Niflheim aus Kanada gingen vor kurzem mit ihrem Debut an den Start und haben in den wenigen seitdem vergangenen Wochen scheinbar schon alles wieder verworfen, was sie uns dort präsentierten. Die Nachfolger sind bereits geplant, und eins scheint sicher: man wird nicht beleiben, was man ist.
Schmerzlich für mich - bedeutet das doch über kurz oder lang wohl den Verlust einer für meine Begriffe überaus reizvollen BM-Band. Wieso das so kommen wird erklärt man uns im Interview. (English version below)
Gruß an Niflheim und danke für
eure Zeit. Mit „Neurasthénie“ habt ihr euer erstes volles
Album vorgelegt. Wie sehen die Reaktionen darauf bisher aus?
Bisher
sind die Reaktionen ziemlich beeindruckend, wir hatten so ein
Feedback nicht erwartet. Das mag auch daran liegen, dass wir wissen,
was als nächstes kommen wird und das wird viel besseres Material
sein als das, was „Neurasthénie“ anzubieten hat.
Die
Presseinfo von Sepulchral deklarierte den Begriff der Neurasthenie
als einen Teil eures Selbstverständnisses. Könntet ihr das
bitte etwas genauer ausführen, weil, so wie ich das sehe legt
ein Demotitel wie „Hymns to Misanthropy“ viel mehr
Selbstbewusstsein nahe als der Titel des Albums. In welcher Situation
seht ihr euch selbst – als stolze und standhafte Musiker, die
Hymnen auf die Misanthropie singen oder doch eher als an Neurasthenie
erkrankte „true depressive Pagan Black Metaller“?
Ja,
„Neurasthénie“ ist ein Teil dessen, wie wir uns in unserem
alltäglichen Leben sehen. Im Grunde ist „Neurasthénie“
für uns der primäre Zustand der Seele in Reaktion auf das,
was sie umgibt: Eintönigkeit, Hass, Ekel, versteckte Wunden,
Leid. Es kann mit der Reaktion des Körpers verglichen werden,
wenn er von einem Virus befallen ist: Fieber. Aber das ist erst der
erste Teil des Heilungsprozesses. Und nein, „Hymns to Misanthropy“
bedeutet für uns nichts persönliches, die „Demo-Zeiten“
ist für uns kein Teil der „Kunst“ Niflheims. Das waren nur
einige Versuche, rausgeworfene Ideen die wir hatten und die wir
heutzutage als ziemlich arm und bedeutungslos empfinden. Unsere
Entwicklung von damals bis heute ist ziemlich offensichtlich (für
uns).
Sehe ich da was falsch oder habt ihr eure Pseudonyme von
Fenrir und Bergelmir in Orion und Neptune geändert? Wieso dieses
– spiegelt das eine Änderung in eurer Haltung wieder?
Nein,
Du siehst da nichts falsch und ja, es reflektiert solche
Veränderungen. Wir hatten uns für Fenrir und Bergelmir
entschieden, weil sie im Paganismus oder Heidentum diejenigen
repräsentieren, die Dinge, die immer schon gewesen sind
(Ragnarök) in das abändern, was sie für besser
halten... Sie verkörpern die Erneuerung. Wir haben das dann in
Orion und Neptune geändert. Beides sind astrale Komponenten und
stehen für Ewigkeit, Unendlichkeit und den immensen Anteil
unbekannter Weisheit, die unter dem Schleier des Universums verborgen
liegen, in den wir eintauchen müssen, um uns selbst zu erhöhen.
Diese Änderung kam, weil wir jegliche ideologische Barriere
links liegen gelassen haben, um uns auf die Essenz Niflheims zu
konzentrieren, ein Konzept, welches wir „spirituelle Freiheit“
nennen könnten.
Was ist, ideologisch gesehen, die
„Quintessenz“, zu der ihr auf der ersten Demo sowie auf
„Hymns...“ meintet, dass man zurückkehren sollte?
Nenn
es die Seele, oder die Reinheit, die in uns liegt. Alles, was von der
modernen Gesellschaft aufgegeben worden ist und was man durch
ästhetische, perverse und das Individuum degenerierende Werte
ersetzt hat, die darauf gründen wie andere uns sehen, statt
darauf, wie jeder selbst sich sieht. Ich schätze, wir haben
dieses Statement hinter dem versteckt, was die Leute heute am meisten
fürchten... Dunkelheit und Einsamkeit. Es ist schön zu
sehen, dass Du Dich mit der Vergangenheit der Band beschäftigt
hast, bevor Du Fragen stellst.
Bisher habt ihr sowohl die
englische als auch die französische Sprache verwendet
(Französisch etwa auf der EP aus dem letzten Jahr, auf der alle
Tracks französisch sind) und ihr habt auch zwei norwegische
Wörter eingestreut. Fühlen sich Englisch und Französisch
für euch unterschiedlich an, bringen sie jeweils einen eigenen
Gehalt mit sich, und wie entscheidet sich, in welcher Sprache ein
Song rauskommen wird?
Englisch haben wir nur in unseren
ersten, primitiven Kompositionen verwendet. Wir waren noch ziemlich
jung als wir entschieden, den Song in norwegisch zu machen und wir
hielten das für einen Tribut an die norwegische BM-Szene. Das
endete dann darin, dass wir einfach nicht zusammenhängende
norwegische Worte raus hauten. Das haben wir ziemlich bald in unsere
lyrischen Entwicklung sein lassen, weil das einfach nicht den
„emotionalen Zwecken“ entsprach, die wir transportieren wollten.
Das Französische ist eine viel facettenreichere Sprache mit sehr
schönen Ausdrücken (und außerdem unsere
Muttersprache). Semantisch gesehen ist das Französische eine
Reflexion unseres Konzepts, es ist nicht so kalt wie das Deutsche,
nicht heiß wie das Spanische und nicht neutral wie das
Englische, es ist einfach eine ausbalancierte Mischung aus all dem.
Das ist ein kleiner Teil des Konzepts „spirituelle Freiheit“.
Such nicht einfach nur das Licht oder nur die Dunkelheit, seh in
Farbe. Wir stellen uns also die Frage der Sprachwahl nicht mehr.
Für
eine so junge Band habt ihr sehr früh jenen Sound beherrscht,
der für mich persönlich sehr nah am Herzen des BM liegt –
auch wenn ihr das wahrscheinlich inzwischen ganz anders seht.. „True
Depressive Pagan Black Metal“ ist – wenn auch zu weiten Teilen
ziemlich einfach und in mancherlei Hinsicht schlichtweg primitiv –
ein programmatisches Stück grimmiger Musik, das die Emotion, die
in den Schaffensprozess eingegangen sein muss fast 1:1
widerzuspiegeln scheint. „Neurasthénie“ scheint im selben
Fahrwasser zu schwimmern – nicht weniger überzeugend. Ist
unter solchen Umständen für Niflheim in Zukunft überhaupt
eine Weiterentwicklung möglich ohne zu degenerieren? Ich meine –
Bands wie Satyricon zum Beispiel können offensichtlich ihren
Sound verändern und ihre alten Fans bescheißen und sie
bekommen selbst für Scheiße noch Lob. Es macht ein
bisschen Angst, sich über die Zukunft von Bands wie euch
Gedanken zu machen, wenn man sieht, wie andere gescheiter sind,
versteht ihr...?

Danke für den Kommentar, aber tut mir
Leid, Dich enttäuschen zu müssen. Wie wir bereits vorher
sagten, sehen wir die Demos nicht mal als Teil des Niflheim-Konzepts,
die sind schnell und ja, ohne Zweifel, auch primitiv gemacht worden.
Was die Zukunft von Niflheim angeht, wissen wir schon einigermaßen,
was wir tun werden (sicher mit einigen Veränderungen unterwegs)
bis hin zum sechsten Album und ja, es wird eine enorme Veränderung
im Sound geben, instrumentell und konzeptuell. Das heißt nicht,
dass wir zu einem weiteren Satyricon oder Dimmu Borgir werden,
absolut nicht. Niflheim wird einfach etwas anderes werden, indem es
musikalisch der Evolution der Seele folgen wird, und es wir sich mehr
und mehr von der linearen BM-Ideolodie wegentwickeln. 1 +1 ergibt
tatsächlich 3 (Werber).
Wie kommt es, dass ihr ein
Gemälde von Johann Heinrich Füssli (oder zumindest eines
seiner Motive) auf dem „Neurasthénie“-Cover habt? Wer ist
dafür verantworlich?
Eigentlich haben wir von diesem
Maler noch nie was gehört gehabt, bis wir die Frage gelesen
hatten. Das war eine böse Überraschung für uns, als
wir realisiert hatten, dass das Cover ein remake eines seiner Gemälde
ist. Ich nehme an, die Person, die unser Artwork gemacht hat, hat uns
das einfach nicht gesagt.
Was hört ihr so an Musik? Gibt
es etwas, das euch wirklich fasziniert und was muss Musik haben, um
das zu erreichen?
Wir hören einen ganz kleinen Anteil der
BM Szene (Xasthur, Beatrik, Peste Noir, Burzum, alte Forgotten Tomb,
und andere...), meist aber traurige und schöne Musik, wie Yann
Tiersen, einiges von Radiohead, Klassik, alle Projekte von Neige
(Alcest, Amesoeurs...) [Das, was sie mit der Erwähnung Xasthurs
gut gemacht haben, haben sie mit letzterem Kram wieder annulliert,
:-o DS]. Musik und Kunst, durch die unsere Seelen entfliehen können.
Wir sind fasziniert von allen Geheimnissen die uns umgeben, jedem
noch so kleinen Teil Weisheit, der in einer Blume, einem fliegenden
Vogel, oder einem kuren Moment unserer Existenz liegen kann, in dem
wir mit der Unsicherheit erfüllt sind, was wirklich ist und was
nicht - Momenten, in denen alles möglich ist. Es sind all die
kleinen Dinge, die unsere Seele erhöhen, was nicht totale
Erleuchtung bedeutet, sondern nur die Fähigkeit meint, sämtliche
zerbrechlichen Früchte der Schönheit hier und dort zu
erfassen, und diese dann in unseren Herzen vor der Krankheit und
Dekadenz der Welt zu bewahren, dort, wo diese Wunder zu erblühen
vermögen, gedeihen und ein weit größeres Universum
als die Realität ausdrücken, was in unserem Falle Niflheim
ist. Das ist es, was wir versucht haben – unsere beiden Seelen zu
vereinen und die schwachen, mit sich ringenden Vögel der
Emotionen und Ideen zu nehmen, ihre Wunden zu heilen indem wir sie
akzeptieren und durch sie stärker werden, sich so glorreich wie
Phönixe machen, so dass sie an Orte fliegen können die wir
kranke Menschen nicht mal im Traum zu ersinnen vermögen. Das ist
es, was jedes Stück Kunst haben sollte: einen Teil
Geheimnisse.
Wie nehmt ihr die kanadische Metal-Landschaft
wahr – ist das ein fruchtbarer Boden?
Ja, in Quebec kann man
ganz gut leben, die Jahreszeiten wechseln sich gut miteinander ab,
auch wenn das Wetter mittlerweile ziemlich im Arsch ist). Was BM
angeht gibt es da einige gute Bands (Sombres Foréts, Würm,
Singur Fiinta, um mal einige zu nennen), aber nicht zu viele.
Für
wieviele Alben habt ihr bei Sepulchral unterschrieben?
Für
zwei, aber wir werden sicher für weitere unterschreiben, wenn
wir das zweite Album draußen haben. Sepulchral Productions
haben einen wunderbaren Job gemacht bisher, es gibt für uns
keine Gründe für einen Wechsel.
Werdet ihr jemals
auf die Bühne gehen?
Ja, wahrscheinlich.
Welche
ideen habt ihr bisher für den „Neurasthénie“-Nachfolger
und wann können wir mit dem rechnen?
Das zweite Kapitel
von Niflheim ist bereits komponiert und wartet darauf, aufgenommen zu
werden. Wir werden mit den Aufnahmen beginnen, sobald wir das neue
Material für die Colorless Studios haben. Es wird viel besser
werden als „Neurasthénie“ und „Il était une
forét...“ heißen. Erscheinen soll es irgendwann im
Frühjahr 2007. Es ist die zweite Stufe des Geistes, der Punkt
ohne Wiederkehr... Der Wurm sieht zum ersten mal...
Danke für
eure Zeit und viel Erfolg mit Niflheim. Stay true!
Was heißt
„true“ zu sein, wenn es bedeutet, uns selbst zu akzeptieren? ...
Hails to Niflheim and thanks
for your willingness to answer some of our questions.
With
„Neurasthénie“ you released your first full length album.
How are the reactions from your audience up to now?
As for now, the reactions
are quite impressive, we were not awaiting a such response. This is
maybe due to the fact that we know what is coming next for Niflheim,
which is much better material than what “Neurasthénie”
offers.
The
press info from sepulchral said that the term of neurasthénie
described part of how you view yourselves. Could you please elaborate
on that, because, you see, a demo title like „Hymns of Misanthropy“
seems to be far more self-confident then the title of the album. In
which position do you picture yourselves – the proud and sturdy
ones who sing hymns on misanthropy or the 'true depressive pagan
Black Metallers' sick of neurasthénie?
Yes, “Neurasthénie”
is a part how we see ourselves in the everyday life. In fact,
“Neurasthénie” is for us the primary state of the soul in
reaction to what surrounds it: Monotony, hate, disgust, hidden
wounds, suffering. It may be compared to how the body reacts when
infected by a virus...fever. But it is only the first state of
healing. And no, “hymns of misanthropy” means nothing personal to
us, the “demo period” is something we don’t consider a part of
Niflheim’s “art”. It was just an amount of trials, thrown out
ideas we had that we consider pretty poor and meaningless nowadays.
Our evolution between there and now is quite flagrant (to us).
Am
I mistaken or did you change your pseudonyms from Fenrir and
Bergelmir to Orion and Neptune? Why was that, does it reflect a shift
in attitude?
No, you
are not mistaken and yes, it reflects a shift of attitude. We chose
Fenrir and Bergelmir because in paganism or heathenism they represent
those who change things that have always been(Ragnarok)to make what
they think is better... They embody the renewal. We then changed to
Orion and Neptune (which are both astral components and represent
eternity, infinity, the immense part of unknown wisdom that lies in
the veils of the universe in which we need to dive in to elevate
ourselves), because we leaved any ideological barrier to concentrate
on the essence of Niflheim, a concept we could call “Spiritual
Freedom”.
Ideologically, what is 'the
quintessence' about the return to which you spoke about on the first
demo and on „Hymns...“?
Call it
the soul, or the purity that lies in us. All that has been forsaken
by the modern society and remplaced aesthetic, perverse, individual
degenerating values based on how others see us and not how we see
ourselves. I guess we hid that message behind what today’s people
fear most... Darkness and Solitude. It is good to see that you
learned about the past of the band before asking questions.
Up
until now you made use of the English language as well as French
(like on last years's EP, where all the tracks came in French) and
you also dashed in two words of Norwegian. Do English and French
taste different to you, do they come with an import of their own and
how do you decide in which of the two languages a song will be?
We only used the English
language in our first, primitive compositions. We were pretty young
when decided to do the song in norwegian and we though it as an
tribute to the norwegian black metal scene. We ended up just bashing
out incoherent words of norwegian. We stopped doing this pretty soon
in our lyrical evolution, because it just didn’t fit the “emotional
purposes” we wanted to vehiculate. French is a much more varied and
expressively beautiful language (and our mother tongue). Semantically
talking, French is a reflection of our concept, it is not cold as
German, not hot as Spanish and not neutral as English, it is just a
balanced blend of all those. That is a little part of the “spiritual
freedom” concept, do not search neither only light or only
darkness, see in colour. So, we don’t ask ourselves that language
choosing question anymore.
Very
early for a band that young you achieved mastery of a sound that is
very close to the heart of Black Metal. „True depressive Pagan
Black Metal“ - though in large parts quite simple and in some
respects even primitive – is a programmatic piece of grim music,
reflecting all the emotion that must have gone into the process of
the demo's making and seems to reflect the band almost 1:1.
„Neurasthénie“ seems to be in much the same vein, not less
convincing. Under such circumstances, is there any development
possible for Niflheim in the future without degenerating? I mean, a
band like Satyricon for example obviously can change their sound and
pull a fast one on their early fans and they will still earn credits
for shit. It's a bit scary to think about the future of a band like
you if you see how others have failed, you know...?
Thanks for the comment, but
sorry to deceive you, as we said previously, we don’t even consider
the demos as a part of the concept of Niflheim, it was quickly, and
yes without any doubts, primitively done. As for the future of
Niflheim, we already know approximately what we are going to do (with
some changes on the way for sure) until the sixth album, and yes
there will be an enormous evolution in the sound, instrumentally and
conceptually. It does not mean we are going to become another
Satyricon or Dimmu Borgir, absolutely not. Niflheim is just going to
become something different following musically the evolution of the
soul, and is going to depart more and more from the linear black
metal ideology. In fact, 1+1=3 (Werber).
How
come you have a painting of Johann Heinrich Füssli (or at least
one of his motives) on the „Neurasthénie“ cover? Who is
responsible for that?
In
fact, we didn’t know about that painter before we read that
question. We had a bad surprise when we realized that in fact, the
cover of “Neurasthénie” was a remake of one of his
paintings. I guess the person who did our artwork just didn’t tell
us.
What music do you listen to? Is there something that
really fascinates you and what does music have to have in order to do
so?
We listen to a very little
portion of the black metal scene(Xasthur, Beatrik, Peste noire,
Burzum, old Forgotten Tomb, et caetera...), but mostly to sad and
beautiful music, like Yann tiersen, some Radiohead songs, classical
music, all the projects of Neige (Alcest, Amesoeurs...). Music and
arts through which our souls can evade. We are fascinated by every
secrets that surround us, every little parcel of wisdom that may be
hidden in a flower, a flying bird, a momentary lapse of our existence
where we are filled with the incertitude of what really is and what
is not, where all can be possible. It is all those little things that
convey our spirits to elevation, which doesn’t mean total
enlightenment, but only the capacity to capture every fragile seeds
of beauty here and there, and to keep those treasures from the
illness and decadence of the outside world in our hearts, where those
wonders may bloom, flourish, and express through a much more greater
universe than reality, which is Niflheim in our case. That is what we
tried to do, unite our two souls and take the feeble, agonizing birds
of emotions and ideas, heal their wounds by accepting them and
getting stronger by them, and make them as glorious as phoenixes, so
they can then fly to where us, sick humans, cannot dare to conceive.
That’s what every work of art should have: a part of secrets.
How
do you conceive of the Canadian Metal landscape – is it a fertile
ground to live on?
Yes, Quebec is
a pretty good place to live in, there is a good alternation in
seasons (even if weather is all fucked up nowadays). As for the black
metal scene, there is a some good bands (Sombres Forêts, Würm,
Singur Fiinta to name a few), but not that much and space is not an
important thing in arts.
For
how many albums have you signed Sepulchral?
We have signed for two
albums, but we will certainly sign for more after the release of the
second album, Sepulchral Productions did a wonderful work since now,
we wouldn’t have any reasons to change label.
Will
you ever step on stage with Niflheim?
Yes, probably.
Do
you already have ideas about the „Neurasthénie“-successor
and when can we probably await it?
The
second chapter of Niflheim is already composed, awaiting to be
recorded. We will start the recordings as soon as we get the new
material for the Colorless Studio. It will be much superior to
“Neurasthénie” and will called “Il était une
forêt...”. It is due for sometime in spring 2007. It is the
second state of the mind, the point of no return... The worm sees for
the first time...
Thank you for your time and all the best
for Niflheim. Stay true!
What is being
“true”, if it’s accepting ourselves?...
Interview: Daniel Spielmann
Bilder: Sepulchral, Metal Archives
"Neurasthénie" Review...
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