlycht]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht der Verdammnis]]></category>
		<category><![CDATA[Old Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Paragon Belial]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Banner &#8220;NACHT DER VERDAMMNIS&#8221; lud der DARKSTORM HMC am vergangenen Samstag zur ersten Konzertveranstaltung unter eigener Regieführung ins Einhaus bei Aßlar ein. Mit den deutschen Black Metal Kapellen IRRLYCHT und PARAGON BELIAL im Programm, lockte ein ansprechendes Bandaufgebot, welches sich EVILIZED natürlich nicht entgehen ließ. Bei Ankunft am Veranstaltungsort gegen 21:45 Uhr zeigte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Darkstorm_HMC_Logo1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1659" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Darkstorm_HMC_Logo" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Darkstorm_HMC_Logo1.jpg" alt="" width="87" height="120" /></a>Unter dem Banner &#8220;NACHT DER VERDAMMNIS&#8221; lud der DARKSTORM HMC am vergangenen Samstag zur ersten Konzertveranstaltung unter eigener Regieführung ins Einhaus bei Aßlar ein. Mit den deutschen Black Metal Kapellen IRRLYCHT und PARAGON BELIAL im Programm, lockte  ein ansprechendes Bandaufgebot, welches sich EVILIZED natürlich nicht entgehen ließ.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Ankunft am Veranstaltungsort gegen 21:45 Uhr zeigte sich der großflächige Schotterparkplatz bereits gut gefüllt. Im Einhaus selbst wurden die recht zahlreich erschienenen Gäste noch von Musik aus der Konserve unterhalten. Ausreichend Sitzgelegenheiten, ein ausgedehnter Thekenbereich sowie ein kleiner Merchandisestand mit CDs, LPs und Shirts sorgten für eine lockere Verteilung der Besucher und somit eine angenehme Atmosphäre. Ein Lüftungssystem sicherte zudem die bei der Anzahl an Rauchern nötige Sauerstoffzufuhr.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Musikdarbietung an diesem Abend wurde von der saarländischen Truppe OLD PAGAN vorgetragen. In etwas dilettantischem Corpsepaint enterte das Quintett um 22:20 Uhr die Bretter um ihre Bühnenpremiere zu vollziehen. <span class="pullquote">Die folgenden 35 Minuten hätte die Mannschaft um Bandkopf &#8220;Machosias&#8221; sowohl dem Publikum als auch sich selbst besser ersparen sollen</span>. Nach einem chaotischen Soundcheck, der mehr an eine erste Probe als an die letzten Minuten vor dem Auftreten vor Publikum erinnerte, bot sich ein Spektakel, dass so nur selten beobachtet werden kann. Scheinbar ohne die geringste Beherrschung ihrer Instrumente irrten OLD PAGAN mit einem  an den Nerven zerrenden Gitarrensound durch ihr eigenes Liedgut. Während Machosias am Schlagwerk offensichtlich am ganzen Körper verkrampft die Felle bearbeitete, unterzog der Mann am Mikrofon beim Vortragen der Texte seine Stimmbänder einer Folterung, die strafrechtlich verfolgt werden sollte. Unter Berücksichtigung der Bühnenjungfräulichkeit und der damit verbundenen Nervosität, wäre an dieser Stelle ein milderes Urteil möglich gewesen, hätte sich der Fünfer nicht noch dazu entschlossen, sich der absoluten Lächerlichkeit preiszugeben. <a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/100_6801.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1661 alignright" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="100_6801" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/100_6801.jpg" alt="" width="400" height="330" /></a>Während vom Rest der Meute der DARKTHRONE Klassiker &#8220;Hordes Of Nebulah&#8221; entweiht wurde, platzierte der Bassist, der zu diesem Zweck auch gleich sein Instrument zur Seite stellte, ein invertiertes Holzkreuz auf der Bühne. Zusammen mit einem oberkörperfreien Besucher wurde nun ein Mahl in Form von rohem Fleisch und Blut zu sich genommen, während diverse Tierinnereien mittels Axt am Holzkreuz festgenagelt wurden. Statt der Bastelstunde, in der die Bühnendekoration angefertigt wurde, wäre eine zusätzliche Bandprobe sicherlich angebrachter gewesen. Das Ausbleiben jeglichen Applauses nach Verklingen des letzten Tones des rund 30 minütigen Auftrittes sollte den werten Herrschaften zu denken geben, ob sie nicht in einer Fleischerei besser aufgehoben wären als auf einer Bühne.</p>
<p style="text-align: justify;">Die folgende Umbaupause, in der fleißige Hände die Bühne für den Auftritt der Heidelberger von IRRLYCHT herrichteten, wurde von den Gästen genutzt, um vor der Halle frische Luft zu schnappen oder sich an der Theke mit Getränken zu versorgen. Bereits während des Soundchecks von Schlagzeug und Saitenfraktion wurde klargestellt, dass die folgende Darbietung auf einem völlig anderen Niveau als das zuvor Vernommene ablaufen sollte. Um 23:35 Uhr öffnete sich die Tür des Backstagebereiches und Sänger &#8220;Isegrimm&#8221; gesellte sich zu seinen Kollegen auf die Bühne und die Show wurde gestartet. Die nun wesentlich zahlreicher versammelten Besucher wurden vom Frontmann angeheizt, der seine Peitsche laut knallen ließ, während das erste Stück zum Besten gegeben wurde. Allmählich konnte das Publikum von IRRLYCHT zu etwas mehr Bewegung ermuntert werden und zu &#8220;Black Wolfish Hate&#8221; wurden die ersten Haare geschüttelt. <a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/100_6806.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1664" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Irrlycht" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/100_6806.jpg" alt="" width="400" height="330" /></a>Mit dem  Lied &#8220;Seelenglut&#8221;, welches an diesem Abend seine Live-Premiere feierte, wurde zudem  Material vom neuen Album &#8220;SCHATTEN DES GEWITTERS&#8221; vorgestellt. Sowohl die alten als auch die aktuellen Stücke wurden professionell und sauber vorgetragen. Dennoch konnte das Agieren der Truppe nicht völlig überzeugen. Abgesehen von Frontmann &#8220;Isegrimm&#8221;, der peitschend und bangend in forderster Linie stand, hielt sich der Rest der Gruppe etwas zu dezent zurück. Lediglich &#8220;Sorghal&#8221;, der neue Mann am Bass und bekannt von den Franzosen NEH<span style="font-family: Times New Roman,serif;">Ë</span>MAH, ließ sich beim ebenfalls neuen Lied &#8220;Le dernier Jugement&#8221; dazu hinreißen, sein Haupthaar zu schwingen. Leider ertönte der Gesang etwas verwaschen aus der P.A. und so konnte die französische Lyrik bei diesem Titel nicht wirklich verstanden werden. Mit dem Split-LP-Track &#8220;Der letzte Seiner Art&#8221; wurde nach einer Dreiviertelstunde ein durchaus solider Auftritt  beendet, der beim Publikum auf viele positive Reaktionen traf.</p>
<p style="text-align: justify;">Die nun deutliche kürzere Umbaupause von 25 Minuten kam der bereits fortgeschrittenen Uhrzeit sehr zu Gute. Pünktlich um 1:00 Uhr feuerter der Headliner PARAGON BELIAL mit &#8220;Nosferatu Sathanis&#8221; die erste Black Metal Salve ins Publikum. Um einiges agiler und spielfreudiger als noch kurz zuvor IRRLYCHT ackerte sich das Trio durch ihr thrashig angehauchtes Set. <span class="pullquote">Von den Fans angefeuert präsentierten die Mannen aus Mönchengladbach Stücke wie &#8220;666 – Calling Of Satan&#8221; und &#8220;Black Tears Of Diabolical Rage&#8221;</span>. Sänger und Bassist &#8220;Andras&#8221; konnte sich die ein oder andere bissige Bemerkung bezüglich seiner Unzufriedenheit über den auf der Bühne herrschenden Monitorsound nicht verkneifen. Das Publikum im Bühnenbereich zeigte sich in seiner Stimmung jedoch unbeindruckt von diesen Kommentaren und feierten bis zum Schluss zu den Bandklassikern &#8220;Abomoth&#8221; oder dem HELLHAMMER-Cover &#8220;Horus Aggressor&#8221;. Wenngleich ein etwas differenzierterer und sauberer Sound dem Material gut zu Gesicht gestanden hätte, ging um 2:00 Uhr ein würdiger Headlinerauftritt zu Ende, der von den Besuchern mit Zurufen und Applaus gewürdigt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Fazit darf auf einen angenehmen Konzertabend zurückgeblickt werden. Wird einmal von der wirren Darbietung der Saarländer OLD PAGAN abgesehen, wurde dem Besucher eine ordentliche Portion solider, handgemachter Musik geboten. Für eine erste Veranstaltung unter eigener Verantwortung können auch die Mitglieder des DARKSTORM HMC mit einer gut organisierten Arbeit zufrieden sein, wenngleich an einigen Stellen sicherlich noch Verbesserungsbedarf besteht. Im Speziellen sei hier ein Ausbau der Technik in Form einer leistungsfähigeren P.A. inklusive deren sichere Bedienung genannt. Es darf gespannt auf weitere Konzerte des DARKSTORM HMC gewartet werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Heimseite" href="http://www.myspace.com/darkstorm-hmc" target="_blank">Heimseite</a></p>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 839px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mit dem  Lied &#8220;Seelenglut&#8221;, welches an diesem Abend seine Live-Premiere feierte, wurde zudem  Material vom neuen Album &#8220;SCHATTEN DES GEWITTERS&#8221; vorgestellt.</p>
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		<title>Nacht der Verdammnis &#8211; Vorbericht</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 15:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[KONZERTE]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Wetzlar]]></category>

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		<description><![CDATA[Der passionierte hessische Konzertgänger ist im Sektor der extremen Musik zuweilen langen Dürrezeiten ausgesetzt, sofern er nicht weite Anreisen in Gegenden mit üppigeren Angeboten unternehmen möchte. Da Not bekanntlich erfinderisch macht, ist es nicht verwunderlich, jedoch umso erfreulicher zu sehen, dass es sich eine Gemeinschaft von Metalfans zur Aufgabe gemacht hat, aktiv in das regionale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Darkstorm_HMC_Logo.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1630" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Darkstorm_HMC_Logo" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Darkstorm_HMC_Logo.jpg" alt="" width="90" height="123" /></a>Der passionierte hessische Konzertgänger ist im Sektor der extremen Musik zuweilen langen Dürrezeiten ausgesetzt, sofern er nicht weite Anreisen in Gegenden mit üppigeren Angeboten  unternehmen möchte. Da Not bekanntlich erfinderisch macht, ist es nicht verwunderlich, jedoch umso erfreulicher zu sehen,  dass es sich eine Gemeinschaft von Metalfans zur Aufgabe gemacht hat, aktiv in das regionale Geschehen einzugreifen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Ziel die Black / Death Metal Szene in Hessen zu unterstützen, wurde im September 2009 der DARKSTORM HMC ins Leben gerufen. Das Organisieren von Konzerten und Parties steht an erster Stelle. Der Hard &#8216;N&#8217; Heavy Gemeinde soll mit einem verstärkten Veranstaltungsaufgebot eine lokale Plattform geboten werden. Die  NACHT DER VERDAMMNIS am 12.03.2011 ist das erste Produkt dieser gemeinsamen Arbeit und kann mit einem hochkarätigen Line-Up überzeugen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Nacht_Der_Verdammnis_Line_Up.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1631 alignright" style="margin: 0px 5px; border: 0pt none;" title="Nacht_Der_Verdammnis_Line_Up" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Nacht_Der_Verdammnis_Line_Up.jpg" alt="" width="170" height="238" /></a>Der Auftritt der Schwarzstahltruppe OLD PAGAN stellt an diesem Abend ein besonderes Schmankler dar, ist er der Erste, in der bereits 15-jährigen Bandgeschichte. Erwartet werden darf furioser Black Metal der alten Schule. IRRLYCHT aus Heidelberg reisen mit brandneuem Liedgut im Gepäck an. Im März wird der erste, auf den Namen &#8220;SCHATTEN DES GEWITTERS&#8221; getaufte Langspieler der Band via Undercover Records erscheinen. Auf eine Vorabpremiere der Stücke an diesem Abend darf gehofft werden. Komplettiert wird dieser düstere Reigen von den Black Metal Veteranen PARAGON BELIAL. Mit unzähligen Liveritualen und 2 Full-Length Alben konnte sich das Trio aus Mönchengladbach einen festen Platz im deutschen Untergrund sichern.</p>
<p>Die Running Order des Abends liest sich wie folgt:</p>
<p>22:00 Uhr – OLD PAGAN</p>
<p>22:45 Uhr – IRRLYCHT</p>
<p>24:00 Uhr – PARAGON BELIAL</p>
<p style="text-align: justify;">Als Veranstaltungsort fungiert das Einhaus bei Aßlar, welches von Wetzlar/Giessen aus in wenigen Autominuten erreichbar ist. Details zur Anfahrt sowie weitere Informationen sind der Heimseite des DARKSTORM HMC zu entnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Heimseite" href="http://www.myspace.com/darkstorm-hmc" target="_blank">Heimseite</a></p>
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		<title>Pest Fest III &#8211; 02.10.2010 &#8211; Altershausen</title>
		<link>http://www.evilized.de/2010/konzerte/pest-fest-iii-02-10-2010-altershausen</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 12:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[KONZERTE]]></category>
		<category><![CDATA[Altershausen]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Darkmoon Warrior]]></category>
		<category><![CDATA[Nazarene Decomposing]]></category>
		<category><![CDATA[Pest Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Winterblut]]></category>

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		<description><![CDATA[Die immer kürzer werdenden Tage künden von der Ankunft des Herbstes und tatsächlich ist bereits der Oktober angebrochen. Doch bevor am ersten Sonntag des neuen Monats das 20. Jubiläum der Wiedervereinigung gefeiert wird, steht einen Tag zuvor zunächst die Rückkehr des PEST-FESTs auf der Agenda. Nach einjähriger Abstinenz der Veranstaltung lädt PESTILENCE RECORDS zur 3. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Pest-Fest-Logo.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1097" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Pest Fest Logo" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Pest-Fest-Logo.jpg" alt="" width="90" height="130" /></a>Die immer kürzer werdenden Tage künden von der Ankunft des Herbstes und tatsächlich ist bereits der Oktober angebrochen. Doch bevor am ersten Sonntag des neuen Monats das 20. Jubiläum der Wiedervereinigung gefeiert wird, steht einen Tag zuvor zunächst die Rückkehr des PEST-FESTs auf der Agenda. Nach einjähriger Abstinenz der Veranstaltung lädt PESTILENCE RECORDS  zur 3. Ausgabe erneut in die Hassberghalle nach Altershausen. Das Billing lockt neben Bands wie dem Headliner PARAGON BELIAL und DARKMOON WARRIOR auch mit einer exklusiven Bühnenpremiere der Formation WINTERBLUT.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer knappen Stunde Fahrt über eine baustellenreiche, jedoch fast fahrzeugfreie Autobahn, wird das Örtchen Altershausen erreicht und ein Hinweisschild weist den Weg zur Veranstaltungshalle. Bereits nachdem die Hälfte des kurzen Fußweges vom Parkplatz zur Halle zurückgelegt ist, fällt neben einem herzhaften Grillduft der in der Luft liegt auf, dass die Türen der Hassberghalle geschlossen sind und sich die überschaubare Anzahl an Gästen um das Gebäude verteilt. Ein kurzer Blick auf die Uhr verrät, dass es bereits 17.55 Uhr ist und der Einlass somit bereits vor 25 Minuten stattfinden sollte. Eine am Eingang aushängende Running Order gibt Aufschluss über die bisher noch geringe Verspätung. Die bereits im Vorfeld für CAEDES eingesprungenen Frankfurter <span class="pullquote">CHAOS INVOCATION und auch der Hauptakt PARAGON BELIAL mussten krankheitsbedingt absagen</span>. Ein herbe Enttäuschung an dem noch so jungen Abend, gibt es doch für keine der beiden Ausfälle einen Ersatz.</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen 18.25 Uhr werden die Türen dann endlich geöffnet und die Besucher können an der Abendkasse das, auf Grund der Absagen, vergünstigte Ticket für 15 € erwerben. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich im Inneren der Halle nicht viel getan. Zur Linken befindet sich der Merchandise Stand des Veranstalters PESTILNECE RECORDS der eine überschaubare Auswahl an CDs, Vinyl und T-Shirts zum Verkauf anbietet, durch die sich die Besucher in den kommenden 40 Minuten Wartezeit von A nach Z wühlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um 19.05 Uhr wird dann endlich das Licht gedimmt und die Konservenmusik weicht zu Gunsten der ersten Liveperformance an diesem Abend.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">NAZARENE DECOMPOSING</span></p>
<p>Urkraft:</p>
<p style="text-align: justify;">Mit ihrem Album &#8220;DEMONIC INQUISITION&#8221; im Gepäck entern NAZARENE DECOMPOSING aus Passau für die nächsten 35 Minuten die Bühne. Der Sound ist klar und wirkt trotz der Tatsache, dass die Band nur mit der Minimalbesetzung Schlagzeug, Gitarre und Gesang agiert recht druckvoll. Ohne große Worte an das Publikum zu verlieren, spielt man sich solide durch die nächste halbe Stunde und präsentiert Songs wie &#8216;&#8221;WALK THE SATANIC WAY&#8221; vom aktuellen Longplayer. Ein durchaus gelungener Auftakt der Bayern, der nur die etwas sehr zaghafte Bühenaktivität bemängeln lässt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Nazarene-Decomposing.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1121 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="Nazarene Decomposing" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Nazarene-Decomposing.jpg" alt="" width="241" height="180" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Wolfsblut:</p>
<p style="text-align: justify;">Um es kurz zu machen: <span class="pullquote">NAZARENE DECOMPOSING überzeugen auf ganzer Linie</span>. Bühnenshow und Riffing sind minimalistisch aber durchaus fesselnd und stimmig. Auch technisch kann man dem Trio keinerlei Vorwürfe machen. Eine gelungene Vorstellung ohne Effekthascherei oder unnötiges, belangloses Gerede.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwar ist mit einem, dem ursprünglichen Zeitplan entsprechenden Ablauf des Abends auf Grund der Bandabsagen und des verspäteten Beginns in keinster Weise mehr zu rechnen, dennoch ist es unverständlich, warum die ursprünglich Umbauzeit von 20 Minuten auf mehr als das Doppelte gezogen werden muss.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">BLEEDING FIST</span></p>
<p>Urkraft:</p>
<p style="text-align: justify;">Den mit Abstand weitesten Anfahrtsweg mussten die Slowenen BLEEDING FIST für ihren nun folgenden Auftritt <a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Bleeding-Fist.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-1125  alignleft" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Bleeding Fist" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Bleeding-Fist-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>zurücklegen. Zwar fast vollständig haarlos, dafür mit umso mehr Farbe und Blut verziert, nehmen die 5 Mannen Aufstellung zum Intro der aktuellen MCD &#8221;MACABRUM BESTIA EX ABYSSUS&#8221;. Das sich nun von der Bühne dargebotene Spektakel lässt sich wohl auf direktestem Weg als chaotisch und unkoordiniert beschreiben. Völlig wahllos erscheint die Bedienung des Tieftöners und die, über simples Riffing gebrüllten Vocals setzen nicht selten an den falschen Stellen ein. Der übermächtig dröhnende Bass stellt bei dieser Darbietung wahrlich nur das Tüpfelchen auf dem &#8221;i&#8221;dar und die sich mehr und mehr lichtende Zuschauerschar vor der Bühne bestätigt mich in meiner Wahrnehmung. All dies hält das Quintett jedoch nicht davon ab spielfreudig und sich feiernd auch noch eine Zugabe zum Besten zu geben.</p>
<p>Wolfsblut:</p>
<p style="text-align: justify;">Mit ihrem aktuellen MCD &#8220;MACABRUM BESTIA EX ABYSSUS&#8221; lieferte der slowenische Fünfer BLEEDING FIST Anfang des Jahres ein gefälliges, wenn auch nicht perfektes, Stückchen Black/Thrash. Bei der Live Umsetzung scheitert die Truppe um Fronter &#8220;Hellscreamer&#8221; jedoch an den bereits auf den Studioaufnahmen offensichtlich gewordenen Schwächen. <span class="pullquote">Timing, Tightness und annähernde Beherrschung der Instrumente scheinen für BLEEDING FIST eindeutig Fremdwörter zu sein</span>. Anders lässt sich die Performance der jungen Band einfach nicht erklären. Selten erlebt man eine Gruppe die es fertig bringt ihre eigenen Stücke derartig zu demontieren. Daran können auch aufgespießte Tierschädel und die permanente Selbstbeweihräucherung des bemaskten Bassisten nichts ändern. Die abschließende Verstümmelung des HELLHAMMER-Klassikers &#8220;Messiah&#8221; setzt der Darbietung des Quintetts die Krone auf. Wahrlich großes Kino.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Noch dreister als der soeben beendete Auftritt der Slowenen ist die nun folgende &#8221;Umbau&#8221;pause von sage und schreibe 65 Minuten. Zwar beenden WINTERBLUT ihren Soundcheck bereits nach etwas mehr als einer halben Stunde, allerdings nur um in Seelenruhe die Bühne zu verlassen und erst nach weiteren 30 Minuten ihre Positionen auf der Bühne wieder einzunehmen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">WINTERBLUT</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Winterblut.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1127 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="Winterblut" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Winterblut.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></p>
<p>Urkraft:</p>
<p style="text-align: justify;">Bereits vor 2 Jahren sollte in der Hassberghalle unter dem PEST FEST – Banner die Livepremiere von Winterblut vollzogen werden. Der damals abgesagte Gig wird am heutigen Abend jedoch nachgeholt und so versammeln sich auch die bis dato meisten Zuschauer vor den Bühnenbrettern. Das Liedgut wird sauber, wenn auch unspektakulär vorgetragen und von einigen Besucher in der ersten Reihe standesgemäß gefeiert. Ein leider etwas zu lauter Bass trübt das Gesamtbild zwar etwas, wirkt sich jedoch rückblickend kaum negativ auf die Performance aus.</p>
<p>Wolfsblut:</p>
<p style="text-align: justify;">WINTERBLUT darf getrost als Untergrund-Kultkapelle bezeichnet werden. Umso verwunderlicher ist die Tatsache, dass die seit 1994 bestehende Truppe auf dem PEST FEST ihre erste Live-Performance abhält. <span class="pullquote">Routiniert und sehr sauber arbeitet sich das Trio durch das 40-minütige Set</span>. Das Liedwerk von WINTERBLUT wirkt sperrig und bewegt sich überwiegend in dissonanten Gefilden, kein leichtes Los für zarte Ohren. Vielleicht ist das erste Live-Ritual der Truppe auch gerade deshalb ein solch unvergessliches und prägendes Erlebnis.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Uhr zeigt 22.55 Uhr an, als WINTERBLUT sich von der Bühne verabschieden. Eine Überraschung stellen die folgenden 50 Minuten Pause nicht wirklich da, was nicht heißt, dass es nicht trotzdem etwas frech ist, den Besuchern erneut eine so lange Wartezeit zuzumuten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">DARKMOON WARRIOR</span></p>
<p>Urkraft:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Darkmoon-Warrior.jpg" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1128 alignright" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Darkmoon Warrior" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Darkmoon-Warrior.jpg" alt="" width="180" height="240" /></a>Die noch ausstehende Kapelle DARKMOON WARRIOR steigt dank der Absage von PARAGON BELIAL zum Headliner auf und wird dieser Position in allen Punkten gerecht. Wortkarg aber dennoch sympathisch spielt sich das Trio durch ein abwechslungsreiches Set mit Songs wie &#8221;This Is Black Metal&#8221;, &#8221;Nostradamic Visions&#8221; oder &#8221;Crown Of Snakes&#8221; vom aktuellen Longplayer. Weder von technischer als auch optischer Seite gibt es hier etwas zu meckern und so beschließen DARKMOON WARRIOR einen etwas durchwachsenen Abend mit einer erstklassigen Performance.</p>
<p>Wolfsblut:</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Abschluss des Abends entern die Brandenburger DARKMOON WARRIOR die Bühne. Die seit 1996 bestehende Gruppierung zelebriert auf dem dritten Pest Fest einen ihrer seltenen Live-Auftritte. Ausgestattet mit einer umfassenden Setlist die neben einigen Stücken vom aktuellen Album &#8220;CROWN OF SNAKES&#8221; auch alte Klassiker wie &#8220;Prayer Of Genocide&#8221; beinhaltet, bietet das Trio einen durchweg überzeugenden und mitreisenden Auftritt. Ein würdiger Headliner der zum versöhnlichen Ende eines von langen Umbaupausen und Bandabsagen gezeichneten Abend einen großen Teil beisteuert.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">FAZIT</span></p>
<p>Urkraft:</p>
<p style="text-align: justify;">Der Veranstalter hat es an diesem Abend nicht leicht. Bei zwei so kurzfristigen Bandabsagen darunter dem Headliner, noch ein fehlerfreien Ablauf zu bewerkstelligen ist schier unmöglich und so ist  PESTILENCE RECORDS hier nicht wirklich ein Vorwurf zu machen. Zwar ist die Entscheidung, den Abend mit übermäßigen Umbaupausen auf die ursprünglich angedachte Länge zu ziehen ein mehr als fragwürdiges Unterfangen und sollte nach Möglichkeit nicht wiederholt werden. Dennoch ist auf ein schönes Konzert zurückzublicken, bei dem (fast ausschließlich) gute Musik, nette Leute und eine angenehme Atmosphäre in Erinnerung bleiben. <span class="pullquote">Es darf auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr gehofft werden</span>.</p>
<p>Wolfsblut:</p>
<p style="text-align: justify;"><span class="pullquote">PEST FEST Nummer drei &#8211; gelungene Veranstaltung oder Supergau? Eher Ersteres</span>. Zwar sind die Bandabsagen von PARAGON BELIAL und CAOS INVOCATION durchaus ärgerlich, können aber primär weder dem Veranstalter noch den Bands angekreidet werden. Die überlangen Umbaupausen sind allerdings beim besten Willen nicht tolerierbar und schmälerten den Genusswert des Abend deutlich. Hier besteht definitiv Verbesserungsbedarf. Gelungene Performances von DARKMOON WARRIOR &amp; NAZARENE DECPMPOSING sowie der einzigartige Auftritt von WINTERBLUT stimmen jedoch versöhnlich und so bleibt zu hoffen, dass das PEST FEST auch im nächsten Jahr mit ähnlich hochkarätigem Linup wiederkehren wird.</p>
<p>Heimseite: <a href="http://www.pest-fest.de" target="_blank">www.pest-fest.de</a></p>
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		<title>Pest Fest III &#8211; Vorbericht</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 16:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[KONZERTE]]></category>
		<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Darkmoon Warrior]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Paragon Belial]]></category>
		<category><![CDATA[Pest Fest]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Open Air Festival Saison ist in vollem Gange und allerorts laden die Flaggschiffe der Metalszene zum feucht-fröhlichen Stell-Dich-Ein. Wem die Vorstellung von sommerlich schwüler Hitze, überfüllten Campingplätzen und einem Stehplatz inmitten tausender schwitzender Festivalbesucher jedoch weniger zusagt, dem sei geraten sein Augenmerk auf den Herbst zu richten. Am 2.Oktober präsentiert Pestilence Records bereits zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/pestfest_klein_schwarz.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1047" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="pestfest_klein_schwarz" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/pestfest_klein_schwarz.jpg" alt="" width="90" height="130" /></a>Die Open Air Festival Saison ist in vollem Gange und allerorts laden die Flaggschiffe der Metalszene zum feucht-fröhlichen Stell-Dich-Ein. Wem die Vorstellung von sommerlich schwüler Hitze, überfüllten Campingplätzen und einem Stehplatz inmitten tausender schwitzender Festivalbesucher jedoch weniger zusagt, dem sei geraten sein Augenmerk auf den Herbst zu richten.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 2.Oktober präsentiert Pestilence Records bereits zum dritten Mal das PEST-FEST in der Hassberghalle in Altershausen. Bei einer auf 250 Personen limitierten Besucherzahl,darf in familärer Atmosphäre den Klängen von 6 hochkarätigen Black Metal Bands gelauscht werden werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit ihrem im letzten Sommer erschienen Album &#8220;DEMONIC INQUISITION&#8221; im Gepäck reisen NAZARENE DECOMPOSING aus Passau an, um den Abend mit einem Paukenschlag zu eröffnen. Mit den Slowenen BLEEDING FIST folgt die einizige ausländische Band des Billings. Geboten wird räudiger Old School Thrash/Black Metal, dargeboten in einer morbiden Liveshow. WINTERBLUT werden ihren kurzfristig abgesagten Gig von 2008 nachholen und gleichzeitig ihr erstes Livekonzert seit 1994 geben. Auch CAEDES sind ein seltener Bühnengast und beehren das PEST-FEST mit der ersten Show seit 3 Jahren. Als Headliner konnte DARKMOON WARRIOR und PARAGON BELIAL verpflichtet werden,  die  das Line-Up perfekt abrunden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Flyer_3_gross.jpg"><img class="size-full wp-image-878 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="Flyer_3_gross" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/Flyer_3_gross.jpg" alt="" width="469" height="332" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Karten für dieses Herbsthighlight können im Vorverkauf für 15,00€ erworben werden. Informationen für die Bestellung, eine Spielfolge, sowie eine Anfahrtsbeschreibung und weiteres Wissenswertes findet sich auf der offiziellen Heimseite.</p>
<p style="text-align: justify;">Heimseite: <a href="http://www.pest-fest.de" target="_blank">www.pest-fest.de</a></p>
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		<title>Grill `Em All Festival &#8211; 11./12.06.2010 &#8211; Flieden/Rückers</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 21:50:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[KONZERTE]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Grill `Em All]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Open Air]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Kalender ist bereits Mitte Juni zu verzeichnen und laue Nächte sowie allabendliche Grilldüfte, die aus Vorgärten dringen verkünden die Ankunft des Sommers. Nur noch wenige Tage bis zum Startschuss der diesjährigen Open Air Festivalsaison verbleiben und die Veranstalter arbeiten auf Hochtouren am letzten Schliff für ihr Event. Ob das Hinzufügen der finalen Bookings, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/wsb_233x348_GEAIV.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1071" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Grill Em All" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/wsb_233x348_GEAIV.jpg" alt="" width="90" height="134" /></a>Auf dem Kalender ist bereits Mitte Juni zu verzeichnen und laue Nächte sowie allabendliche Grilldüfte, die aus Vorgärten dringen verkünden die Ankunft des Sommers. Nur noch wenige Tage bis zum Startschuss der diesjährigen Open Air Festivalsaison verbleiben und die Veranstalter arbeiten auf Hochtouren am letzten Schliff für ihr Event. Ob das Hinzufügen der finalen Bookings, das Organisieren der nötigen Technik oder das Aufstellen der Running Order – zu tun gibt es genug.</p>
<p style="text-align: justify;">Mitten im Herzen der Republik fanden sich bereits am vergangenen Wochenende [11.06. &amp; 12.06] die ersten Metalheads zusammen, um die vierte Ausgabe des GRILL `EM ALL Festivals gebührend zu feiern. In Zusammenarbeit der beiden Kapellen DEFORMED und MOURNING DAY, wurde ein Grillplatz am Ortsrand von Flieden/Rückers im Landkreis Fulda für 2 Tage in ein Festvialgelände mit allem was dazugehört verwandelt. Zum Auftakt am Freitagabend war EVILIZED vor Ort, um sich einen Einblick in das Treiben zu verschaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der ab Rückers gut ausgeschilderte Weg, führt uns in ein kleines Waldstück unmittelbar am Ortsrand. Tagesgäste werden per Markierung am Wegrand auf eine seperate Parkwiese geleitet, die ausreichend Platz bietet und zudem für spätere Stunden beleuchtet ist. Nach einem kurzen Fussweg  wird das durch Bauzaun abgesperrte Gelände erreicht. Auf Grund des starken Regens der Vortage und der damit verbundenen Durchnäßung des Bodens, ist ein Großteil des Areals mit Stroh abgedeckt. Auf diese Weise wird einem Schlammbad glücklicherweise vorgebeugt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/IMG_2988.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-805" style="margin: 0px 5px; border: 0pt none;" title="IMG_2988" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/IMG_2988-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>Die Hardcore Band BETTER BEWARE hat ihr Set bereits begonnen und schart die ersten Besucher um sich. Trotz der noch frühen Stunde, um etwa 20.15Uhr herrscht bereits eine ausgelassene Stimmung und die sympathischen Frankfurter wissen durchaus zu gefallen. Nach 45 Minuten verabschiedet sich das Quartett und der Umbau beginnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die 15 Minuten Pause werden genutzt, um das Gelände etwas näher zu erkunden. Die Bühne kann eine sehr ordentliche Größe aufweisen und ist mit einer Traversenkonstruktion ausgestattet, die eine beachtliche Lichtanlage beheimatet. Der Sound, wie bereits schon bei BETTER BEWARE ist den kompletten Abend über hervorragend und kann für ein Event in dieser Größenordnung nur überraschen. Manch andere Veranstaltung, die seit Jahren in der Profiliga arbeitet, kann sich hier eine Scheibe abschneiden.</p>
<p>Um viertel vor 9 betreten ZERO G aus Fulda die Bretter mit einer Mischung aus Hardcore und Thrash Metal. <span class="pullquote">Das Trio treibt die Meute vor sich ordentlich an und bietet eine energiegeladenen Show</span>. Gegen Ende des Auftrittes lässt es sich der Mann am Tieftöner nicht nehmen, seinen Posten kurzerhand inmitten der Zuschauer zu verlegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiter geht der Rundgang auf dem Areal und führt zum Bier- und Würstchenstand. Mit je 1,50 € für Bratwurst und Bier ist der Besucher bestens und preiswert versorgt. Unterstützt von einer eigenen musikalischen Beschallungsanlage, sorgen ausreichend Helfer dafür, dass keine Wartezeiten zustande kommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/IMG_2999.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-808" style="margin: 0px 5px; border: 0pt none;" title="IMG_2999" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/IMG_2999-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>Gegen 21.45Uhr legen EQALUNIQE aus Gelnhausen, unterstützt von einer tollen Lichtshow los. Leider ist das Publikum mit dem dargeboteten New Metal nicht sofort zu begeistern und so dauert es eine Weile bis Stimmung aufkommt. Während EQALUNIQE vor uns langsam das Publikum aufheizt, wird direkt hinter uns, in der Mitte des Platzes ein großes Lagerfeuer entfacht. Obwohl es nicht kalt ist und somit keine Aufwärmung nötig ist, trägt das Flammenspiel doch seinen Teil zum Ambiente bei. Auch das Publikum ist nun endlich wieder erwacht und kann zu einer Wall Of Death ermutigt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Um 23.00Uhr, nach erneut zügiger Umbaupause, betreten SEPULCRUM aus Thüringen blutverschmiert die Bühne. Was von einer Band zu halten ist, die Tierinnereien aus einem weißen Pappkreuz herauszieht, um diese anschließend grinsend im Publikum zu verteilen, sei jedem Besucher selbst überlassen. Ich für meinen Teil, habe mir mein Urteil gebildet und der Darbietung nichts weiter hinzuzufügen.</p>
<p>Um 24.00Uhr ist es Zeit für den Headliner und somit wird auch endlich wieder Musik von der Bühne präsentiert:</p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Wir sind Motörhead und wir spielen Rock N` Roll&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/IMG_3012.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-806" style="margin: 0px 5px; border: 0pt none;" title="IMG_3012" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/IMG_3012-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>HATEPRISON aus dem Sinntal beginnen ihre Brutal Death Metal Attacke mit &#8220;Hordes Of Zombies&#8221; und zeigen von Anfang an, wo der Hammer hängt. Technisch ausgefeilte Songs mit krassen Vocals herrschen von der ersten bis zur letzten Minute. Mit diesem Stil kann sich nicht jeder Besucher anfreunden und so ist es vor der Bühne recht leer geworden. Das Quartett lässt sich hiervon jedoch nicht einschüchtern und feuert Songs wie &#8220;Goreculated and Amputaded&#8221; oder &#8220;Second-Hand Slut&#8221; in die verbliebene Menge. Nach einer dreiviertel Stunde ist dann auch schon wieder alles vorbei und der Abend neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Was nun folgt, kann als eine Art Aftershowparty bezeichnet werden. MOURNING DAY, die sozusagen die Hälfte des Orgateams darstellen, liefern zum Ausklang des Abends ein Best-Of-Heavy-Metal Coverset ab. Keine schlechte Idee, wie wohl auch die, nun wieder etwas zahlreicher versammelten Besucher vor der Bühne finden. So geht der Abend, begleitet von unsterblichen Klassikern von MOTÖRHEAD, SLAYER, IRON MAIDEN, METALLICA, GRAVE DIGGER, KREATOR und vielen Weiteren zu Ende.</p>
<p style="text-align: justify;"><span class="pullquote"> Die Veranstalter haben ordentliche Arbeit geleistet und ein tolles Event auf die Beine gestellt</span>. Angefangen vom klasse Sound bis hin zu fairen Eintrittspreisen, wurde hier fast alles richtig gemacht. Lediglich die Bandbreite der dargebotenen Musikstile sollte bis zum nächsten Mal etwas überdacht werden. Bis auf den Samstagsheadliner 667 – THE NEIGHBOUR OF THE BEAST  [IRON MAIDEN Tribute] wurden von fast allen Bands Death Metal oder Hardcore dargeboten. Mit etwas Black , Doom und Thrash Metal dürfte hier jedoch schnell eine geeignete Mischung für jederman zusammengestellt werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Heimseite: <a href="http://www.grill-em-all.com" target="_blank">www.grill-em-all.com</a></p>
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		<title>Kings Of Black Metal &#8211; 10.04.2010 &#8211; Giessen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 14:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[KONZERTE]]></category>
		<category><![CDATA[Giessen]]></category>
		<category><![CDATA[Hessenhalle]]></category>
		<category><![CDATA[Immortal]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfar]]></category>
		<category><![CDATA[Kings Of Black Metal]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 10.April lud BurningStage Concerts zum zweiten Mal zum &#8220;Kings Of Black Metal&#8221; &#8211; Festival in die Hessenhallen, Giessen ein und sowohl Bands als auch Fans folgten dieser Einladung zahlreich. In einer ausverkauften Halle boten sowohl Underground Bands wie DEN SAAKALDTE und DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT als auch absolute Kultkapellen wie ENTHRONED und der Headliner IMMORTAL [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/DSCF3281flyer1.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-568" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="DSCF3281flyer" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/DSCF3281flyer1.jpg" alt="" width="95" height="133" /></a>Am 10.April lud BurningStage Concerts zum zweiten Mal zum &#8220;Kings Of Black Metal&#8221; &#8211; Festival in die Hessenhallen, Giessen ein und sowohl Bands als auch Fans folgten dieser Einladung zahlreich. In einer ausverkauften Halle boten sowohl Underground Bands wie DEN SAAKALDTE und DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT als auch absolute Kultkapellen wie ENTHRONED und der Headliner IMMORTAL ihr Liedgut dar.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Ankunft in der Halle um 15.30Uhr ertönt aus der Anlage pünktlich auf die Minute das Intro von der aktuellen LP &#8220;SALDORIAN SPELL&#8221; der Deutschen DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT um Frontkeiferin Onielar.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/DSCF3264.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-569" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="DSCF3264" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/DSCF3264-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>Ausgestattet mit 3 invertierten Kruzifixen und in düstere Nebenschwaden gehüllt holzt sich das Quartett souverän durch ihr etwa 40 Minuten umfassendes Set. Mit durchaus annehmbaren Sound, der nur leider den ganzen Tag über viel zu laut dröhnt, und einer gewohnt provokanten Bühnenshow bieten D.N.S einen klasse Auftritt der neben einigen neuen Liedern natürlich auch den ein oder anderen Klassiker beinhaltet. Einziger Wermutstropfen &#8211; die erste EP „THE PEST CALLED HUMANITY“ wird bei der Songauswahl nicht berücksichtigt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Setlist:</span></p>
<p>Saldorian Spell</p>
<p>Bearer Of Blackest Might</p>
<p>Follow The Calls For Battle</p>
<p>Beneath The Moon Scars Above</p>
<p>Tempestous Sermonizers Of Forthcoming Death</p>
<p>Das All-Eine</p>
<p>The Descent To The Last Circle</p>
<p>Nocturnal March</p>
<p style="text-align: justify;">SETHERIAL betreten dann als fünfte Band des Tages die Bühne der Hessenhalle. Was die Schweden hier bieten ist zwar nicht schlecht, jedoch auch weit davon entfernt richtig gut zu sein. Die aggressiven und wenig abwechslungsreichen Songs werden von einer zu statischen Bühnenshow begleitet die eher zum stillen Beobachten als zum enthusiastischen Feiern einlädt. Nach einer sehr kurzen Spielzeit wird die Bühne geräumt und der Umbau für die nächste Kapelle beginnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen 18.30Uhr ist es dann endlich soweit und der heimliche Headliner betritt die Bühne. INQUISITION aus den Vereinigten Staaten beginnen ihre Zeremonie, die an diesem Abend nicht mehr getoppt werden soll. Auch wenn die Songsauswahl leider etwas durchwachsen, ist tut dies der Stimmung keinen Abbruch. Lieder wie &#8220;Baptised In Black Goat Blood&#8221;, &#8220;Nefarious Dismal Orations&#8221; und auch einige Songs vom im Sommer erscheinenden neue Album werden von der Menge euphorisch gefeiert. <span class="pullquote">Nachdem die letzten Töne verklungen sind bleibt bei vielen Besuchern kein Zweifel; Incubus und Dagon haben sich soeben den Titel „Kings Of Black Metal“ erspielt</span>.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/DSCF3279.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-570" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="DSCF3279" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/DSCF3279-150x150.jpg" alt="" width="90" height="90" /></a>Die belgischen Satansanbeter von ENTHRONED sind als nächstes an der Reihe das Giessener Publikum mit neuem Futter zu versorgen. Leider werden die ersten paar Songs auf Grund eines kleinen Imbisses am Auto verpasst und der Gig wird erst ab &#8220;The Ultimate Hordes Fight&#8221; verfolgt. Nornagest, der auf Grund einer Sehnenscheidenentzündung live die Gitarre nicht mehr bedienen kann steht noch etwas unbeholfen nur mit einem Mikrofon bewaffnet auf der Bühne. Man muss ihm jedoch unbedingt zu Gute heißen, dass er nicht was den Körperumfang betrifft sondern auch was sein stimmliches Potential anbelangt mächtig zugelegt hat. ENTHRONED präsentieren überwiegend Liedgut von den neueren Alben in Form von &#8220;The Vitalized Shell&#8221;, &#8220;Through The Cortex&#8221; oder &#8220;Pentagrammaton&#8221;. Nornagest wirkt von Song zu Song etwas lockerer und auch der Rest der Band verbreitet eine spielfreudige Stimmung. Mit &#8220;Nehast&#8221; beschließt man einen sehr guten Auftritt, der keinen Enthronedjünger enttäuscht haben dürfte.</p>
<p style="text-align: justify;">Es wird allmählich später und somit schon Zeit für den Co-Headliner. KAMPFAR aus Norwegen sind in meinen Augen nicht wirklich eine Band die man auf einem reinen Black Metal Konzert erwartet. Dementsprechend will bei mir keine rechte Stimmung aufkommen obwohl Songs wie &#8220;Norse&#8221;, &#8220;Hymne&#8221; oder &#8220;Ravenheart&#8221; professionell und energiegeladen aus der P.A. tönen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Umbaupause von 50 Minuten wurde angekündigt um eine spezielle Pyroshow für den Headliner IMMORTAL vorzubereiten. Nach dem totalen Fiasko was die Umbauzeiten für WATAIN im letzten Jahr betrifft, ist man gespannt wie, lange es nun diesmal tatsächlich dauern würde. Nach geschlagene 70Minuten geht endlich das Licht aus und das Intro ertönt. Von nun an meint es jemand zu gut mit der Betätigung der Nebelmaschine, da die Sicht immer schlechter wird und auch das Luft holen nicht mehr wirklich angenehm ist. Wie sich später herausstellte gab im Laufe des Abends die Deckenlüftung ihren Geist auf was zu einer Ansammlung aus Nebel und Zigarettenqualm im erhöhten Maße führte.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch zurück zu IMMORTAL. Wie bereits gedacht beginnt man das Set mit dem Titellied des aktuellen Album &#8220;ALL SHALL FALL&#8221;. Der Sound ist nicht gerade das was man nach einer mehr als einstündigen Umbaupause erwartet und Abbath ist zunächst nur sehr schlecht zu verstehen. Der Dreier bietet ein breit gefächertes Set mit einigen Überraschungen und wird leider auch von der ein oder anderen Panne heimgesucht. Abbath kann das Ausfallen des Gitarrensoundes jedoch recht gut überspielen, sodass es nicht weiter auffällt und sich kein Durcheinander in die Songs einschleicht. Über die Ansagen und die Bühnenpräsenz kann man streiten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bands wird hier nicht bierernst der Tod aller Christen oder dergleichen gefordert. Jedoch ist man zuweilen leicht an der Grenze zum Albernen. Das ändert nichts an der Tatsache, dass die Norweger auf ein mehr als anständiges Archiv überragender Songs blicken können, aus dem man sich sehr vielfältig bedient. Alleine die Tatsache, dass man 5 Lieder vom aktuellen Longplayer runterdudelt und dafür die beiden Alben &#8220;DIABOLICAL FULLMOON MYSTICISM&#8221; und &#8220;BLIZZARD BEASTS&#8221; komplett außen vor lässt will sich mir nicht so recht erschließen. <span class="pullquote">Mit einer Feuerspuckeinlage bei „Withstand The Fall Of Time“ und einem alles anderen als steifen Auftreten wird eine solide Show geboten</span> die ,wenn man ehrlich ist, von einer Band die solange im Geschäft ist wie IMMORTAL durchaus besser hätte ausfallen können.</p>
<p>Die „große Pyroshow“ bleibt aus gutem Grunde unerwähnt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Setlist:</span></p>
<p>All Shall Fall</p>
<p>The Rise Of Darkness</p>
<p>Solarfall</p>
<p>Sons Of Northern Darkness</p>
<p>Tyrants</p>
<p>Hordes To War</p>
<p>Norden On Fire</p>
<p>Grim And Frostbitten Kingdoms</p>
<p>Damned In Black</p>
<p>Pure Holocaust</p>
<p>Unearthly Kingdom</p>
<p>One By One</p>
<p>Withstand The Fall Of Time</p>
<p>Beyond The North Waves</p>
<p>Battles In The North</p>
<p style="text-align: justify;">Blashyrk ( Mighty Ravendark )</p>
<p style="text-align: justify;">BurningStage ist wieder ein tolles Festival gelungen, bei dem INQUISTION sicherlich zu den Höhepunkten zu zählen ist. Man darf gespannt sein, wie es im nächsten Jahr weitergeht. Der Termin ist mit dem 16.04.2011 schon seit einigen Tagen offiziell.</p>
<p style="text-align: justify;">Heimseite: <a href="http://www.myspace.com/kingsofblackmetal" target="_blank">www.myspace.com/kingsofblackmetal</a></p>
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		<title>Hammer Of Doom III &#8211; 06.02.2010 &#8211; Würzburg</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 16:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Urkraft</dc:creator>
				<category><![CDATA[KONZERTE]]></category>
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		<category><![CDATA[Hammer Of Doom]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 06.02. fand das nunmehr 3. Hammer Of Doom Festival in den Posthallen in Würzburg statt. Mit Bands wie LORD VICAR, ASPHYX und SAINT VITUS konnte ein interessantes Billing mit insgesamt 9 Bands zusammengestellt werden. Bei Ankunft um 16.45 Uhr in der großen, sehr hohen Halle beenden OLD SEASON gerade ihren Gig, sodass in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/l_e586eaa160204e6b8f52e2b2a1ceeee31.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1069" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="Hammer Of Doom III" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/l_e586eaa160204e6b8f52e2b2a1ceeee31.jpg" alt="" width="90" height="126" /></a>Am 06.02. fand das nunmehr 3. Hammer Of Doom Festival in den Posthallen in Würzburg statt. Mit Bands wie LORD VICAR, ASPHYX und SAINT VITUS konnte ein interessantes Billing mit insgesamt 9 Bands zusammengestellt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Ankunft um 16.45 Uhr in der großen, sehr hohen Halle beenden OLD SEASON gerade ihren Gig, sodass in den 15 Minuten der Umbaupause erst einmal Gelegenheit ist, sich etwas umzusehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Halle ist bereits recht gut gefüllt und auch an den vielen Merchandiseständen drängt sich Mann und Mann. Neben einem Stand mit LPs und Shirts der auftretenden Bands finden sich auch Tische mit Tonträgern nahezu aller Metal-Genre.</p>
<p style="text-align: justify;">Theken befinden sich auf beiden Seiten der Halle, was zumindest ein zu langes Warten auf die Getränke verhindert. Jedoch sind die Preise mit 3€ für ein Bier (0,4l) auch nicht unbedingt günstig.</p>
<p style="text-align: justify;">Pünktlich um 17.00 Uhr betreten CENTURIONS GHOST aus England die Bühne. Geboten wird klassischer, groovender Doom Metal mit Growls, der des öfteren auch mal in schnellere Tempobereiche ausbricht. Unterstützt von viel Nebel und einem ausgezeichneten Sound wird ein solider kurzweiliger Auftritt geboten.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/DSCF3073.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-265" title="DSCF3073" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/DSCF3073-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nun heißt es &#8220;Whale Ahead&#8221;. Die deutsche Funeral Doom Combo AHAB betritt die Bühne und beginnt mit &#8220;Old Thunder&#8221; ihr, aus 4 Songs bestehendes Set. Ein unheimlich fetter Drumsound und schleppende Gitarreriffs erzeugen sofort eine dichte Atmosphäre. Akkustikparts auf der Gitarre, Doublebassattacken und der immer wieder eingestreute clean Gesang sorgen dafür, dass in keinem der überlangen Lieder ein Hauch von Langeweile aufkommt. <span class="pullquote">AHAB schließen mit dem Kracher &#8220;The Hunt&#8221; und die Menge dankt dies mit empor gereckten Fäusten und ausgiebigem Beifall.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem nun die eher düsteren Doomvarianten zum Besten gegeben wurden, kommt Abwechslungs ins Programm. Die Finnen LORD VICAR zelebrieren Doom Metal der alten Schule und wissen das Publikum vom ersten Song an mitzureißen. Songs wie &#8220;BORN OF A JACKAL&#8221;, &#8220;PILLRAS UNDER WATER&#8221; oder &#8220;RUNNING INTO A BURNING HOUSE&#8221; lenken vom leider etwas schwächer gewordenen Sound ab. Leider ist der Gesang etwas zu laut und es dröhnt insgesamt etwas. Die Bühnenshow von Sänger Christian Lindersson erinnert fast etwas an Aerobikübungen und auch die Menge bleibt alles andere als bewegungslos. Nach 45 Minuten geht ein erstklassiges Doomritual zu Ende.</p>
<p style="text-align: justify;"><span class="pullquote">WHILE HEAVEN WEPT aus den USA werden zwar vom Publikum euphorisch gefeiert</span>, doch kann ich mich nicht so recht mit der Musik anfreunden. Was hier musikalisch geboten wird mag nicht schlecht sein, doch der Gesang wirkt zu ausdruckslos und glattgebügelt und so bin ich einer der Wenigen, die sich, statt auf die Bühne zu sehen, durch die Merchandisestände wühlen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/DSCF3118.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-269" style="margin: 0px 5px; border: 0px;" title="DSCF3118" src="http://www.evilized.de/2010/wp-content/uploads/DSCF3118-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit leichter Verspätung auf Grund der Zugaben von WHILE HEAVEN WEPT betritt nun die holländische Death Metal Legende ASPHXY die Bühne der Posthallen. Mit einem Special Doom Set im Programm und ausreichend lässigen Sprüchen auf den Lippen heizt der 4er um Fronter Martin Van Drunen der tobenden Meute ordentlich ein. Bereits beim zweiten Song hat sich in den ersten Reihen eine kleine Moshpit gebildet und Songs wie &#8220;Incarnation Of Lust&#8221;, &#8220;THE KRUSHER&#8221;, &#8220;EVOCATION&#8221; und &#8220;M.S. BISMARCK&#8221; um nur einige zu nennen, werden inbrünstig mitgegröhlt. Zwischendurch dankt man den Veranstaltern für ein gut organisiertes Festival und ebenso für die Einladung. Die Band zeigt sich alles andere als fanscheu und es hat den Anschein, als würde man sich auch mitten ins Publikum stellen, wenn dies machbar wäre. Mit der sehr philosophischen Botschaft, jeder müsse einmal verrecken, verabschieden sich die sehr sympathischen Herren mit dem Song &#8220;LAST ONE ON EARTH&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Was nun folgt muss man eigentlich gesehen haben. Als wäre es noch am frühen Abend und nicht bereits 23.30 Uhr mit Band Nr. 9 am Start, werden SAINT VIRUS von einer tobenden Menge empfangen, die ab den ersten Tönen nicht mehr zu bremsen ist. Geboten wird Doom, mal schleppend, mal treibend, durchsetzt mit abgefahrenen Gitarrensoli und regiert von Wino`s markantem Gesang. Eine Band, die die Musik wahrlich lebt und bei deren Anblick man sich um Jahre in der Zeit zurückversetzt vorkommt. Über dem Drumset läuft während des Gigs, wenn auch mit einigen Ausfällen, eine Art Video in dem neben dem SAINT VIRUS Logo psychedelische Sequenzen, Tablettenregen mit der sehr doppeldeutigen Warnung &#8220;Speed Kills&#8221; und die Cover der LPs zu sehen sind. An sich sehr passend, würde alles funktioniert. Doch nicht nur bei der Beamerübertragung, auch am Gitarrenamp läuft nicht alles so wie es sollte. Mehrmals werden kurze Pausen eingelegt um den Verstärker zu checken. Doch sind die Amis lange genug im Geschäft um sich nicht aus dem Konzept bringen zu lassen und so geht es nach einem kräftigen Schluck aus der Jacky Flasche munter weiter. Im Publikum wird ausgelassen mitgesungen und auf der Bühne rocken die älteren Herren in ihren ausgewetzten Lederwesten mit grauem Haupthaar was das Zeug hielt. Und so geht ein grandioses, mit leichten Makeln behaftetes Konzert mit der Bandhymne &#8220;BORN TOO LATE&#8221; zu Ende. Ein mehr als würdiger Headliner für ein tolles Konzert, das wohl jedem Besucher als sehr positiv im Gedächtnis bleiben wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Heimseite: <a href="http://www.myspace.com/hammerofdoomfestival" target="_blank">http://www.myspace.com/hammerofdoomfestival</a></p>
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